Zahnpflege ist für gesunde Menschen eine machbare Aufgabe. Doch wie sieht es aus, wenn die Bewegung eingeschränkt ist? Schon mit Rheuma, kann die Zahnpflege eingeschränkt sein. Für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung stellen sich viele Herausforderungen.

Zahnpflege mit Handicap

Wenn Menschen noch selbstständig leben, können entsprechende Hilfsmittel die Qualität der Zahnpflege erhalten. Fehlt es an Kraft oder Motorik im Arm oder der Hand, gibt es Zahnbürsten mit speziellen Griffen. Zahnbürsten können auch in einen präparierten Tennisball gesteckt werden, um das Greifen zu erleichtern. 

Benötigen Menschen Hilfe bei der Körperpflege, stehen Angehörige oder das Pflegepersonal vor besonderen Herausforderungen. Motivation, Geduld und feste Rituale können die Mundgesundheit von Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung fördern. 

Handicap: Patienten mit Down-Syndrom

Kinder mit einem Down-Syndrom haben besondere Fehlstellungen. Dazu sind sie sind zu Hause und in einer Zahnarztpraxis schwerer zugänglich. Gerade in den ersten Lebensjahren müssen Eltern sehr viel Mühe aufbringen, um die Zähne zu pflegen. So kann es sein, dass sich das Bewusstsein, die Zähne zu putzen später entwickelt. Auch in der Zahnarztpraxis können sich Kinder mit dem Downsyndrom wesentlich scheuer verhalten. Im äußersten Fall ist das Kind völlig unwillig, sich behandeln zu lassen. Zahnärzte müssen viel mehr Zeit investieren und auch einfacher sprechen, um erfolgreich zu behandeln. Doch mit Geduld zeigen sich Erfolge.

Oft fehlen Zähne, weil sie zum Beispiel nicht angelegt sind. Die Zähne können auch verformt sein. Selbst die Entwicklung und das Wachstum der Zähne sind verlangsamt.Daher müssen die Eltern mit dem Zahnarzt genau besprechen, wie eine Mundpflege und eine individuelle Behandlung durchgeführt wird.