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Zahntechnikermeister

Das Zahntechniker-Handwerk ist ein zulassungspflichtiger Handwerksberuf. Die Meisterprüfung ist die Voraussetzung für das selbständige Führen eines Handwerksbetriebs. So schützt der Gesetzgeber die Verbraucher. Denn schließlich fertigen Zahntechnikermeister Zahnersatz, der oft Jahrzehnte im Mund der Patienten verbleibt.

Zahntechnikermeister – gefahrengeneigter Gesundheitsberuf

Die Beurteilung der Zahntechnik als gefahrengeneigter Gesundheitsberuf fordert die Meisterqualifikation als Zulassungsvoraussetzung für die Herstellung von Zahnersatz in Deutschland. Aus gutem Grund ist die Herstellung von Zahnersatz daher dem Zahntechniker vorbehalten. Zahntechnikerinnen und Zahntechniker üben ihren Beruf mit einem hohen Maß an persönlicher Verantwortung aus, und müssen ihre Arbeitsergebnisse im Sinne eines in Deutschland strengen Patientenschutzes kontinuierlich überwachen und kontrollieren.

Zahntechnikermeister – zwei Jahre Gewährleistung auf Zahnersatz

Ebenfalls im Sinne des Patientenschutzes sieht der Gesetzgeber eine Gewährleistung von zwei Jahren auf Zahnersatz vor. Darüber hinaus gibt es das Medizinproduktegesetz, das durch hohe Qualitätsanforderungen gekennzeichnet ist. Dazu gehört unter anderem, dass Zahntechnikbetriebe einen Sicherheitsbeauftragten für Medizinprodukte sowie Medizinprodukteberater benennen müssen.

Zahntechnikermeister – Konzept für Qualität

Darüber hinaus haben die Zahntechniker-Innungen und der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) zur Dokumentation der Qualitätssicherung im Dentallabor das branchenspezifische Qualitätssicherungskonzept QS-Dental entwickelt. Neben der hohen Qualifikation des Zahntechnikermeisters und seiner Mitarbeiter sowie den gesetzlichen Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz sorgt QS-Dental für noch mehr Sicherheit und Qualität des Zahnersatzes aus dem Meisterlabor. QS-Dental-geprüft bedeutet: Mit dieser Qualifizierung signalisieren Meisterlabore der Innungen ihre hohen Ansprüche an die Qualität und Sicherheit ihrer Leistungen.