Checkliste für eine zahngesunde Ernährung
Wer sich an bestimmte Regeln in Sachen Ernährung und Zahnpflege hält, hat gute Aussichten bis ins hohe Alter schöne und gesunde Zähne zu besitzen:
- Reinigen Sie nach jedem Verzehr von Süßigkeiten Ihre Zähne.
- Wählen Sie zahngesunden Süßwaren, die mit einem Zahnmännchen gekennzeichnet sind.
- Vermeiden Sie allzu häufiges „Zwischendurch-Naschen“. Nach einem Snack empfiehlt es sich, die Zähne mit einem Zahnkaugummi zu reinigen.
- Greifen Sie lieber zu Mineralwasser anstatt zu zuckerhaltigen Limonaden und gezuckerten Fruchtsäften. Tipp: Wenn Sie gar nicht darauf verzichten können, sollten Sie zucker- oder säurehaltige Getränke möglichst schnell trinken. Eine lange Verweildauer im Mund ermöglicht den Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
den Zucker zu verarbeiten und in zahnschädigende Säuren umzuwandeln.
Trinken Sie nach jedem Glas Saft immer ein Schluck Wasser nach. Warten Sie mit dem Zähneputzen etwa eine halbe Stunde, damit Sie den durch die Säuren angelösten Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
nicht mit wegbürsten. - Ernähren Sie sich abwechslungsreich und ausgewogen.
- Nehmen Sie reichlich feste Lebensmittel wie Vollkornbrot, Obst und rohes Gemüse zu sich. Das intensive Kauen bedeutet Gymnastik für das Zahnbett.
- Verzehren Sie reichlich kalciumhaltige Nahrungsmittel
- Verwenden Sie fluoridiertes Speisesalz. Fluoride Fluoride
Salze der Fluorwasserstoffsäure, die zur Vorbeugung von -> Karies, zur Unterstützung der Behandlung der -> Initialkaries sowie zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse genutzt werden. Fluoride fördern die Remineralisierung des Zahnschmelzes und erhöhen dessen Abwehrkräfte gegen Säuren.
härten den Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
und schützen ihn vor Säureangriffen. - Kauen Sie das Essen sorgfältig. Durch das Kauen entsteht Speichel Speichel
Sekret, das aus den drei großen Speicheldrüsen (Sublingualis, Sumandibularis und Parotis=Ohrspeicheldrüse) und aus den kleinen Speicheldrüsen gebildet wird. Besteht zu 99 % aus Wasser, anorganischen (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Fluorid, Hydrogencarbonat) und organischen Substanzen. Speichel enthält Eiweiß (Mucin: Schleimstoff) und Enzyme (z.B. für die Kohlenhydratverdauung). Speichel wird ständig abgesondert: in Ruhe normal 0,3 ml/min. Die Reizspeichelmenge beträgt dagegen ca. 1 ml/min. Die Speichelproduktion wird reflektorisch durchs Kauen, aber auch durch Gerüche, Hunger und psychische Faktoren ausgelöst. Die Funktion des Speichels ist vielseitig: Feuchthalten der Mundhöhle, Spülfunktion, Lösen von Geschmacksstoffen, Benetzen von Speisen, Pufferung von Säuren, Remineralisation des Zahnschmelzes, antibakterielle Wirkung und Andauen der Nahrung durch die enthaltenen Enzyme.
, der die Zähne reinigt.
Übrigens, diese Tipps tun nicht nur den Zähnen, sondern dem ganzen Körper gut!
