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Früh übt sich

Kindern die Zahnpflege schmackhaft zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Das tägliche Zähneputzen kann schnell zur Qual werden und in einen Machtkampf zwischen unwilligem Kind und genervten Eltern ausarten. Ein frühes und vor allem zwangloses Heranführen an das tägliche Zähneputzen hilft, eine solche Situation zu vermeiden, und kann dem Kind sogar Spaß an der Zahnpflege vermitteln. Denn je früher sie zur Routine wird, desto kleiner ist die Gefahr von schmerzhaftem Kariesbefall und umso angstfreier wird der regelmäßige Vorsorgetermin beim Zahnarzt wahrgenommen.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will – dieser Sinnspruch gilt auch für die Zahnpflege. Schon das ersten Zähnchen sollte täglich vorsichtig mit einem Wattestäbchen und Wasser gereinigt werden, denn schon Fläschchen und Brei bringen Kohlenhydrate und Zucker in den Mundraum und können die Zähne schädigen.
 Hat das Kleinkind dann einen großen Teil seiner Zähne, sollte es eine eigene Babyzahnbürste mit weichen Borsten für die tägliche Pflege bekommen.

  • ein kleiner Bürstenkopf, der dem Kindermund angepasst ist,
  • weiche abgerundete Borsten, die das empfindliche Zahnfleisch und die gerade durchbrochenen Zähne nicht verletzen, und
  • ein bequemer Griff – dreieckige Form –, der für Kinderhände leicht und sicher zu greifen ist.

Wichtig: Besonders Kinderzahnbürsten sollten alle zwei bis drei Monate ausgetauscht werden und ausschließlich vom Kind persönlich genutzt werden, um Erkrankungen vorzubeugen.



Durch spielerische Herangehensweisen wie Zahnbürsten mit einer lustigen Melodie, die die Länge der Zahnpflege anzeigt, sowie Motivation und Belohnung durch die Eltern können Kindern schon früh den Spaß am Zähneputzen vermitteln. Noch wichtiger ist jedoch die Vorbildfunktion. Kinder ahmen instinktiv das Verhalten ihrer Eltern nach und mit dem richtigen Vorbild wird die tägliche Zahnpflege nach dem Essen zum festen Ritual.



Da Kinder eine relativ kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, können die zwei Minuten Zahnpflege und die richtige Technik schnell in Vergessenheit geraten. Daher sollten Eltern die Zahnpflege überprüfen und gegebenenfalls „nachputzen“.

Nachfolgend sind einige Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen das Zähneputzen für Kinder attraktiv gemacht werden kann:

  • Gemeinsames Zähneputzen von allen Familienmitgliedern am Abend bringt Spaß und stärkt das Wir-Gefühl und erfüllt damit auch die Vorbildfunktion.
  • Eine Zahnputzuhr oder ein spezieller Timer mit unterschiedlichen farbigen Lämpchen gibt die Dauer des Zähneputzens vor und verlängert die Aufmerksamkeitsspanne des Kindes.
  • Kinder dürfen auch mal die Zähne der Eltern putzen, das verstärkt die Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, dann auch das eigene „Nachputzen“ der Eltern zuzulassen.
  • Abwechselnd mal mit der rechten, mal mit der linken Hand putzen, das erfordert Konzentration und die Zeit vergeht wie im Flug.
  • Mit Plaque- Färbe-Tabletten das Ergebnis des Putzvorgangs überprüfen. Die rot eingefärbten Stellen zeigen, wo noch geputzt werden muss, und dokumentieren den Erfolg der Zahnpflege.

Mit der richtigen Zahnpflege wird der regelmäßige Kontrollbesuch beim Zahnarzt zum Kinderspiel. Ab zwei Jahren sollte mit den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen begonnen werden. Je früher die Kontrolluntersuchungen zur Routine werden, desto besser kann Karieserkrankungen und Fehlstellungen vorgebeugt werden. Um dem Kind die Angst zu nehmen, haben sich viele Praxen auf jungen Patienten eingestellt. Durch Erklären, Anfassen und die beruhigende Anwesenheit der Eltern wird der Zahnarztbesuch zum positiven Erlebnis.

