Interview "Kids benötigen Durchhaltevermögen"
Souverän zeigen die Kids von heute ihr „Silberlächeln“, diskutieren unter Freunden über Brackets Brackets
Kleine kieferorthopädische Haltevorrichtungen aus Metall, Keramik oder Kunststoff die auf die Zähne geklebt werden. Sie halten Spannbögen, Druck- und Zugfedern oder elastische Gummizüge, die ihrerseits eine Bewegung der Zähne in die gewünschte Richtung bewirken.
, Gummiringe und die neusten Trendfarben für Zahnspangen Zahnspangen
Kieferorthopädisches Gerät aus Kunststoff und Drahtelementen, das zur Korrektur von Zahnfellstellungen dient. Mit winzigen Schrauben wird die Spange regelmäßig verstellt, um den Kiefer zu erweitern oder engstehenden Zähnen Platz zu verschaffen.
. Doch auch immer mehr Erwachsene setzen sich mit der Korrektur von Zahnfehlstellungen durch Klammern auseinander – nicht nur als Eltern, sondern ebenso als Patienten. Doch welche Möglichkeiten gibt es grundsätzlich, um aus schiefen Zähnen für Jung oder Alt einen perfekten Zahnbogen Zahnbogen
Man unterscheidet den oberen und den unteren Zahnbogen. Die Beurteilung der Zahnbogenform ist ein wichtiger Bestandteil der kieferorthopädischen Befunderhebung.
zu machen? Die proDente-Expertin Dr. Ana-Maria Milat beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.
Welche Methoden sorgen für Ordnung im Mund?
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: herausnehmbare und festsitzende Spangen. Welche der Patient erhält, hängt allein von der jeweiligen Situation im Mund ab. Bei kleineren Fehlstellungen oder beispielsweise bei einer Rücklage des Unterkiefers wird eine lose Spange aus Kunststoff eingesetzt. Der Patient trägt diese nach den Anweisungen des Kieferorthopäden: zum Beispiel nur nachts oder rund um die Uhr. Auch wenn der Patient selbst die Schräubchen an der Klammer weiterdrehen soll, um die gewünschte Veränderung zu erreichen, erklärt ihm das der behandelnde Arzt. An einer festsitzenden Klammer dagegen muss der Patient weniger selbst machen. Sie besteht aus auf die Zähne geklebten Brackets Brackets
Kleine kieferorthopädische Haltevorrichtungen aus Metall, Keramik oder Kunststoff die auf die Zähne geklebt werden. Sie halten Spannbögen, Druck- und Zugfedern oder elastische Gummizüge, die ihrerseits eine Bewegung der Zähne in die gewünschte Richtung bewirken.
(engl. „Träger, Stütze“) und einem Spannbogen aus Draht, der jederzeit Druck auf die Zähne ausübt.
Solche Spangen können die Zähne in alle Richtungen bewegen und bleiben oft mehrere Jahre lang im Mund – bis das Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
ganz in Ordnung gebracht ist. Damit diese Situation erhalten bleibt, wird immer nach der festen nochmals eine lose Klammer für einige Zeit getragen.
Wann sollte man mit der Behandlung beginnen?
Das entscheiden im Einzelfall Zahnarzt und Kieferorthopäde. Manche Fehlentwicklungen können schon im sehr frühen Kindesalter korrigiert werden. Die meisten Behandlungen beginnen etwa im zehnten Lebensjahr, also in einer Phase des starken Wachstums des Wechselgebisses, in die man gut korrigierend eingreifen kann. Mit 13 oder 14 Jahren sind die Zähne dann in der Regel gerichtet und die aktive Arbeit des Kieferorthopäden ist beendet. Grundsätzlich ist es aber für die Behandlung von Fehlstellungen nie zu spät, denn unsere Zähne lassen sich zeitlebens bewegen – und bewegen sich ja auch von selbst, etwa durch den Druck der Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
oder wenn durchbrechende Weisheitszähne Weisheitszähne
Die letzten Zähne des bleibenden Gebisses, die erst ab dem 16. Lebensjahr durchbrechen.
ihre Nachbarn verschieben. Also können auch Erwachsene ihr Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
mit kieferorthopädischen Hilfsmitteln richten lassen.
Wie muss sich der Patient mit seiner Zahnspange verhalten?
Er braucht in jedem Fall Durchhaltevermögen und Sorgfalt – bei jungen Patienten ist es deshalb häufig auch Aufgabe der Eltern, ihre Kinder „bei der Spange“ zu halten. Die losen Klammern müssen unbedingt so oft und so lange getragen werden, wie es der Kieferorthopäde angeordnet hat, sonst erreicht man das Ziel – gerade, funktionstüchtige und schöne Zähne – nicht. Anfangs fühlen sich zwar alle Spangen ungewohnt an, aber die meisten Patienten kommen nach kurzer Zeit gut zurecht.
Feste Klammern wirken automatisch rund um die Uhr – ihre Besitzer müssen aber besonders auf eine exzellente Zahnpflege achten, denn durch die Brackets Brackets
Kleine kieferorthopädische Haltevorrichtungen aus Metall, Keramik oder Kunststoff die auf die Zähne geklebt werden. Sie halten Spannbögen, Druck- und Zugfedern oder elastische Gummizüge, die ihrerseits eine Bewegung der Zähne in die gewünschte Richtung bewirken.
und Bögen im Mund ist das Zähneputzen aufwändiger. Kleine Bürsten für die Zahnzwischenräume helfen bei der gründlichen Reinigung.
Wer trägt die Kosten der kieferorthopädischen Behandlung?
Vor eineinhalb Jahren sind die Kriterien für die Behandlung bis zum 18. Lebensjahr strenger geworden. Nur wenn die Zahnfehlstellungen den von den gesetzlichen Krankenkassen festgelegten Vorgaben entsprechen, übernehmen diese die Kosten. Die Abwicklung hat sich nicht verändert und erfolgt in zwei Stufen: Zunächst rechnet der Arzt 80 Prozent direkt mit der Kasse ab, die restlichen 20 Prozent zahlt der Patient quartalsweise selbst. Nur wer die Behandlung bis zum erfolgreichen Ende durchhält, wird anschließend belohnt und erhält die 20 Prozent zurück. Muss der Kieferorthopäde die Behandlung dagegen abbrechen, weil der Patient nicht mitarbeitet – die Klammer gar nicht oder unregelmäßig trägt –, werden auch keine Kosten erstattet. Bei Erwachsenen gelten die Regelungen unverändert: Hier übernimmt die Kasse nur dann die Kosten, wenn eine kombinierte kieferorthopädische und -chirurgische Behandlung notwendig ist.
