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Zweite Meinung

Liegt einem Patienten schon eine konkrete Behandlungs- und Honorarplanung seines Zahnarztes vor, kann er – sofern er das für nötig erachtet – eine weitere Meinung einholen. Er kann entweder in einer anderen Praxis oder bei einer Patientenberatungsstelle nach einer „Zweiten Meinung“ fragen.

Einige Beratungsstellen haben hier ein besonderes Modell (Gutachtermodell) entwickelt, das dem Spezialisten, der die Zweitmeinung erteilt, eine eigene Behandlung des Patienten untersagt. Er wird also völlig objektiv beraten, weil er kein wirtschaftliches Interesse an der Übernahme des Behandlungsfalles haben kann.

Neutrale Instanz

Der Zweitmeinungs-Zahnarzt erläutert die vorgelegte Planung, beantwortet die damit verbundenen Fragen der Patientin oder des Patienten und zeigt eventuelle Alternativen auf. Diese aufwändige zahnärztliche Leistung wird mit einer nach der Höhe des Kostenvoranschlags gestaffelten Gebühr zwischen 50,- und 150,- € berechnet. Welche Patientenberatungsstelle dieses Zweit-Meinungs-Modell anwendet, erfahren Patienten auf der Homepage der Bundeszahnärztekammer.

Patientenberatungsstellen

Natürlich stehen Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPatientenberatungsstellen auch für Fragen nach einer abgeschlossenen zahnärztlichen Behandlung zur Verfügung. Sie können als Schlichter fungieren, sollte es zu Unstimmigkeiten über eine Behandlung kommen. Kann das Problem nicht durch die Patientenberatungsstelle gelöst werden, weist sie den Weg zu den Gutachtern oder der Schlichtungsstelle auf.

Wie finde ich die Beratungsstellen?

Für Patienten, denen vor einer Zahnbehandlung bestimmte Fragen auf dem Herzen liegen, gibt es seit einigen Jahren spezifische Beratungsangebote. Die Zahnärztekammern der deutschen Zahnärzte haben regionale Patientenberatungsstellen eingerichtet, die über die Homepage der Bundeszahnärztekammer zu erfahren sind. Dort können im persönlichen oder telefonischen Gespräch mit einem Mitarbeiter Informationen über zahnmedizinische Themen erfragt werden.