Mikrochirugischer Eingriff rettet den Zahn
Nervenschmerzen im Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
sind meist unerträglich, denn sie weisen auf eine Infektion Infektion
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
des sogenannten Pulpagewebes hin, dem „Nerv“ im Inneren des Zahnes. Stirbt aber der Nerv unbemerkt ab oder die Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
des Nervens setzt sich über den Wurzelkanal Wurzelkanal
Hohlraum in der Wurzel, wird am vitalen Zahn vom Zahnmark (Pulpa) ausgefüllt. Der Wurzelkanal ist im Bereich der Wurzelspitze oft stark verästelt und aufgezweigt.
hinaus fort, bildet sich um die Wurzelspitze herum ein entzündlicher Herd. Führt eine Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
trotz Wiederholung nicht zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit, hat der Zahnarzt noch die Möglichkeit eines zusätzlichen endodontisch - chirurgischen Eingriffs, der so genannten Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
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Bei der Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
handelt es sich um einen ambulanten Eingriff unter örtlicher Betäubung bei dem zusätzlich zu einer klassischen Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
die Wurzelspitze und das angrenzend entzündlich veränderte Gewebe entfernt werden. Zunächst kontrolliert der Zahnarzt die Lage der entzündeten Wurzel mit Hilfe einer Röntgenaufnahme. Durch eine sorgfältige Betäubung erfolgt die Behandlung weitgehend schmerzfrei, lediglich ein leichtes Druckgefühl kann spürbar werden. Mit einem kleinen Einschnitt in der Mundschleimhaut und einem speziellen Bohrer wird zunächst die Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
freigelegt. Anschließend kann der Zahnarzt die Wurzelspitze und den umliegenden Entzündungsherd abtragen (resezieren). Die Wurzelkanäle werden gereinigt, desinfiziert und mit einer Füllung abgedichtet. Zum Schluss wird dann die äußere Wunde vernäht.
Alternative: Hemisektion
Bei einer Wurzelentzündung an mehrwurzelige Backenzähne oder Molaren kann die Wurzel geteilt werden, um nur den entzündeten Wurzelanteil zu entfernen. In der Medizin nennt man dies Hemisektion Hemisektion
Chirurgische Entfernung eines Zahnanteiles mit Wurzel bei mehrwurzligen Zähnen. Wird durchgeführt, um den Verlust des gesamten Zahnes zu verhindern, wenn nur ein Teil (z.B. eine Wurzel) infolge von Karies oder Parodontitis nicht mehr zu erhalten ist.
. Mit einer dünnen Fräse werden dabei die Wurzeln getrennt. Anschließend erfolgt vorsichtig die Entfernung der entzündeten Wurzel. Durch die Eröffnung des Zahnkanals bei der Wurzeltrennung muss die verbleibende Wurzel mit einer Kanalfüllung versehen und möglicherweise mit einem Stift-Stumpf-Aufbau versorgt werden. Nach Behandlung und einer vorsorglichen Wartefrist kann der verbleibende Anteil des Zahnes z.B. mit einer Krone Krone
Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne ,,überkront". Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch "Beschleifen" reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik oder aus einer Kombination von beiden (-> Metallkeramik) angefertigt.
versorgt werden.
Verhaltensmaßregeln vor und nach der Behandlung
Da es sich bei einer Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
um eine – wenn auch kleine – Operation handelt, sollten einige Verhaltens¬regeln vor und nach der OP beherzigt werden. Je gewissenhafter die Nachsorge ist, desto schneller kann die Heilung verlaufen.
Der Tag vor einer Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
oder Hemisektion Hemisektion
Chirurgische Entfernung eines Zahnanteiles mit Wurzel bei mehrwurzligen Zähnen. Wird durchgeführt, um den Verlust des gesamten Zahnes zu verhindern, wenn nur ein Teil (z.B. eine Wurzel) infolge von Karies oder Parodontitis nicht mehr zu erhalten ist.
kann wie jeder anderen Tag verbracht werden. Zu beachten sind jedoch folgende Verhaltensregeln:
- Nicht vom Arzt verschriebene Medikamente und Schmerztabletten sollten nicht eingenommen werden. Andere Medikamente müssen dem behandelnden Zahnarzt mitgeteilt werden, um möglichen Komplikationen oder Wechselwirkungen vorzubeugen.
- Wenn keine Narkose Narkose
Allgemeine Betäubung des gesamten Körpers mit Ausschaltung von Bewusstsein und Schmerzempfinden: durch Inhalation (Einatmung mittels spezieller Vorrichtungen) oder venöser (Einspritzen in die Vene) Zufuhr; Narkosemitteln sind auf der Grundlage von Barbituraten, Halothan, Lachgas usw. Zahnärztliche Behandlungen unter Vollnarkose werden vor allem bei Zahnbehandlungsphobikern (Angstpatienten)und Behinderten durchgeführt.
vorgenommen wird, ist es besser, vor dem Eingriff eine Kleinigkeit zu essen und nicht nüchtern beim Zahnarzt zu erscheinen. - Nach dem Eingriff sollte der Organismus geschont werden um eine schnelle Heilung zu gewährleisten:
- Nach der Behandlung kann es für 3-4 Tage zu einer Schwellung und leichten Wundschmerzen kommen. Daher ist es sinnvoll den betroffenen Bereich von außen zu kühlen um die Schwellung zu minimieren.
- Entsprechend verordnete Medikamente zur Schmerzlinderung sollten in ihrer Höchstdosierung beachtet werden.
- Aktivitäten wie Sport oder der Saunabesuch sollten in den ersten Tagen nach dem Eingriff vermieden werden. Sie regen den Kreislauf an und verzögern eine Heilung sowie das Abschwellen der Wundstelle.
- Ähnliches gilt auch für Nahrungs- und Genussmittel, die den Kreislauf anregen oder den Wundverschluss verzögern, wie Rauchen, Kaffe, Alkohol oder heiße Getränke.
- Die Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
sollte aufrecht erhalten werden um einer Infektion Infektion
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
vorzubeugen. Die Wunde selbst sollte nach Anweisung durch den Zahnarzt nur mit einer entsprechende Spüllösung gereinigt werden. - Vom Zahnarzt u.U. verordnete Antibiotika Antibiotika
Ursprünglich als Gruppenbezeichnung für Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die bestimmte Krankheitserreger in ihrer Entwicklung hemmen oder töten. Heute halb- oder vollsynthetisch hergestellte Medikamente, als Synonym für antimikrobielle Chemotherapeutika. Sie kommen bei schweren Infektionen in der Mundhöhle zum Einsatz. Heutzutage kommen neben Penicillin, Clindamycine, Tetrazycline und Erythromyzine zum Einsatz. Ihre Wirkungsweise ist ähnlich: Sie greifen in die Synthese der Außenhülle der Bakterien ein, welche die Mikroorganismen wie ein stabiles Schild schützt und bringen es so zum Absterben.
müssen über die gesamte verschriebene Dauer eingenommen werden um einer neue Infektion Infektion
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
vorzubeugen.
