<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>RSS-Feed Pressemitteilungen</title><link>prodente.de</link><description>Hier finden Sie aktuelle Nachrichten von der Initiative proDente e.V.</description><language>de-de</language><copyright>Initiative proDente e.V.</copyright><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:20:34 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2026 14:20:34 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.prodente.de/presse/rss-feeds/rss-prodente-pressemitteilungen/rss.feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-1150</guid><pubDate>Mon, 07 Sep 2026 11:10:07 +0200</pubDate><title>Sepsis: Wenn der Zahn zum Notfall wird</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/sepsis-wenn-der-zahn-zum-notfall-wird.html</link><description>Am 13. September ist Tag der Sepsis. Auch eine Entzündung am Zahn oder im Mundraum kann die lebensbedrohliche Sepsis auslösen. Sepsis ist immer ein Notfall. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="text-justify:inter-ideograph"><span style="line-height:150%"><span style="tab-stops:list 0cm"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">13. September ist Tag der Sepsis</span></span></span></span></span></span></li><li style="margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="text-justify:inter-ideograph"><span style="line-height:150%"><span style="tab-stops:list 0cm"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Sepsis ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland</span></span></span></span></span></span></li><li style="margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="text-justify:inter-ideograph"><span style="line-height:150%"><span style="tab-stops:list 0cm"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black">Auch ein Infekt im Mundraum kann zur Sepsis führen</span></span></span></span></span></span></li></ul><p class="lead">Zahnschmerzen verlaufen in der Regel harmlos. Schreitet eine Infektion im Mund jedoch unbehandelt voran, kann eine lebensbedrohliche Sepsis entstehen. Plötzlich schlägt der ganze Körper Alarm. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September rückt die schwere Erkrankung ins Bewusstsein.</p><p>Wie dramatisch der Verlauf einer Zahninfektion sein kann, zeigt der Fall des früheren NFL-Profis Mike Williams. Der Spieler der Tampa Bay Buccaneers starb 2023 im Alter von nur 36 Jahren an einer bakteriellen Sepsis. Auslöser war ein entzündeter Zahn. Der Fall zeigt: Was als Zahninfektion beginnt, kann sich unter ungünstigen Umständen zu einer gefährlichen Erkrankung entwickeln. „Sepsis ist ein echter Killer. Jedes Jahr sterben laut Sepsis Stiftung schätzungsweise 140.000 Menschen daran, die Dunkelziffer liegt mehr als dreimal so hoch. Sepsis zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Umso wichtiger ist es, die Warnzeichen zu kennen und im Verdachtsfall sofort zu handeln.“</p><h2>Wenn aus ‚krank‘ plötzlich ‚sehr krank‘ wird</h2><p>Entzündungen am Zahn, der Zahnwurzel oder im Zahnfleisch bleiben meist auf den Mundraum begrenzt und lassen sich gut behandeln. Schreiten bakterielle Infektionen jedoch ungehindert voran können Krankheitserreger in die Blutbahn gelangen. Im schlimmsten Fall kann es zur Sepsis kommen. Der Organismus reagiert über, Organe werden geschädigt, Kreislaufversagen droht. Entscheidend ist, Veränderungen des Allgemeinzustands ernst zu nehmen. Typisch ist ein plötzliches, ungewöhnlich starkes Krankheitsgefühl. Auch Fieber, Schüttelfrost, Atemnot, Kreislaufprobleme, ein erhöhter oder verlangsamter Puls, auffallende Schwäche oder starke Schmerzen können auftreten. Besonders ernst sind Bewusstseinsstörungen wie Verwirrtheit oder Benommenheit. Auch blasse, fleckige oder ungewöhnlich verfärbte Haut warnt.</p><h2>Sepsis hat viele Gesichter</h2><p>Es gibt nicht das eine unverwechselbare Sepsis-Symptom. Häufig treten mehrere Beschwerden gleichzeitig auf, und der Gesundheitszustand verschlechtert sich innerhalb kurzer Zeit deutlich. „Kommt es nach einer Zahn- oder Zahnfleischentzündung zu massiven, vielfältigen Beschwerden, sollte sofort gehandelt werden“, sagt Dirk Kropp. „Sepsis ist immer ein medizinischer Notfall.“</p><h2>Viele Fälle vermeidbar</h2><p>Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September erinnert jedes Jahr daran, Symptome frühzeitig zu erkennen und schneller zu handeln. Auch die Mundgesundheit spielt eine Rolle: Eine gute Zahnpflege und die rechtzeitige zahnärztliche Behandlung bei Infektionen reduzieren die Gefahr einer Sepsis deutlich.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/5/5/csm_sepsis-symptom-fieber_05bc7b5556.png" length="1473360" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1149</guid><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 10:40:06 +0200</pubDate><title>Fluorid unter Beschuss: Experten warnen vor Fehlinformation</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/fluorid-unter-beschuss-experten-warnen-vor-fehlinformation.html</link><description>Obwohl es zu den am besten untersuchten Substanzen der Zahnmedizin gehört, steht Fluorid häufig in der Kritik. Dem Faktencheck halten die Negativmeldungen nicht stand. