Interview "Erfolgsraten heute über 90 Prozent"
Rasante Entwicklungen in der endodontischen Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
ermöglichen es heute, selbst massiv geschädigte Zähne zu retten. Immer seltener wird in modernen Zahnarztpraxen ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
extrahiert, denn die Devise lautet Zahnerhaltung. Prof. Dr. Michael A. Baumann, Universität Köln, im Interview über die Methoden Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
und Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
zur Rettung massiv geschädigter Zähne.
Herr Prof. Baumann, was versteht man unter einer Pulpitis Pulpitis
Zahnmarkentzündung; meist infektiös (durch tiefe Karies), selten durch Trauma (Schlag auf die Zähne), physikalische (Wärme, Kälte) oder chemische Reize. Als akute (schmerzhaft) und chronische Pulpitis (oft symptomlos). Therapie: abhängig vom Pulpitisstadium meist eine Wurzelkanalfüllung, selten Füllungstherapie mit Medikamentengabe (z.B. Calciumhydroxid) möglich.
und wie kann sie behandelt werden?
Eine Pulpitis Pulpitis
Zahnmarkentzündung; meist infektiös (durch tiefe Karies), selten durch Trauma (Schlag auf die Zähne), physikalische (Wärme, Kälte) oder chemische Reize. Als akute (schmerzhaft) und chronische Pulpitis (oft symptomlos). Therapie: abhängig vom Pulpitisstadium meist eine Wurzelkanalfüllung, selten Füllungstherapie mit Medikamentengabe (z.B. Calciumhydroxid) möglich.
ist die entzündliche Erkrankung der Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
. Das Wort Pulpitis Pulpitis
Zahnmarkentzündung; meist infektiös (durch tiefe Karies), selten durch Trauma (Schlag auf die Zähne), physikalische (Wärme, Kälte) oder chemische Reize. Als akute (schmerzhaft) und chronische Pulpitis (oft symptomlos). Therapie: abhängig vom Pulpitisstadium meist eine Wurzelkanalfüllung, selten Füllungstherapie mit Medikamentengabe (z.B. Calciumhydroxid) möglich.
setzt sich aus Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
und -itis zusammen. Die Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
ist das so genannte Markorgan des Zahnes, d.h. das Weichgewebe mit Bindegewebsfasern, Blutgefäßen, Nerven und verschiedenen Zellen innerhalb der harten Hülle des Zahnes aus Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
, Zahnbein (Dentin Dentin
Zahnbein, knochenähnlicher Stoff, aus dem die Hauptmasse eines Zahnes besteht. Im Bereich der Zahnkrone ist das Dentin vom Zahnschmelz umgeben, im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement. Dentin ist härter als Knochen, aber weicher als der Schmelz.
) und Zement Zement
Zahnhartsubstanz, die die Oberfläche der Zahnwurzel überzieht.
. Die Endung -itis charakterisiert in der Medizin die Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
. Eine solche Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
entsteht, wenn Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
in die Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
vordringen. Die ist normaler Weise durch den Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
und das darunter liegende Dentin Dentin
Zahnbein, knochenähnlicher Stoff, aus dem die Hauptmasse eines Zahnes besteht. Im Bereich der Zahnkrone ist das Dentin vom Zahnschmelz umgeben, im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement. Dentin ist härter als Knochen, aber weicher als der Schmelz.
geschützt. Eine fortgeschrittene Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
oder eine größere Verletzung bedeuten aber leichtes Spiel für die Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
, denn die können dann problemlos bis in die feinen Kanäle der Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
vordringen.
Wie kann ich mich vor einer solchen Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
schützen?
Eine gute Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
unter Nutzung fluoridhaltiger Zahnpasta und entsprechender Hilfsmittel zur Pflege der Zahnzwischenräume, eine zahngesunde Ernährung, regel-mäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und eine - bei entsprechendem Risiko und Verdacht durchzuführende - Röntgenuntersuchung der Zähne sind eine gute Ausgangsbasis Damit beugt man möglichen Zahnerkrankungen vor, kann sie rechtzeitig erkennen und schließlich durch Füllungen therapieren. Da jedoch in mehr als 90 Prozent der Fälle die Ursache einer Pulpitis Pulpitis
Zahnmarkentzündung; meist infektiös (durch tiefe Karies), selten durch Trauma (Schlag auf die Zähne), physikalische (Wärme, Kälte) oder chemische Reize. Als akute (schmerzhaft) und chronische Pulpitis (oft symptomlos). Therapie: abhängig vom Pulpitisstadium meist eine Wurzelkanalfüllung, selten Füllungstherapie mit Medikamentengabe (z.B. Calciumhydroxid) möglich.
eine nicht erkannte vorangehende Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
ist, die sich dann bis zur Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
ausgebreitet hat, können die genannten Maßnahmen schon vorbeugend wirken. Des weiteren sind Traumata wie zum Beispiel Unfälle in der Schule, beim Spielen oder Sport weitere wichtige Gründe für das Entstehen einer Pulpitis Pulpitis
Zahnmarkentzündung; meist infektiös (durch tiefe Karies), selten durch Trauma (Schlag auf die Zähne), physikalische (Wärme, Kälte) oder chemische Reize. Als akute (schmerzhaft) und chronische Pulpitis (oft symptomlos). Therapie: abhängig vom Pulpitisstadium meist eine Wurzelkanalfüllung, selten Füllungstherapie mit Medikamentengabe (z.B. Calciumhydroxid) möglich.
