Altertum Dental
Schon im Altertum hat man versucht, verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Hier war es besonders wichtig, weiterhin deine gute Verwertung der Nahrung zu erreichen. Voraussetzung für dieses Ziel war damals wie heute die Möglichkeit, Nahrung ausreichend zerkauen zu können. So kannten bereits ca. 600 v. Chr. die Etrusker und Ägypter einen einfachen Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
- allerdings ohne Wurzel - fremde und eigenen Zähne wurden mit einem Goldband verbunden.
Mayas und Inkas ersetzten Zähne mit Edelsteine, die sie sofort nach der Zahnentfernung in dass leere Zahnfach trieben. Dies war gleichzeitig Schmuck und Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
. Im 8. Jahrhundert brachten die Araber geschnitzte Zähne aus Tierknochen nach Europa, die in eine Zahnlücke eingepflanzt und mit Silberdraht oder Rosshaar an den natürlichen Zähnen befestigt wurden. Im 18. Jahrhundert wurden erstmals ganze Zähne inklusive Wurzel aus Materialien wie Gold Gold
Es ist das dehnbarste aller Metalle und ist sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit wird es oft für Zahneinlagefüllungen (-> Inlay) und Kronen verwendet.
, Silber, Platin oder Porzellan hergestellt. Doch alle diese Versuche konnten einen natürlichen Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
nicht wirklich ersetzen, da es trotz aller Bemühungen eine recht wackelige Angelegenheit blieb.
Die Bemühungen können bis zur Zeit der Mayas anhand von historischen Funden zurückverfolgt werden. Die Mayas betrieben um 600 v. Chr keine wirkliche wiederherstellende oder korrigierende Zahnmedizin. Vielmehr dienten ihre Zahnverzierungen kultischen Zwecken. So wurden geschnitzte Steininlays aus unterschiedlichen Materialien wie Jade, Türkis und Eisenpyrite in sorgfältig präparierte Aushöhlungen der Zähne eingebracht und blieben dort mehrere tausend Jahre erhalten.
Gleichermaßen existieren Beweise, dass die Mayas auch anorganische Substanzen bei lebenden Menschen implantierten. Aus dieser Zeit stammt der Fund eines Unterkieferfragmentes, welches drei zahnförmige Muschelstücke im Bereich der Schneidezähne Schneidezähne
Vier schaufelförmige Zähne, die beidseits der Kiefermittellinie stehen. Dabei sind die unteren Schneidezähne kleiner als die des Oberkiefers.
enthält. Amadeo Bobbio wies im Jahre 1970 über Röntgenaufnahmen nach, dass diese Muschelstücke, im Gegensatz zu der zuvor kursierenden These, vor dem Tod eingesetzt worden sein mussten. Um zwei Implantate waren feste Knochenstrukturen nachweisbar.
