Navigation

Erste Hilfe für die Zähne

Sekundenbruchteile der Unaufmerksamkeit können genügen: Schon hat man beim Radfahren oder Inlineskaten ein Loch im Asphalt übersehen, rutscht weg und stürzt. Wer sich dabei buchstäblich auf die Nase legt, verletzt sich nicht selten auch an den Zähnen – und ist dann auf schnelle und richtige Hilfe angewiesen.

„Eine gute erste Hilfe kann Zähne retten – und dabei kommt es auf jede Minute an“, weiß Zahnarzt Dr. Karl-Heinz Sundmacher von der Initiative proDente. Denn wenn ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
bei einem Unfall ausgeschlagen wird, ist er schon nach etwa einer halben Stunde so geschädigt, dass er nicht wieder vollständig anwachsen kann. Also heißt es für die Helfer vor Ort: Rasch handeln und die wichtigen Regeln für den Umgang mit ausgeschlagenen Zähnen beachten.

  1. Hat man den Zahn Zahn
    Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
    gefunden, darf er nur am oberen weißen Teil, der Krone Krone
    Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne ,,überkront". Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch "Beschleifen" reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik oder aus einer Kombination von beiden (-> Metallkeramik) angefertigt.
    , angefasst werden. Die Wurzel dagegen sollte man auf keinen Fall berühren und auch nicht desinfizieren.
  2. Einen stark verschmutzten Zahn Zahn
    Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
    kann man mit klarem Wasser abspülen und sollte ihn dann möglichst sofort wieder vorsichtig in die Zahnlücke drücken.
  3. Ist das direkte Einsetzen nicht möglich, muss der Zahn Zahn
    Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
    für den Transport zum Zahnarzt feucht und steril gehalten werden, damit die für das Anwachsen wichtigen Zellen an der Wurzel nicht absterben. Am besten für den Transport geeignet ist eine Zahnrettungsbox aus der Apotheke. Sie enthält eine Nährlösung, in der Zähne oder Bruchstücke ein bis zwei Tage „überleben“ können.

Steht eine solche Box vor Ort nicht zur Verfügung, kann man sich auch unkonventionell behelfen: Eine Kunststofffolie und sogar handelsübliche H-Milch sind zum Transport geeignet und verlängern die Lebensdauer der Zellen auf etwa zwei bis drei Stunden. Absolut ungeeignet zur Aufbewahrung sind dagegen Wasser oder ein trockenes Tuch.

Auf jeden Fall zum Zahnarzt

Am Unfallort lässt sich nicht direkt beurteilen, wie schwer eine Verletzung ist, ob möglicherweise Zahnwurzeln oder -nerven mit betroffen sind. „Das kann übrigens sogar der Fall sein, wenn man am Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
selbst gar nichts sieht“, warnt Dr. Sundmacher. Deshalb sollte der Verletzte in jedem Fall so schnell wie möglich zum Zahnarzt. Nur er kann feststellen, wie groß der Schaden ist und ob sofort eine Behandlung nötig ist.

Kontrolle ist Pflicht

„Eine Kontrolle ist Pflicht – im eigenen Interesse“, so Zahnarzt Dr. Sundmacher. Denn manche zunächst unsichtbare Verletzung macht sich sonst erst nach Monaten oder gar Jahren bemerkbar. Dann ist der Schaden oft größer, außerdem sind solche Spätfolgen sind oft nur schwer über die Unfallversicherung abzurechnen, wenn man den Unfall selbst und den Besuch beim Zahnarzt nicht direkt dokumentiert hat. Fazit: Ein Check beim Arzt gibt doppelte Sicherheit, für Zähne und Geldbeutel.