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PSI - millimetergenaue Vorsorge

Mit einem PSI -Test misst der Zahnarzt die Tiefe der Taschen. Das ist der Bereich zwischen Zähnen und Zahnfleisch. Das Zahnfleisch entzündet sich schleichend und bleibt auch in diesem Zustand lange schmerzfrei. Das spricht für eine regelmäßige Vorsorge. Bei Bedarf kann der Zahnarzt so rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen. 

Mit dem Parodontal Schreening Index (PSI) kann der Zahnarzt eine Entzündung des den Zahn umgebenden Gewebes erkennen. Der Zahnarzt kontrolliert dabei mit der Sonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen.

PSI ist schmerzfrei

„Zwar wirkt der Einsatz der Sonde in Darstellungen auf den ersten Blick etwas unangenehm, doch selbst bei einer Entzündung  ist der Test schmerzarm“, kommentiert ProDente-Experte Dr. Dietmar Oesterreich die Untersuchung. Gleichzeitig werden mögliche Blutungen und Zahnstein regisitriert sowie überhängende Füllungen und Kronen vom Zahnmediziner beurteilt. Ebenso werden  Lockerungen, frei liegende Zahnhälse und Wurzelzwischenräume erfasst.

Exaktes Ergebnis der PSI-Untersuchung

Ergebnis dieser Untersuchung ist die genaue Einstufung der Zahngesundheit des Patienten. Mithilfe eines Index werden fünf Schweregrade (von 0 bis 4) unterschieden. Anhand der Einordnung wird die Therapie durchgeführt.

PSI mit vier Stufen

Grad 0:  Zahnfleisch und Parodont sind gesund, es ist keine weitere Therapie nötig.

Grad I:  Das Zahnfleisch ist entzündet. Es sollte eine gründliche Zahnreinigung erfolgen. Zudem sollte der Patient genau über die häusliche Zahnpflege informiert werden.

Grad II:  Das Zahnfleisch ist entzündet und es gibt Zahnstein oder überhängende Füllungen und Kronen. Nach professioneller Zahnreinigung und Informationen über bessere Mundhygiene werden Füllungen und Kronen nachgearbeitet oder erneuert.

Grad III:  Es liegt eine leichte Parodontitis vor. Zudem können auch die oben genannten Befunde vorhanden sein. Neben den unter I und II genannten Behandlungsmaßnahmen sollte eine systematische Parodontitistherapie durchgeführt werden.

Grad IV:  Es liegt eine schwere Parodontitis vor. Zudem können auch die oben genannten Befunde vorhanden sein. Neben den unter I und II aufgeführten Maßnahmen sollte eine systematische Parodontitistherapie u.U. mit weiteren chirurgischen Maßnahmen dringend durchgeführt werden.

PSI: Alle zwei Jahre kostenfrei

Alle zwei Jahre übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Parodontitis-Vorsorge.

PSI-Ergebnis mehr als 3,5 mm

Stellt der Zahnarzt eine Taschentiefe von mehr als 3,5 mm oder mehr fest, kann eine Parodontitis die Ursache sein. Dann muss der Zahnarzt weitere Untersuchungen durchführen.