 

Kindern die Zahnpflege schmackhaft zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Das tägliche Zähneputzen kann schnell zur Qual werden und in einen Machtkampf zwischen unwilligem Kind und genervten Eltern ausarten. Ein frühes und vor allem zwangloses Heranführen an das tägliche Zähneputzen hilft, eine solche Situation zu vermeiden, und kann dem Kind sogar Spaß an der Zahnpflege vermitteln. Denn je früher sie zur Routine wird, desto kleiner ist die Gefahr von schmerzhaftem Kariesbefall und umso angstfreier wird der regelmäßige Vorsorgetermin beim Zahnarzt wahrgenommen.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will – dieser Sinnspruch gilt auch für die Zahnpflege. Schon das erste Zähnchen sollte täglich vorsichtig mit einem Wattestäbchen und Wasser gereinigt werden, denn schon Fläschchen und Brei bringen Kohlenhydrate und Zucker in den Mundraum und können die Zähne schädigen.

Hat das Kleinkind dann einen großen Teil seiner Zähne, sollte es eine eigene Babyzahnbürste mit weichen Borsten für die tägliche Pflege bekommen. Wichtig sind hier folgende Kriterien:

  • ein kleiner Bürstenkopf, der dem Kindermund angepasst ist,
  • weiche abgerundete Borsten, die das empfindliche Zahnfleisch und die gerade durchbrochenen Zähne nicht verletzen,
  • und ein bequemer Griff – dreieckige Form –, der für Kinderhände leicht und sicher zu greifen ist.

Wichtig: Besonders Kinderzahnbürsten sollten alle zwei bis drei Monate ausgetauscht werden und ausschließlich vom Kind persönlich genutzt werden, um Erkrankungen vorzubeugen.

Durch spielerische Herangehensweisen wie Zahnbürsten mit lustigen Melodien, die die Länge der Zahnpflege anzeigen, sowie durch Motivation und Belohnung können die Eltern ihren Kindern schon früh nahebringen, dass das notwendige Zähneputzen durchaus Spaß machen kann. Noch wichtiger ist jedoch die Vorbildfunktion. Kinder ahmen instinktiv das Verhalten ihrer Eltern nach und mit dem richtigen Vorbild wird die tägliche Zahnpflege nach dem Essen zum festen Ritual.

Da Kinder eine relativ kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, können die zwei Minuten Zahnpflege und die richtige Technik schnell in Vergessenheit geraten. Daher sollten Eltern die Zahnpflege überprüfen und gegebenenfalls „nachputzen“.

Nachfolgend sind einige Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen das Zähneputzen für Kinder attraktiv gemacht werden kann:

  • Gemeinsames Zähneputzen von allen Familienmitgliedern am Abend bringt Spaß und stärkt das Wir-Gefühl und erfüllt damit auch die Vorbildfunktion.
  • Eine Zahnputzuhr oder ein spezieller Timer mit unterschiedlichen farbigen Lämpchen gibt die Dauer des Zähneputzens vor und verlängert die Aufmerksamkeitsspanne des Kindes.
  • Kinder dürfen auch mal die Zähne der Eltern putzen, das verstärkt die Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, dann auch das eigene „Nachputzen“ der Eltern zuzulassen.
  • Abwechselnd mal mit der rechten, mal mit der linken Hand putzen, das erfordert Konzentration und die Zeit vergeht wie im Flug.
  • Mit Plaque- Färbe-Tabletten das Ergebnis des Putzvorgangs überprüfen. Die rot eingefärbten Stellen zeigen, wo noch geputzt werden muss, und dokumentieren den Erfolg der Zahnpflege.

Mit der richtigen Zahnpflege wird der regelmäßige Kontrollbesuch beim Zahnarzt zum Kinderspiel. Ab zwei Jahren sollte mit den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen begonnen werden. Je früher die Kontrolluntersuchungen zur Routine werden, desto besser kann Karieserkrankungen und Fehlstellungen vorgebeugt werden. Um dem Kind die Angst zu nehmen, haben sich viele Praxen auf jungen Patienten eingestellt. Durch Erklären, Anfassen und die beruhigende Anwesenheit der Eltern wird der Zahnarztbesuch zum positiven Erlebnis.