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li class="Text" style="margin-right: 189px; text-align: justify;">Die Wirkung von Fluorid ist klar belegt</li><li>Fluorid ist zentraler Baustein der Kariesprophylaxe</li><li>Im Internet kursieren Falschmeldungen über Fluorid</li></ul><p class="lead">Kaum ein Wirkstoff polarisiert im Internet so stark wie Fluorid. In sozialen Netzwerken kursieren Behauptungen über angebliche Gesundheitsrisiken, Vergiftungen und sogar verminderte Intelligenz. Die Wissenschaft widerspricht diesen Aussagen klar.</p><p>Fluorid ist seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Wirkstoff gegen Karies. Laut Bundeszahnärztekammer bildet es neben dem täglichen Zähneputzen das Fundament der modernen Kariesprophylaxe. Der Rückgang von Karies in den letzten zwei Jahrzehnten ist maßgeblich dem breiten Einsatz von Fluoriden zu verdanken. „Zwischen wissenschaftlichen Fakten und den Behauptungen im Netz klafft eine riesige Lücke. Bedenklich viele Unwahrheiten über Fluorid verunsichern Verbraucher zunehmend“, sagt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V.</p><h2>Gezielter Schutz für die Zähne</h2><p>Früher glaubten Forscher, Fluorid wirke vor allem während der Zahnentwicklung im Körper. Heute weiß man: Entscheidend ist die Wirkung an der Zahnoberfläche. Fluorid stärkt den Zahnschmelz gegen Säureangriffe, fördert dessen natürliche Remineralisierung und hemmt säurebildende Bakterien. Das Kariesrisiko sinkt nachweislich. Die wichtigste Fluoridquelle ist Zahnpasta. Zahnärzte und Kinderärzte empfehlen ab dem ersten Zahn zwei Mal täglich eine reiskorngroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta bis zum 2. Lebensjahr, danach zwei Mal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta bis zum 6. Lebensjahr. Ab dem 6. Geburtstag kann dann zwei Mal täglich mit einer Erwachsenenzahncreme geputzt werden.</p><h2>Fluoridversorgung in Deutschland</h2><p>Entgegen vielen Behauptungen müssen Menschen Fluorid nicht über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen. Es ist kein essenzieller Nährstoff. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät von der zusätzlichen Fluorid-Einnahme ab, bewertet allerdings die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz als sinnvolle Maßnahme zur Kariesprophylaxe.</p><p>Fluorid kommt in kleinen Mengen in Lebensmitteln wie Fisch, Mineralwasser und Tee vor – auch Matcha zählt dazu. Fluoridiertes Speisesalz ist seit 1991 im Handel.</p><h2>Zu viel Fluorid?</h2><p>Eine Überdosierung ist im Alltag kaum möglich. Wie bei vielen Stoffen gilt: Die Dosis macht das Gift. Eine dauerhaft überhöhte Aufnahme von Fluorid kann während der Zahnentwicklung bei Kindern zu Dentalfluorosen führen. Erkennbar an kleinen weißen Flecken auf den Zähnen. Daher gelten in Deutschland klare Empfehlungen zur Anwendung fluoridhaltiger Zahnpasta bei Kindern. „Fluorid ist kein Trend, sondern Wissenschaft. Es reduziert das Kariesrisiko signifikant und gehört zu den am besten untersuchten Wirkstoffen der Zahnmedizin“, erklärt Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke.</p><h2>Fluorid im Trinkwasser</h2><p>In Deutschland wird Trinkwasser nicht künstlich fluoridiert. Der natürliche Fluoridgehalt liegt im Schnitt bei 0,1 Milligramm pro Liter. Über 90 Prozent der Proben enthalten weniger als 0,3 Milligramm pro Liter – weit unter dem gesetzlichen Grenzwert von 1,5 Milligramm. Auch Mineralwasser unterliegt strengen Vorgaben: Es darf maximal 5 Milligramm Fluorid pro Liter enthalten.</p><h2>Beeinträchtigung der Intelligenz?</h2><p>Im Internet wird oft behauptet, Fluorid schade der geistigen Entwicklung von Kindern. Grundlage sind Beobachtungsstudien aus Ländern mit sehr hohen natürlichen Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser. Das BfR und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) haben diese Daten geprüft. Ihr Fazit: Die Studien reichen nicht aus, um einen Zusammenhang zwischen Fluorid und kognitiven Beeinträchtigungen zu belegen. „Umgekehrt gibt es eine neue Studie, in der Jugendliche bessere Ergebnisse beim Lesen und Rechnen aufweisen, wenn die Fluoridzufuhr gesichert ist“, erklärt Dirk Kropp.</p><h2>Wissenschaft statt Panik</h2><p>Die Fakten sind eindeutig: Fluorid schützt wirksam vor Karies und gehört zu den bestuntersuchten Substanzen der Zahnmedizin. „Verbraucher sollten sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, nicht an fragwürdigen Schlagzeilen aus sozialen Medien“, betont Dirk Kropp. „Wer zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzt, tut das Beste für gesunde Zähne.