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Zahnbürsten für Jung und Alt

Kinder lieben es bunt und kleine Figuren auf der Zahnbürste können zum Putzen motivieren. Älteren Menschen fällt es häufig leichter, speziell auf ihre Altersgruppe abgestimmte Zahnbürsten zu nutzen.

Ab dem ersten Lebensjahr können Kinder mit einer speziellen Lernzahnbürste das Zähneputzen üben. Mama oder Papa sollten allerdings nachputzen bis die Kinder ihre feinmotorischen Fähigkeiten so weit entwickelt haben, dass sie flüssig Schreibschrift beherrschen.

Lernzahnbürsten – Dino und Einhorn für mehr Putzspaß

Der Kopf der Lernzahnbürste für Kinder sollte kurz und schmal sein, damit er optimal in den kleinen Mund passt und alle Zähne erreicht. Weiche, dicht gebündelte und abgerundete Borsten aus Kunststoff schützen vor Verletzungen des Zahnfleischs. Ein dicker, rutschfester Griff lässt die Bürste gut in der Kinderhand liegen. Lernzahnbürsten mit coolen Motiven wie Dinos, Piraten, Feen oder Einhörnern motivieren die Kleinen zum regelmäßigen Putzen. Auch elektrische Zahnbürsten können für kleine Technikfreaks interessant sein. Sie erleichtern das Nachputzen durch die Eltern erheblich und können bereits bei Zweijährigen dafür eingesetzt werden. Mit vier Jahren können Kinder auch selbst mit der Elektrischen putzen. Das macht ihnen mehr Spaß als das Putzen mit der Handzahnbürste und führt auch zu besseren Ergebnissen. Trotzdem muss eine Systematik auch damit geübt werden.

Zahnbürsten für Ältere – sorgen für guten Griff

Für Menschen, deren Geschicklichkeit im Alter abgenommen hat oder deren Feinmotorik durch eine Behinderung eingeschränkt ist, gibt es Spezialzahnbürsten. Ein größerer, robuster Griff erleichtert das Festhalten der Zahnbürste. So kann sie besser geführt werden. Der Bürstenkopf sollte ein abgerundetes Kopfende haben, um Verletzungen im Mund zu vermeiden. Er darf zudem nicht zu klein sein, damit die Zähne auch bei kürzerer Putzzeit ausreichend sauber werden. Auch sogenannte Dreikopfzahnbürsten können eine ideale Hilfe sein: Sie reinigen Innenseiten, Außenseiten und Kauflächen der Zähne gleichzeitig. Elektrische Zahnbürsten sind natürlich auch für diese Patienten ein gute Hilfe.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) haben gemeinsam Tipps zur Zahn- und Mundpflege bei pflegebedürftigen Senioren sowie bei Menschen mit Behinderung zusammengestellt. Die Erklärvideos sind bei YouTube unter dem Stichwort Bundeszahnärztekammer anzuschauen (Video Mundpflege bei pflegebedürftigen Senioren) (Video Mundpflege bei Menschen mit Behinderung).

Zudem im Alter wichtig: Spezielle Prothesenzahnbürsten reinigen herausnehmbaren Zahnersatz – auch gerne zweimal täglich! Dabei ist es besonders wichtig, die Prothese an der Unterseite, mit der sie auf dem Zahnfleisch aufliegt, zu reinigen. Sonst können dort Entzündungen entstehen.

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