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Zahnschmerzen – was tun?

Bei Zahnschmerzen schnellstmöglich zum Zahnarzt. Denn sie sind ein Signal des Körpers, dass etwas nicht stimmt.

Verschiedene Ursachen können die Schmerzen auslösen. Der Zahnarzt kann den Grund feststellen und ihn behandeln. Je schneller Sie einen Termin ausmachen, desto besser. Das gilt auch für Schmerzen, die nicht plötzlich, sondern in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen auftreten. Hinweise zum Auftreten und zur Intensität sind wichtig für den Zahnarzt. Liegt unter Umständen die Ursache der Erkrankung außerhalb des Mund- und Kieferraums, weist der Zahnarzt auf einen entsprechenden Facharzt hin.  

Erste-Hilfe für zu Hause

Was hilft gegen Zahnschmerzen? Bei starken Zahnschmerzen können rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke (z.B. Ibuprofen, Paracetamol) die Schmerzen bis zum Zahnarzttermin erträglicher machen. Sie beheben jedoch nicht den Grund der Schmerzen und ersetzen somit nicht den Zahnarztbesuch. Von einer längeren Einnahme von Tabletten gegen Zahnschmerzen, ohne die Ursache zu kennen, ist abzuraten. Erst dann kann mit dem Zahnarzt über eine weitere Einnahme gesprochen werden. Als Hausmittel gegen Zahnschmerzen finden Gewürznelken, die örtlich und antibakteriell wirken, Anwendung. Bei Überempfindlichkeit können sie jedoch die Mundschleimhaut reizen. Es gilt: Auch wenn die Zahnschmerzen dann abnehmen, sollten Sie den Zahnarzt möglichst bald aufsuchen. Kühlen hilft gegen Schwellungen und Schmerzen. Dabei das Kühlpad nicht direkt, sondern in ein Leintuch eingewickelt auf die Haut legen. Empfehlenswert: Kühlen im Intervall. Das bedeutet, kühlen, pausieren, kühlen, pausieren usw. Spülen mit kaltem Salbei- und Kamillentee wirkt antientzündlich. Auf warme sowie koffeinhaltige Getränke, Alkohol und Rauchen verzichten. Denn das kann den Schmerz verstärken.

Zahnärztlicher Notdienst

Treten Zahnschmerzen am Wochenende oder an Feiertagen auf, bieten Zahnarztpraxen bundesweit einen Notdienst für Patienten an. In den meisten Fällen können Zahnärzte und Praxismitarbeiter die Schmerzen lindern. Umfassendere Behandlungen sind im Rahmen dieses Notdienstes meist nicht möglich und sollten dann vom Hauszahnarzt vorgenommen werden.

Unter www.prodente.de/notaerzte.html listet die Initiative proDente die zentralen Informationsstellen der zahnärztlichen Notdienste aller Bundesländer. Meist stellen die regionalen Zahnärztekammern die Kontakte der einzelnen Bundesländer zur Verfügung.