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/1/b/csm_RS1518_paar-zaehneputzen-6_bc0be669a4.jpg" length="199254" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1148</guid><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:27:35 +0200</pubDate><title>Startklar für die Bundesliga – auch die Zähne?</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/startklar-fuer-die-bundesliga-auch-die-zaehne.html</link><description>Mundgesundheit und Profi-Fußball? Neue Daten zeigen, warum der Zahn-Check genauso selbstverständlich zur Spielerbetreuung gehören sollte alle anderen Untersuchungen. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="margin-right: 189px; text-align: justify;">Studie untersucht Mundgesundheit im Profisport</li><li>Fußballer schneiden bei Mundhygiene gut ab</li><li>Mundgesundheit bleibt ein unterschätztes Thema</li></ul><p class="lead">Puls, Schlaf, Sprints, Ernährung, Regeneration: Im Profifußball wird jeder Leistungsfaktor akribisch geprüft. Und die Mundgesundheit? Spätestens seit der Zahn-OP von Jamal Musiala und den von Hansi Flick beim CF Barcelona eingeführten Zahn-Untersuchungen ist die Zahnmedizin im Profi-Fußball angekommen.</p><p>Eine deutsche Studie zeigt pünktlich zum Bundesliga-Start, warum der Zahn-Check genauso selbstverständlich zur Spielerbetreuung gehören sollte wie Leistungsdiagnostik, Blutbild und Physiotherapie. Einige Vereine haben das längst erkannt.</p><h2>High Performance – außer beim Gebiss?</h2><p>Bevor der erste Ball rollt, durchlaufen die Profis umfassende Checks: Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf-System, Blutwerte – alles wird analysiert. High Performance bis ins Detail. Und Zähne und Zahnfleisch? Was nebensächlich klingt, ist ein wichtiger Baustein der Athletenbetreuung. Zahnschmerzen, Entzündungen des Zahnfleischs und andere Beschwerden im Mund belasten den Körper – und stören den eng getakteten Profi-Alltag. Hannover 96 hat deshalb die Mundgesundheit fest in die Betreuung integriert. Christoph Heckmann, Leiter Medien &amp; Kommunikation, erklärt: „Der Zahn-Check gehört bei uns ganz selbstverständlich dazu – genauso wie andere regelmäßige Untersuchungen.“</p><h2>50 Profis, zwei Sportarten, ein deutlicher Unterschied</h2><p>Wie unterschiedlich es um die Mundgesundheit im Profisport steht, zeigt eine aktuelle Studie im Fachjournal ‚Sports‘. Untersucht wurden 50 männliche Profisportler: 29 Fußballer und 21 Eishockeyspieler. Das Team analysierte Plaque, Zahnfleischblutungen, den Zustand des Zahnhalteapparats, Karies und das Vorsorgeverhalten. Das Ergebnis: Die Fußballer schnitten in mehreren Kategorien deutlich besser ab. Ihr Approximalraum-Plaque-Index lag bei 29, der der Eishockeyspieler bei 48. Beim Papillen-Blutungs-Index waren es 14 gegenüber 42. Auch bei parodontalen Befunden zeigten die Fußballer bessere Werte. Zudem gingen sie häufiger zur Kontrolle und achteten stärker auf zusätzliche Mundhygiene.</p><h2>Nicht warten, bis es wehtut</h2><p>„Regelmäßige Untersuchungen der Mundgesundheit sollten im Profisport eine Selbstverständlichkeit sein“, sagt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. Der Ansatz liegt auf der Hand. Profisport fordert den Körper – auch den Mund. Intensives Training fördert Mundtrockenheit, kohlenhydratreiche Ernährung und Sportgetränke belasten zusätzlich. Und der Terminkalender? Training, Spiele, Reisen, Regeneration – da rutscht der Zahnarztbesuch schnell nach hinten.</p><h2>Der blinde Fleck im High-Performance-System</h2><p>Auf Beschwerden zu warten, widerspricht der Logik des modernen Profisports. Niemand wartet mit der Leistungsdiagnostik, bis die Kondition nachlässt. Warum also bei den Zähnen? Durch regelmäßige Checks der Zahngesundheit können Probleme erkannt werden, lange bevor sie Beschwerden verursachen. Auch Eintracht Frankfurt hat das Thema längst verankert. Seit 2020 gehört die Mundgesundheit dort fest zur Spielerbetreuung. Mediensprecher Bartosz Niedzwiedzki betont: „Zahngesundheit ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.“</p><h2>Zahn-Check: kein Nice-to-have</h2><p>Der moderne Fußball sucht ständig nach dem letzten Prozent Leistungssteigerung. Training wird individualisiert, Belastungen in Echtzeit überwacht, Ernährung auf den Spieler abgestimmt, Schlaf zur Leistungsvariable erklärt. Umso erstaunlicher, dass ein Bereich vernachlässigt wird, der sich leicht kontrollieren lässt. Die Studie zeigt zwar keinen direkten Zusammenhang zwischen Zahnuntersuchungen und sportlicher Leistung, macht aber deutlich: Zahngesundheit ist im Spitzensport ein oft unterschätztes Thema. Mundgesundheit ist kein Beauty-Thema, sondern professionelle Spielerbetreuung von Kopf bis Fuß gedacht.