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Pflegemittel

Ob eine elektrische Zahnbürste oder die gute alte Handzahnbürste: Weiche bis mittelharte Kunststoffbürsten sollten es sein. Kurzkopfzahnbürsten erreichen in der Regel auch schwer zugängliche Stellen. Zahnseide Zahnseide
Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume, besonders bei eng stehenden Zähnen. Zahnseide sollte einmal pro Tag zusätzlich zur Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste verwendet werden.
, Zahnhölzer und Interdentalbürsten bekämpfen die Plaque Plaque
Weiche, weißliche, schwer abwischbare Zahnbeläge auf den Zahnoberflächen; hauptsächlich bestehend aus Speichelbestandteilen, Bakterien und ihren Stoffwechselprodukten. Vor allem die in der Plaque enthaltenen Streptokokken-Bakterien wandeln Zucker (aus zuckerhaltiger Nahrung) in Säuren um, die die Zahnoberflächen entkalken und so zu einer Kariesbildung führen. Plaque muss daher regelmäßig durch mechanische Zahnreinigung (z.B. Zähneputzen) entfernt werden.
in den Zahnzwischenräumen. Verstärkt rückt auch die Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
als Träger von Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
in den Blickpunkt. Spezielle Zungenbürsten und Zungenschaber helfen den Belag zu verringern und sorgen für frischen und gesunden Atem.

Die Themen im Überblick
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  • Die Zahnbürste ist nicht alles

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  • Fluorid – Eine Frage der Dosis

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    Die Wirksamkeit von Fluorid in puncto Kariesschutz ist in der Vergangenheit in zahlreichen Studien belegt worden. Zahnmediziner sind sich heute einig, dass der größte Kariesschutzeffekt das Fluorid erzielt, das nach dem Zahndurchbruch auf den Zahn einwirkt – also lokal.

     
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    Was können Fluoride?

    Für den Menschen ist Fluorid ein lebenswichtiges Spurenelement. Er braucht es insbesondere für die Bildung von Knochen und Zähnen. Aber auch wenn die Bildung der Zähne abgeschlossen ist, erfüllt Fluorid für sie einen wichtigen Zweck.

     
  • Interview „Zahnzwischenräume einmal täglich“

    Interview „Zahnzwischenräume einmal täglich“

    Wer mit schönen Zähnen glänzen möchte, muss mehr tun, als täglich die Zahnbürste zu benutzen. Zahnseide, Mundspüllösungen, Zahnzwischenraumbürsten – zahlreiche Hilfsmittel auf dem Markt unterstützen die richtige Pflege.

     
  • Fluorid: Kur für die Zähne

    Fluorid: Kur für die Zähne

    Jede von Zahnmedizinern empfohlene Zahnpasta – auch Sorten für Kinder – enthält Fluorid. Die tägliche Zahnpflege versorgt die Zähne grundsätzlich mit dem wichtigen Mineralstoff.

     
  • Tschüss Zahnbürste

    Tschüss Zahnbürste

    Herbstzeit ist Erkältungszeit. Wer sich erkältet oder gar an einem grippalen Infekt leidet, überträgt seine Krankheit schnell auf Familienmitglieder, Freunde und Kollegen. Auch die Zahnbürste kann Gefahren bergen.

     
  • Zahnseide und Co.

    Zahnseide und Co.

    Noch immer gilt bei der Mundpflege der Zahnzwischenraum als Stiefkind. Die Zahnbürste reinigt nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche, der Rest liegt im Verborgenen. Hier kommt die Zahnseide zum Einsatz.