Die Struktur des Beratungsprozesses

Die Struktur des Beratungsprozesses

Jeder Zahnarzt, Zahnärztin oder deren Fachperosnal, sollte jedem Patienten eine kompetente und intensive Beratung geben. Viele Patienten sind im Gebiet der Zahnheilkunde nicht Fit und somit verstehen Sie nicht so schnell die Problematik oder das weitere Vorgehen. Um Missverständnisse zu vermeiden, spielt eine verständliche Beratung eine große Rolle.

Sie finden hier eine wichtige Strukturierungshilfe für Ihre Patientengespräche: die fünf Phasen. Dabei ist entscheidend, dass Sie sich zuerst einmal der unterschiedlichen Phasen bewusst werden und diese deutlich auseinander halten.

  • Phase 1: Kontaktaufnahme
    Interesse des Patienten wecken.
  • Phase 2: Informationsphase
    Bedürfnisse und Vorstellungen des Patienten klären durch aktives Zuhören.
  • Phase 3: Argumentationsphase
    Nutzen für den Patienten herausarbeiten. Hierbei können Sie sachlich
    argumentieren, Vor- und Nachteile aufzeigen oder gefühlsbetont
    eigene Wunschvorstellungen hervorheben.
  • Phase 4: Beschlussphase
    Entscheidungen werden in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen.
  • Phase 5: Abschlussphase
    Gesprächsabschluss und Zielvereinbarung.

Die fünf Phasen des Gesprächs

Sie finden hier eine wichtige Strukturierungshilfe für Ihre Patientengespräche: die fünf Phasen. Dabei ist entscheidend, dass Sie sich zuerst einmal der unterschiedlichen Phasen bewusst werden und diese deutlich auseinander halten.

  • Kontaktaufnahme
    Stellen Sie ein offenes und freundliches Klima für das Gespräch her. Einfache Dinge wie eine persönliche Begrüßung, eine freundliche Anmerkung sind hilfreich. Ziel ist es, dass Sie es schon in dieser frühen Phase schaffen, eine Beziehung zu Ihrem Gesprächspartner aufzubauen und eine positive Atmosphäre zu schaffen. Begegnen Sie den Patienten mit Aufmerksamkeit, Anerkennung und Akzeptanz.
  • Informationsphase
    In dieser Phase teilt der Patient Ihnen seine Beschwerden und seine Erwartungshaltung an die Versorgung mit. Unterstützen Sie ihn hierbei durch offene Fragen, um ein möglichst präzises Bild der Situation zu gewinnen. Informieren Sie den Patienten anschließend ausführlich über Befund, Diagnose und Prognose seiner Erkrankung.
  • Argumentationsphase
    Hier beginnt für Sie die inhaltliche Auseinandersetzung. Stellen Sie dem Patienten eine angemessene individuelle Therapiemethode und mögliche Alternativen vor. Nehmen Sie dabei Visualisierungshilfen wie Modelle, Bilder und Videos zu Hilfe. Klären Sie den Patienten sorgfältig über Risiken und Vorteile der Therapie auf. Informieren Sie ihn aber auch darüber, welche Folgen das Unterlassen einer Therapie haben kann. Außerdem sollte hier über die Kosten gesprochen werden.
  • Beschlussphase
    Nachdem Sie auf mögliche Einwände des Patienten eingegangen sind, werden im Laufe dieser Gesprächsphase Entscheidungen getroffen. Diese sollten von allen Beteiligten getragen werden. Es ist sinnvoll, sie laut auszusprechen und genau festzulegen, damit keine Missverständnisse entstehen. Hier sollten auch weitere Termine festgelegt werden.
  • Abschlussphase
    Genau wie bei der Begrüßung sollten Sie das Gespräch auch positiv abschließen. Denn so bleibt es in guter Erinnerung. Falls Sie das Gespräch initiiert haben, finden es die meisten Gesprächspartner angenehm, wenn Sie sich für die entgegengebrachte Zeit bedanken.