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_rasenpflege-rhein-energie-stadion_af139d531f.jpg" length="98667" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1146</guid><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 13:10:57 +0200</pubDate><title>Zuschüsse sinken - Vorsorge wird wichtiger</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/zuschuesse-sinken-vorsorge-wird-wichtiger.html</link><description>Die Gesundheitsreform steht. Ab Januar sinken die Zuschüsse für Zahnersatz. Wer geplante Behandlungen noch in diesem Jahr durchführen lässt, kann deutlich sparen. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="border: medium; margin-right: 189px; text-align: justify;">Bundestag beschließt Kürzung der Festzuschüsse</li><li>Noch 2026 behandeln lassen</li></ul><p class="lead">Der Bundestag hat im Juli 2026 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 sinkt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung für Zahnersatz von 60 auf 50 Prozent der Regelversorgung. Für Millionen Versicherte bedeutet das: Kronen, Brücken und Prothesen werden spürbar teurer. Wer sich noch 2026 behandeln lässt, sichert sich die aktuellen, höheren Zuschüsse.</p><p>Auch die Bonusregelung für Versicherte mit lückenlosem Vorsorge-Nachweis sinkt um zehn Prozentpunkte. Die Folge: höhere Eigenanteile – selbst bei medizinisch notwendiger Standardversorgung. Ein Beispiel: Für eine Metallbrücke als Regelversorgung zahlt die Krankenkasse 2026 rund 553 Euro Zuschuss. Ab 2027 sind es nur noch etwa 461 Euro. Wer sich für keramischen Zahnersatz oder ein Implantat entscheidet, trägt die Mehrkosten ohnehin schon selbst – die Finanzierungslücke wächst hier zusätzlich.</p><h2>Prävention ist der beste Schutz vor steigenden Kosten<span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="color:black"><b><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:150%"></span></span></b></span></span></span></span></h2><p>„Die Kürzung zeigt deutlich: Regelmäßige Vorsorge schützt nicht nur die Zähne, sondern auch den Geldbeutel. Prävention ist die beste Antwort auf steigende Eigenanteile“, sagt Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer und Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e. V.</p><h2>Jetzt handeln: So vermeiden Betroffene die Mehrkosten</h2><p>Bis zum 31. Dezember 2026 gelten noch die aktuellen, höheren Zuschüsse. proDente empfiehlt allen, bei denen absehbar Zahnersatz notwendig wird:</p><ul><li>Frühzeitig einen Beratungstermin beim Zahnarzt vereinbaren – Planung und Bewilligung durch die Krankenkasse brauchen Zeit.</li><li>Eine bereits absehbare Behandlung nicht unnötig aufschieben.</li><li>Das Bonusheft im Blick behalten: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erhöhen weiterhin den Zuschuss und senken den Eigenanteil.</li></ul><p>Für Versicherte mit geringem Einkommen bleibt die Härtefallregelung nach aktuellem Stand unverändert bestehen – sie erhalten die Regelversorgung weiterhin vollständig erstattet.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/8/1/csm_RS4709_zfa-PJK6903_aabba823c0.jpg" length="251347" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1143</guid><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 14:31:00 +0200</pubDate><title>ABC-Schützen starten zahnfreundlich</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/abc-schuetzen-starten-zahnfreundlich.html</link><description>Die Schultüte darf bei der Einschulung nicht fehlen. Wer den Inhalt clever aussucht, fördert auch gleich für die Zahngesundheit.</description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="border: medium; margin-right: 189px; text-align: justify;">Der Inhalt der Schultüte möglichst zuckerarm</li><li>Zum Schulstart auf gesunde Routinen achten</li><li>Die proDente-Checkliste liefert viele Ideen</li></ul><p class="lead">Für viele Kinder beginnt bald das Abenteuer Schule. Am ersten Tag dabei: die Schultüte. Wer sie clever füllt, sorgt nicht nur für strahlende Augen, sondern unterstützt auch die Zahngesundheit.</p><p>Neben ein paar Lieblingssüßigkeiten passen viele zahnfreundliche Überraschungen in die Schultüte: eine bunte Zahnbürste, eine Trinkflasche, ein Freundebuch, ein Glücksbringer oder zuckerarme Snacks. So wird die Schultüte ein gelungener Mix aus Spaß und Vorsorge. „Der Schulstart bietet eine gute Gelegenheit, gesunde Routinen zu stärken. Kinder lieben kleine Geschenke – und Eltern können dabei spielerisch die Zahngesundheit fördern“, erklärt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende von proDente e.V. und Präsidentin der Bundeszahnärztekammer.</p><h2>Ausgewogen und gesund</h2><p></p><p>&nbsp;„Niemand muss auf Süßigkeiten verzichten. Entscheidend ist die richtige Mischung. Schon kleine Veränderungen tragen dazu bei, dass Kinderzähne dauerhaft kariesfrei bleiben“, so Dr. Ermler. Viele Anregungen für eine zahngesunde Schultüte bietet die proDente-Checkliste. Kostenlos abrufbar: <a href="https://www.prodente.de/media/zaehne/schultuete/file/checkliste-schultuete-2025.pdf" target="_blank">www.prodente.de/media/zaehne/schultuete/file/checkliste-schultuete-2025.pdf</a></p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/7/3/csm_RS4761_schult%C3%BCte-ChatGPT_d57da1f172.png" length="2274403" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1142</guid><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:46:55 +0200</pubDate><title>Warum der Sommer für viele zur Abszess-Saison wird</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/wenn-schwuele-auf-zahnprobleme-trifft-warum-sommer-fuer-viele-zur-abszess-saison-wird.html</link><description>Zahnärzte kennen das Phänomen: Sobald das Thermometer klettert, steigen die Notfallbehandlungen wegen schmerzhafter Abszesse im Mund sprunghaft an. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li>Zahnärzte sprechen von Abszess-Saison</li><li>Hohe Temperaturen begünstigen Wachstum von Bakterien</li><li>Nicht Hitze allein - rasche Wetteränderungen begünstigen das Phänomen</li></ul><p class="lead">Zahnärzte kennen das Phänomen seit Jahren: Sobald das Thermometer klettert und die Luft feucht und schwer wird, steigen die Notfallbehandlungen wegen schmerzhafter Abszesse im Mund sprunghaft an. Kein Zufall – dahinter steckt Biologie.</p><p>Schwül-heißes Sommerwetter gilt in Zahnarztpraxen schon lange als „Abszesswetter". Zahnärzte beobachten, dass in den heißen Monaten deutlich mehr Patienten mit schmerzhaften Eiteransammlungen im Mund in die Praxen kommen. Was lange als Beobachtung galt, wurde inzwischen wissenschaftlich untersucht.</p><h2><b>Was passiert im Mund, wenn es heiß wird?</b></h2><p>Bei Entzündungen versucht das Immunsystem, gegen die auslösenden Bakterien anzukämpfen und bildet Eiter. Entzündungszellen vermehren sich bei Wärme schneller – das beschleunigt die Eiterbildung erheblich. Was aus einem kleinen, lange unentdeckten Problem werden kann: ein akuter, schmerzhafter Abszess, der sofortige Behandlung erfordert.</p><p>US-Forscher liefern dazu eine mögliche Erklärung: Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sowie vermehrtes Schwitzen begünstigen das Wachstum bestimmter Bakterien.</p><h2><b>Nicht die Hitze allein – auch der Wetterumschwung ist entscheidend</b></h2><p>Besonders aufschlussreich ist eine zehnjährige Studie aus Dresden: Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus analysierten zwischen 2005 und 2015 insgesamt 1.000 Patienten, die wegen akut eitriger Abszesse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich stationär behandelt wurden – und verglichen diese Daten mit Wetterdaten. Das überraschende Ergebnis: Nicht statische Werte wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit allein zeigten einen Zusammenhang mit der Abszesshäufigkeit – sondern rasche Wetteränderungen. Bei großen Temperaturschwankungen stellten sich tendenziell mehr Patienten mit Infektionen vor. „Viele Menschen ahnen gar nicht, dass sie bereits ein Problem im Mund haben – weil es nicht wehtut. Doch im Sommer, wenn es schwül und heiß wird, kann aus einer stillen Entzündung innerhalb von Tagen ein akuter Abszess werden. Das ist kein schlechtes Glück, das ist Biologie. Unser Rat ist deshalb simpel: Wer länger keinen Zahnarzt war, sollte das vor dem Urlaub nachholen. Der Termin dauert kürzer als jede Notaufnahme im Ausland.“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e. V.</p><h2><b>Die eigentliche Ursache liegt im Mund – nicht im Wetter</b></h2><p>Das Wetter ist der Auslöser, nicht die Ursache. Ein Abszess entsteht durch eine bakterielle Infektion und führt zu einer Ansammlung von Eiter. Typische Anzeichen sind pochende oder stechende Schmerzen, die bis in Ohr, Kiefer oder Nacken ausstrahlen können. Grundlage ist fast immer ein bereits bestehendes, oft unentdecktes Zahnproblem: Versteckte Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischtaschen führen häufig zur Bildung eines schmerzhaften Abszesses – und nur die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt kann hier vorbeugen, da eine Zahnfleischentzündung zunächst oft unbemerkt verläuft, bevor sie chronisch wird.</p><p>Ein Abszess im Mund ist kein harmloser Ferienverdross. Die Einnahme von Antibiotika lässt sich bei einem Mundabszess praktisch nicht vermeiden – die Region ist so stark durchblutet, dass sich Bakterien sonst auch auf andere Körperbereiche ausbreiten könnten.</p><h2><b>Vor dem Urlaub zum Zahnarzt – das ist der beste Sonnenschutz für den Mund</b></h2><p>proDente empfiehlt: Wer seinen Zahnarzt zuletzt vor längerer Zeit besucht hat, sollte das vor der Urlaubssaison nachholen – nicht warten, bis der Schmerz kommt. Denn im Urlaub, fernab der Heimatpraxis, ist ein Abszess besonders unangenehm.</p><h4><b>Kurzinfos: Was ist ein Abszess?</b><br> Ein Abszess im Mund ist eine abgekapselte Eiteransammlung, die durch Bakterien ausgelöst wird. Er kann an der Zahnwurzel, am Zahnfleisch oder im Kieferknochen entstehen. Symptome sind starke, pochende Schmerzen, Schwellungen im Gesicht oder Kiefer, Fieber und Geschmacksstörungen. Ein Abszess muss immer zahnärztlich behandelt werden – er heilt nicht von alleine.