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Maßgeschneiderter Wirkstoff gegen Karies entdeckt

Wissenschaftlern der Universität Kalifornien haben eine Gruppe von Wirkstoffen entwickelt, die schädliche Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
selbstständig aufspüren und sie gezielt abtöten.

Die restliche Mundflora Mundflora
Sie bezeichnet die Gesamtheit aller Kleinlebewesen auf den Zähnen, der Mundschleimhaut und im Speichel. Diese Mikroorganismen sind an der Entstehung von Zahnbelag beteiligt. Sie können den Speiseresten Substanzen für ihren
bleibt dabei völlig intakt. Die neuen Substanzen erfassen ihr Ziel mit Hilfe eines Signalmoleküls. Ein kurzen Eiweißfragment dient als eigentliche Waffe. In ersten Laborversuchen eliminierten die sogenannten STAMPs die Karieserreger in lediglich 30 Sekunden vollständig.

Die Idee, ein Erkennungsmolekül mit einer maßgeschneiderten durchschlagskräftigen Waffe zu kombinieren, stammt ursprünglich aus der Krebsforschung. Als hilfreich bei der Zielerfassung erwies sich ein kleines Signalmolekül, das ausschließlich beim Karieserreger Streptococcus mutans vorkommt. Das neu entwickelte, antimikrobielle Eiweißfragment erkennt auf einer Bakterienkultur aus Speichelproben von Freiwilligen alle Karieserregeger ohne den anderen Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
zu schaden.

Der Wirkstoff verfügt über einen einfachen Aufbau von lediglich 25 Eiweißbausteinen. Die Forscher hoffen, dass der neue Wirkstoff dadurch leicht hergestellt werden kann. Erste klinische Tests, in denen die Substanz in Form von Zahncremes und Mundwässern verabreicht wird, laufen bereits.

Randal Eckert (Universität Kalifornien in Los Angeles) et al.: Antimicrobial Agents and Chemotherapy, Online-Vorabveröffentlichung vom 23. Oktober

Quelle: ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel