„Abdruck“ 2008 in Friedrichshafen verliehen

„Abdruck“ 2008 in Friedrichshafen verliehen

In einer Feierstunde anlässlich des 52. Verbandstages des VDZI wurden Redakteure geehrt, die im Jahr 2007 zahnmedizinische und zahntechnische Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.

In der Kategorie Print wurde Kerstin Quassowsky für das Journal „Schöne Zähne“ in „Bild am Sonntag“ ausgezeichnet. Der erste Preis in der Kategorie „Elektronische Medien“ ging an Stefan Geier für den Hörfunk-Beitrag „Leiden für die Schönheit“. Das Feature wurde in der Sendung „IQ – Wissenschaft und Forschung“ des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt. Auf den zweiten Platz in der Kategorie „Print“ wählte die Jury Manfred Hochmann. Hochmann hatte, stellvertretend für die Redaktion des „Anzeiger für Harlingerland“, die Artikelserie „Zahnersatz aus dem Ausland“ eingereicht. Den zweiten Platz in der Kategorie „Elektronische Medien“ errang Kirsten Hartje für den Beitrag „Wenn der Schmerz lügt“, der in der Fernseh-Sendung „buten un binnen“ von Radio Bremen ausgestrahlt wurde.

Gelungene Themenauswahl

Für die Arbeit von Kerstin Quassowsky sprach die intensive Recherchearbeit. „Neben den klassischen Inhalten wurden auch bislang weniger bekannte Themen der Zahnmedizin dem Leser näher gebracht.“, begründet Kropp die Auswahl. Mit der Artikelserie „Zahnersatz aus dem Ausland“ würdigte die Jury die gelungene Darstellung eines brisanten Themas in all seinen Facetten. Innerhalb einer Serie von Beiträgen beleuchteten die Artikel verschiedene Blickwinkel. Zahnärzte, Zahntechniker, Vertreter der Krankenkassen und nicht zuletzt der Patient kommen zu Wort. Mit Stefan Geier wurde erstmals ein Journalist ausgezeichnet, der für den Hörfunk arbeitet. Sein Beitrag „Leiden für die Schönheit“ in der Sendung „IQ – Wissenschaft und Forschung“ des Bayerischen Rundfunks schlägt einen großen Bogen von historischen Zahnfunden bei den Wikingern bis zu den Errungenschaften der modernen Zahnmedizin. Er beschreibt anschaulich, den hohen Stellenwert schöner Zähne für den Menschen früher wie heute. „Wenn der Schmerz lügt“ von Kisten Hartje ist eine auf den Patienten konzentrierte Erzählung einer wenig bekannten Krankheit und wurde von der Jury mit dem zweiten Platz in der Kategorie „elektronische Medien“ geehrt. Durch die Konzentration auf die Leidensgeschichte wird für den Zuschauer erfahrbar, wie kompliziert ein genauer Befund der „Craniomandibulären Dysfunktion“ ist.

Abdruck 2009

Der Journalistenpreis wird auch 2009 wieder verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2009.