</h4>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/fileadmin/user_upload/mann-wartezimmer.png" length="732778" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1141</guid><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:01:00 +0200</pubDate><title>Gesunde Zähne googeln? proDente zuerst </title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/gesunde-zaehne-googeln-prodente-zuerst.html</link><description>Google bietet eine neue Funktion - die Festlegung von bevorzugten Quellen. Tragen Sie jetzt proDente als vertrauenswürdige Quelle ein.</description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="border-width: medium; border-style: none; border-color: currentcolor; border-image: initial; margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">proDente als bevorzugte Quelle bei Suchmaschine festlegen</span></span></span></li><li style="border-width: medium; border-style: none; border-color: currentcolor; border-image: initial; margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Infos über gesunde Zähne ohne KI-Fehler</span></span></span></li><li style="border-width: medium; border-style: none; border-color: currentcolor; border-image: initial; margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Unseriöse Quellen vermeiden</span></span></span></li></ul><p class="lead">Wer sich über Zahngesundheit, moderne Zahnmedizin oder Prävention informieren möchte, kann proDente ab sofort als bevorzugte Quelle bei Google auswählen. Mit der neuen Funktion „Bevorzugte Quellen“ lassen sich vertrauenswürdige Websites gezielt priorisieren. Deren Inhalte erscheinen künftig häufiger in Suchergebnissen und KI-Übersichten.</p><p>Wer proDente auswählt, erhält schneller Zugang zu aktuellen, fundierten und verständlich aufbereiteten Informationen rund um gesunde Zähne. „Die neue Funktion erlaubt es Nutzerinnen und Nutzern, ihre Suche aktiv zu steuern und gezielt auf vertrauenswürdige Quellen zu setzen. So funktioniert Qualitätssicherung auch im KI-Modus“, sagt Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente e.V.</p><h2>Mit wenigen Klicks zur passenden Info</h2><p>Die Einrichtung ist einfach: Ein Google-Konto genügt. Über <a href="https://www.google.com/preferences/source?q=https://www.prodente.de/" target="_blank" rel="noreferrer">diesen Link</a> zu den Google-Quelleneinstellungen ist proDente bereits vorausgewählt. Ein Häkchen und schon werden Inhalte von proDente bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt. Weitere, seriöse Quellen lassen sich jederzeit hinzufügen oder entfernen. Weiterhin zeigt Google die Beiträge verschiedener Anbieter an. Die neue Funktion sorgt jedoch dafür, dass ausgewählte Quellen oben auf dem Bildschirm erscheinen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/2/b/csm_RS4755_1672-941-max__1__27c277193d.png" length="2058646" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1139</guid><pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:55:09 +0200</pubDate><title>Sportmundschutz schützt weit mehr als nur die Zähne </title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/sportmundschutz-schuetzt-weit-mehr-als-nur-die-zaehne.html</link><description>Ein Mundschutz wird für viele Kontaktsportarten empfohlen. Nicht ohne Grund, denn er senkt das Risiko von Zahn- und Kieferverletzungen um 60 Prozent. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="border:none; margin-right:189px; text-align:justify">Jeder dritte Mund- und Gesichtsunfall passiert beim Sport</li><li>Mundschutze für zahlreiche Kontaktsportarten empfohlen</li><li>Individuell im Dentallabor gefertigt, bietet er mehr als nur Schutz</li></ul><p class="lead">Ein Ellenbogen im Strafraum. Ein Sturz beim Mountainbiken. Ein Zusammenprall beim Basketball. Was viele unterschätzen: Rund ein Drittel aller Verletzungen im Mund- und Gesichtsbereich passiert beim Sport. Betroffen sind nicht nur Profis. Gerade Kinder und Freizeitsportler riskieren Zahnfrakturen und Kieferverletzungen mit teils langfristigen Schäden.</p><p>Der Helm ist Standard. Der Schienbeinschoner selbstverständlich. Der Mundschutz dagegen erstaunlich selten. Dabei steht mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 schon das nächste globale Sportereignis bevor. Vielleicht sehen wir dort deutlich mehr Spieler mit Sportmundschutz als noch vor wenigen Jahren. Cristiano Ronaldo sorgte bereits 2010 für Schlagzeilen, als er mit Mundschutz auflief. Damals wurde diskutiert, ob die Schiene nicht nur schützt, sondern sogar die Leistung verbessert.