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Zahnarzt kann Mundhöhlenkrebs erkennen

Weist die Mundschleimhaut rote oder weiße Flecken auf, fällt das zu Beginn oft einem Zahnarzt auf. Besteht ein Verdacht auf Mundhöhlenkrebs empfiehlt er eine weitergehende Diagnose. Je früher Krebs erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Mundhöhlenkrebs: Was gehört zur Mundhöhle

Zur Mundhöhle gehören die Innenseiten der Wangen und Lippen. Dazu die Zähne, das Zahnfleisch, die vordere Zunge, der Mundboden und der vordere Gaumen

Wie wird Mundhöhlenkrebs erkannt

Gesunde Mundschleimhaut ist glatt, blass-rosa und weich. Raue, verdickte, verhärtete, eingezogene oder farblich veränderte Stellen wie weiße oder rote Flecken aber auch Geschwüre sind verdächtig. Jede Veränderung, die länger als zwei Wochen besteht, sollte der Zahnarzt abklären. Selbst wenn sie nicht schmerzt. Denn gerade die schmerzfreien Veränderungen sind gefährlich. Mehr als 10.000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr an Mundhöhlenkrebs. Rauchen und häufiger hochprozentiger Alkoholgenuss sind die wichtigsten Risikofaktoren. Die Erkrankung tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf. Zu Dreiviertel sind Männer betroffen.     

Was ist Mundhöhlenkrebs

Mundhöhlenkrebs ist ein bösartiger Tumor. Jeder Bereich der Mundhöhle kann betroffen sein. Die Erkrankung tritt oft nach dem 50. Lebensjahr auf. Drei Viertel der betroffenen Patienten sind Männer.

Wie entsteht Mundhöhlenkrebs

Eine einzige schlüssige Ursache für das Entstehen von Mundhöhlenkrebs gibt es nicht. Mehrere Faktoren begünstigen die Krankheit. So erhöht ein regelmäßiger Konsum von Alkohol und das Rauchen das Risiko, an Mundhöhlöenkrebs zu erkranken. Doch nicht jeder Mensch, der raucht und trinkt erkrankt.

Gültige Diagnose für Mundhöhlenkrebs

Um Mundhöhlenkrebs exakt zu diagnostizieren, muss der Arzt aus der verdächtigen Stelle eine Gewebeprobe entnhmen. Im Labor wird das Gewebe untersucht. Erst nach der Analyse der Gewebeprobe kann eine Krebserkrankung ausgeschlossen oder festgestellt werden.

Vorsorge beim Zahnarzt hilft auch gegen Krebs

Zweimal jährlich empfohlene Routineuntersuchungen beim Zahnarzt sind nicht nur für gesunde Zähne und Zahnfleisch wichtig, sondern auch für die Früherkennung von Mundhöhlenkrebs. Nach einer ausführlichen Befragung des Patienten untersucht der Zahnarzt die gesamte Mundhöhle mit einer hellen Lampe und einem Mundspiegel. Er achtet dabei nicht nur auf die Zähne und das Zahnfleisch, sondern auch auf die Zunge sowie die Wangen- und Rachenschleimhaut. Auffällige Stellen schaut der Zahnarzt besonders gründlich an und tastet sie ab. Dabei kann es sein, dass er auch den Hals abtastet, um zu prüfen, ob die Lymphknoten geschwollen sind. So kann der Zahnarzt bereits Vorstufen von Mundhöhlenkrebs erkennen.   

Mundhöhlenkrebs: Therapie schnell beginnen

Bei jedem Verdacht auf eine Krebsvorstufe oder einen echten Krebs muss ein spezialisierter Arzt oder Zahnarzt untersuchen. Er nimmt gegebenenfalls unter örtlicher Betäubung eine Gewebeprobe. Diese sichert die Diagnose. Danach kann die weitere Therapie schnell eingeleitet werden. Manchmal ist es notwendig, bestimmte Veränderungen häufiger als üblich zu kontrollieren. Patienten sollten die empfohlenen Termine immer wahrnehmen.