Innovative Optik dank der intraoralen Kamera
Ein Bild sagt mehr aus tausend Worte – auch in der Zahnarztpraxis. Wer endlich selbst wissen möchte, was da eigentlich in seinem Mund los ist und warum der Zahnarzt eine bestimmte Behandlung vorschlägt, erhält dank der intraoralen Kamera nun die Antworten auf seine Fragen. Live und in Farbe kann der Patient auf dem Behandlungsstuhl verfolgen, was im Mund geschieht. „Ein gutes Beispiel dafür, wie Hightech Arzt und Patienten gleichermaßen unterstützen kann“, beschreibt Dr. Oesterreich von der Initiative proDente den Einsatz des modernen Geräts.
Die Intraoralkamera Intraoralkamera
Eine elektronische Kamera, oft nicht wesentlich größer als ein Bleistift, nimmt die Zähne im Mund auf. Beim so genannten "dental imaging" können diese Bilder mit Hilfe spezieller Softwareprogramme weiter bearbeitet und Behandlungsmaßnahmen am Bildschirm simuliert werden.
hat sich in immer mehr Zahnarztpraxen durchgesetzt. Kein Wunder, denn die gerade mal bleistiftgroße Kamera überträgt die Bilder aus dem Mund auf einen Videobildschirm, wo sie vergrößert zu sehen sind. Sowohl für die Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
als auch bei der Behandlung kann der Zahnarzt die Kamera einsetzen. „Anhand der Bilder kann der Arzt dem Patienten die Situation im Mund und die nötige Therapie viel besser und anschaulicher erklären. Die ganze Behandlung wird transparenter“, so Dr. Oesterreich. Auch für den Zahntechniker sind die Aufnahmen von großem Wert, denn er kann Kronen und Prothesen viel besser mit Farbe und Form des übrigen Gebisses abgleichen, dessen Aussehen ihm die Kameraaufzeichnung dokumentiert.
Während der Behandlung wird die intraorale Kamera benutzt, damit der Patienten die einzelnen Behandlungsschritte verfolgen kann.
„Das nimmt vielen Patienten die Nervosität, weil sie am Bildschirm sehen können, was mit ihnen geschieht – sie fühlen sich nicht mehr so ausgeliefert“, erklärt Dr. Oesterreich den psychologischen Effekt. „Außerdem stärkt der Einsatz der Kamera bei vielen Menschen die Bereitschaft, mehr für ihre Zahngesundheit zu tun – und das Vertrauen in ihren Zahnarzt“, weiß der Mediziner.
Neben dem Effekt, dass der Patient dank der intraoralen Kamera einzigartige Einblicke in seine Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
erhält, bietet das Instrument weitere Vorteile in Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
und Behandlung:
- Durch die starke Vergrößung der Mundkamera werden schwierige Diagnosen erleichtert – zum Beispiel bei kleineren Defekten, die bei normaler Betrachtung möglicherweise übersehen würden.
- Als Grundlage für Besprechungen zwischen Zahnarzt und Patient über den weiteren Behandlungsplan sind die Bilder sehr wertvoll: Der Patient fühlt sich aufgeklärter. Auch bei Gesprächen zwischen Zahnarzt und Kieferchirurg, der die operative Behandlung übernimmt, sind die so gewonnenen Bilder eine gute Besprechungsbasis.
- Die Fortschritte einer Zahnaufhellung sind mit Hilfe der Bilder problemlos und eindeutig zu verfolgen.
- Die Kamerabilder können den Sitz von Implantaten dokumentieren. Deren Position ist damit auch nach längerer Zeit leicht wieder zu finden – ohne dass geröntgt werden muss und eine Strahlenbelastung für den Patienten entsteht.
- Der Zahntechniker kann an den Bildern nicht nur die Zahnfarbe, sondern auch Schichtung, Oberflächenstruktur und Form ablesen und so ästhetisch anspruchsvollen Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
noch perfekter gestalten. - Die Aufzeichnungen der Kamera können der Praxis zur internen Qualitätsverbesserung und Erfolgsdokumentation dienen. Der direkte Vorher-Nachher-Vergleich bei einer Behandlung ist möglich.
Besonders wertvoll ist die Hightech-Apparatur dann, wenn die Zahnarztpraxis vernetzt ist: Per Videokonferenz kann sich das Zahntechniker-Labor zuschalten, Zahnarzt und Zahntechniker können sich unmittelbar zu Farbnuancen und Korrekturen absprechen – noch während der Patient im Behandlungszimmer sitzt und somit auch mitreden kann.