</p><h2>Hier beginnt die moderne Sportzahnmedizin</h2><p>Heute geht es längst nicht mehr nur um Schutz. Das junge Fachgebiet verbindet Prävention, Performance und Protection. Es untersucht, wie Biss, Kiefergelenke und Muskulatur mit Haltung, Kraft und Belastbarkeit zusammenspielen. „Immer mehr Profisportler setzen auf Zahnschienen, um Dysbalancen auszugleichen und dadurch Leistungssteigerungen zu erreichen“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. Auch Freizeitsportler profitieren vom Mundschutz.</p><h2>Mund auf. Schutz rein</h2><p>Ein professionell gefertigter Mundschutz kann Stöße abfedern, Zähne und Kiefer stabilisieren und sogar das Risiko für Gehirnerschütterungen senken, so die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Zugleich schützt er Lippen, Zunge und Weichteile. Wichtig ist: Er darf weder die Atmung noch die Kommunikation beeinträchtigen. Entscheidend ist die Passform. Standardlösungen aus dem Sportgeschäft verrutschen oft. Sie stören beim Atmen oder Sprechen und landen deshalb schnell wieder in der Tasche statt im Mund.</p><h2>Den Unterschied macht das Dentallabor</h2><p>Individuell gefertigte Sportmundschutze aus dem Dentallabor spielen in einer anderen Liga. Sie passen sich exakt an die Zahnstellung an, sitzen stabil und schützen deutlich besser. Moderne Fertigung läuft heute oft digital per 3D-Scan. Das ist präzise und komfortabel. Solche Lösungen eignen sich auch für Kinder oder Träger fester Zahnspangen. Damit rückt auch ein Berufsstand stärker in den Fokus, ohne den diese Entwicklung nicht möglich wäre: Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. Sie verbinden digitale Technologien mit Präzisionshandwerk. So sorgen sie dafür, dass Schutz, Komfort und Funktion perfekt zusammenspielen.</p><h2>Mundschutz wird zum Mainstream</h2><p>Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde empfiehlt Sportmundschutz heute ausdrücklich für zahlreiche Sportarten: von Fußball und Handball über Hockey bis zu Skateboarding oder Mountainbike. Die Zahlen sprechen für sich. Ein guter Mundschutz kann das Risiko schwerer Zahnverletzungen deutlich senken. Denn ein Zahnunfall endet selten mit dem eigentlichen Aufprall. Gerade bei Kindern ziehen Frontzahnverletzungen oft jahrelange Behandlungen nach sich. Darüber informiert die Initiative proDente in ihrer Broschüre „Zahnunfall“.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/5/1/csm_hf_20260603_141337_e94a10eb-426c-4d8c-9923-f3a6e59347af_2cc1a0b940.png" length="2404637" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1138</guid><pubDate>Mon, 18 May 2026 11:23:47 +0200</pubDate><title>Nikotinkonsum steigt wieder an. Welche Rolle spielen Netflix und Nikotintrends?</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/nikotinkonsum-steigt-wieder-an-welche-rolle-spielen-netflix-und-nikotintrends.html</link><description>Die Zahl der Raucher sinkt. Neue Trends und gezielte Platzierungen in den Streamingdiensten halten dagegen - das spricht vor allem junge Zielgruppen an.  </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="border: medium; margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Streamingdienste zeigen vermehrt Raucherszenen</span></span></span></li><li style="border: medium; margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Neue Nikotintrends präsentieren sich scheinbar harmlos</span></span></span></li><li style="border: medium; margin-right: 189px; text-align: justify;"><span style="font-size:10pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Kinder und Jugendliche besonders gefährdet </span></span></span></li></ul><p class="lead">Immer weniger Menschen rauchen. Seit 2000 hat sich der Zigarettenkonsum laut Jahrbuch Sucht 2025 fast halbiert. Eine erfreuliche Entwicklung – doch es gibt eine Kehrseite: Im Jahr 2024 stieg der Konsum wieder um 3,5 Prozent. Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2026 steht deshalb unter dem Motto ‚Unmasking the appeal‘ – den Reiz entlarven. Denn die Tabak- und Nikotinindustrie hat ihre Strategien verfeinert und findet immer neue, oft subtile Wege, besonders junge Menschen anzusprechen.</p><p>Man könnte meinen, der Marlboro-Mann sei Geschichte. Doch er kehrt zurück – nicht auf Plakatwänden, sondern in Serien und Filmen. Netflix kündigte 2019 an, Rauchszenen zu reduzieren. Studien der amerikanischen Anti-Tabak-Organisation ‚Truth Initiative‘ zeigen jedoch, dass fast ein Drittel der erfolgreichsten Produktionen weiterhin Rauchszenen enthält – oft ohne kritischen Kontext. Die Konditionierung erfolgt auf neuen, unauffälligen Wegen, aber mit großer Wirkung.</p><h2>Die Hintertür zur Sucht</h2><p>Parallel dazu erschließt die Industrie neue Einstiegsprodukte. Neben klassischen Zigaretten gewinnen Vapes, E-Zigaretten und Shishas an Beliebtheit. Aromatisierte Produkte ohne sichtbaren Rauch wirken harmlos, führen aber oft in den Nikotinkonsum. Besonders problematisch sind Trends wie tabakfreie Nikotinbeutel oder Snus. Obwohl in Deutschland verboten, sind sie online leicht erhältlich. Nutzer platzieren sie zwischen Oberlippe und Zahnfleisch, wo sie bis zu 45 Minuten verbleiben. In dieser Zeit wirken hohe Nikotinkonzentrationen und Schadstoffe direkt auf die Mundschleimhaut. „Die Folgen: irreversibler Zahnfleischrückgang, Entzündungen, Schleimhautveränderungen und Mundtrockenheit“, warnt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Präsidentin der Bundeszahnärztekammer.</p><h2>Verteilerstelle Schulhof</h2><p>Auch Produkte wie aromatisierte Zahnstocher verbreiten sich über soziale Medien. Mit Minze-, Erdbeere- oder Cola-Geschmack kommen sie harmlos daher. Mittlerweile kursieren aber auch Nikotinvarianten. Sie wirken wie Lifestyle-Accessoires, bergen aber ein hohes Suchtpotenzial – besonders für Kinder und Jugendliche. Die Nikotindosis liegt bis zu dreimal höher als bei einer Zigarette. Die Strategie ist klar: Nikotin wird unauffälliger, moderner und leichter zugänglich – und es landet immer häufiger genau da, wo es nicht gewünscht ist: in Kinderzimmern und auf Schulhöfen.</p><h2>Drastische Auswirkungen auf die Zähne</h2><p>Für die Mundgesundheit bleibt die Bilanz eindeutig, unabhängig von der Konsumform. „Rauchen und Nikotinkonsum erhöhen das Risiko für Parodontitis um ein Vielfaches, in schweren Fällen bis zum 15-fachen. Auch Karies, Zahnverfärbungen, Mundgeruch und ein erhöhtes Risiko für Mund- und Rachenkrebs sind wissenschaftlich gut belegt. Zudem verlaufen zahnärztliche Behandlungen bei Rauchenden oft weniger erfolgreich, da Heilungsprozesse gestört sind“, erklärt Dr. Ermler.</p><h2>Neue Trends schnell entzaubern</h2><p>Zahnärztinnen und Zahnärzte haben oft mehr Kontakt zu jungen Menschen als andere Mediziner. Diese Chance gilt es zu nutzen, denn sie erkennen Schäden frühzeitig. Unterstützung bietet der Patientenflyer „Rauchfrei für Ihre Mundgesundheit“, den die Bundeszahnärztekammer gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum entwickelt hat. Fest steht: Die Wege, Nikotin zu konsumieren, werden moderner – die Folgen für die Mundgesundheit bleiben gleich oder verschlimmern sich. Ob Zigarette, Vape oder Snus – Zähne und Zahnfleisch leiden immer. Umso wichtiger sind Aufklärung, frühe Intervention und wirksame Hilfsangebote, um den Konsum weiter einzudämmen.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/user_upload/RS4730__DSC9879.jpeg" length="508930" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-1135</guid><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:04:00 +0100</pubDate><title>Internationaler Kinderbuchtag: Wenn Fantasie die Zahnbürste schwingt</title><link>https://www.prodente.de/presse/pressemitteilung/internationaler-kinderbuchtag-wenn-fantasie-die-zahnbuerste-schwingt.html</link><description>Bühne frei für die kleinen Entdecker. Zum internationalen Kinderbuchtag am 2. April stellt proDente seine Kinderbücher in den Mittelpunkt. </description><content:encoded><![CDATA[<ul><li style="border: medium; margin-right: 189px; text-align: justify;">Lesen fördert die Entwicklung</li><li>Spielerisch Zahngesundheit vermitteln</li><li>Aktive Förderung in Kindergärten und Praxen</li></ul><p class="lead">Am 2. April wird die Welt zur Bühne für kleine Entdecker. Zum Internationalen Kinderbuchtag stellt proDente e.V. seine Kinderbücher vor. Eine gelungene Verbindung von Lesefreude und Zahnpflege.</p><p>Bücher fördern Sprache, Kreativität und Konzentration. proDente bietet zwei literarische Abenteuer, die das Zähneputzen vom Pflichtprogramm zum Vergnügen machen. Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente e.V., bringt es auf den Punkt: „Lesen trainiert die Fantasie und stärkt die Ausdrucksfähigkeit. Geschichten helfen Kindern, Verantwortung zu übernehmen – auch für die täglichen Zahnpflege.“</p><h2>Abenteuer für starke Zähne</h2><p>Die kostenlosen Buchprojekte von proDente wecken Neugier und machen Zahnpflege spannend:</p><p>Zähneputzen ist tierisch stark! – Ein deutsch-türkisches Abenteuer, das Kinder auf Safari zu den Zahnpflegetricks von Krokodilen und Haien schickt.</p><p>Zahnbande – Ein Wimmelbuch, das ohne Text die Kreativität anregt und zeigt, dass selbst Monster Zahnpflege ernst nehmen.</p><h2>Gesunde Zähne, klare Sprache</h2><p>proDente erinnert daran: Milchzähne sind Platzhalter für lebenslange Zahngesundheit und Grundlage für fehlerfreie Aussprache. Die Regel ist einfach: Mundhygiene beginnt mit dem ersten Zahn, ergänzt durch regelmäßige Zahnarztbesuche, um Fehlentwicklungen vorzubeugen.</p><h2>Kostenlose Bestellung</h2><p>Eltern können ein Exemplar der Bücher kostenlos bei proDente anfordern. Zahnarztpraxen, Schulen und Kindergärten erhalten bis zu 50 Exemplare, um Leseförderung und Gesundheitserziehung zu stärken. Bestellungen sind einfach per E-Mail an info@prodente.de oder über die Webseite möglich.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://www.prodente.de/media/_processed/7/f/csm_RS4662_kinder-lesen-002_lpr_9715012537.jpg" length="114405" type="image/jpeg"/></item></channel></rss>