, denn dabei kann ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
durch einen Schlag geschädigt oder zerstört werden. Aber auch nicht kariös bedingte Zahnhartsubstanzdefekte durch starke Abnutzung der Zähne bei Knirschern oder Patienten mit häufigem Genuss von säurehaltigen Speisen und Getränken können die schützende Zahnhartsubstanzdeckschicht über der Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
so stark reduzieren, dass eine Infektion Infektion
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
möglich wird.
Wie läuft eine Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
ab?
Am Anfang steht die Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
. Hier erfragt der Behandler die Vorgeschichte der Zahnschmerzen und macht die klinische Diagnostik mit Sensibilitätsprobe, Klopftest, Inspektion der Weichgewebe, Kariesdiagnostik, Transillumination und Röntgen Röntgen
Veränderungen der Hartgewebe (Knochen, Zahnbein, Zahnschmelz), die dem direkten Blick des Zahnarztes nicht zugänglich sind, können durch das Röntgenbild.
. Dadurch bekommt er eine Vorstellung vom Verlauf und aktuellen Stand der Krankheit. Lebt die Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
noch, so wird eine lokale Betäubung mit einer Spritze gegeben; ist die Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
bereits zerfallen oder vielleicht schon mit Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
infiziert sind, so ist eine Betäubung manchmal gar nicht mehr notwendig.
Dann wird ein Spanngummi (Kofferdam Kofferdam
Auch Spanngummi, eine abdeckende und schützende Gummimembran, welche über einzelne Zähne oder Zahngruppen gespannt wird. Durch vorher individuell angefertigte Löcher ragt die Zahnkrone aus dem Spanngummi heraus und erlaubt so eine saubere und absolut trockene zahnärztliche Behandlung des entsprechenden Zahnes. Wird unter anderem eingesetzt bei Wurzelkanalbehandlungen, Kompositfüllungen, Einsetzen von Keramikinlays, etc.
) um den Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
gelegt, um die Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
aus dem Mund des Patienten fern zu halten Damit wird gleichzeitig verhindert, dass der Patient die verwendeten Spüllösungen und die kleinen Behandlungsinstrumente verschluckt.
Schließlich wird der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
von der Kaufläche Kaufläche
Die Oberseite eines Backenzahnes, welche zur Verbesserung der Nahrungszerkleinerung mit Fissuren (Grübchen) und Höckern versehen ist. Der Kaufläche steht ein Zahn im Gegenkiefer gegenüber. In einem ideal verzahnten Gebiss passen die Höcker der einen Kaufläche beim Zusammenbiss in die Grübchen der Kaufläche des gegenüberliegenden Zahnes.
her mit einem diamantierten Schleifkörper aufgebohrt, bis der Zahnarzt auf die Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
trifft. Dies kann teilweise recht schwierig sein, weil der Pulparaum zum Beispiel bei älteren Patienten oder durch Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
sehr stark verengt ist. Trifft man auf die Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
, so müssen dann die Wurzelkanaleingänge gefunden werden. Das Auffinden der feinen Wurzelkanalöffnungen ist oftmals nicht ganz einfach und erfordert viel Erfahrung oder teilweise. die Nutzung von Vergrößerungshilfen. Deshalb kann es in schwierigen Fällen schon einmal längere Zeit dauern.
Nun beginnt ein weiterer zeitaufwendiger und komplexer Arbeitsgang, denn das gesamte Pulpagewebe muss bis in die feinsten Verästelungen des so genannten Wurzelkanalsystems entfernt werden. Das ist wichtig, um das geschädigte oder bereits abgestorbene Gewebe mit eventueller Bakterienbesiedlung zu entfernen und damit eine weitere Ausbreitung der Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
zu vermeiden. Dazu werden sehr feine Feilen eingesetzt, die ungefähr die Dicke eines Haares aufweisen. Dieser Vorgang wurde lange mit Handfeilen durchgeführt, seit einigen Jahren nimmt man dafür auch rotierende Feilen aus Nickel-Titan Nickel-Titan
Leichtes, schmiedbares Metall, sehr bioverträglich, das vor allem bei der Herstellung von Implantaten verwendet wird.
, die sehr flexibel sind und den engen und gekrümmten Kanälen besser folgen können. Mit den Feilen wird der Wurzelkanal Wurzelkanal
Hohlraum in der Wurzel, wird am vitalen Zahn vom Zahnmark (Pulpa) ausgefüllt. Der Wurzelkanal ist im Bereich der Wurzelspitze oft stark verästelt und aufgezweigt.
dann mechanisch gesäubert.
Zur Unterstützung der mechanischen Säuberung wird der Kanal danach zudem mit chemischen Substanzen gereinigt, zum Beispiel mit Natriumhypochlorit oder EDTA. Dies tötet die Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
ab, abgestorbenes Pulpagewebe sowie Blut und abgetragenes Dentin Dentin
Zahnbein, knochenähnlicher Stoff, aus dem die Hauptmasse eines Zahnes besteht. Im Bereich der Zahnkrone ist das Dentin vom Zahnschmelz umgeben, im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement. Dentin ist härter als Knochen, aber weicher als der Schmelz.
werden dadurch aufgelöst und entfernt. Kann die Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
aus irgendwelchen Gründen nicht in einer Sitzung abgeschlossen werden, so kommt eine medikamentöse Einlage aus gelöschtem Kalk für einige Tage oder auch mehrere Wochen in den Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, der gleichzeitig provisorisch bakteriendicht verschlossen wird.
Wann und wie erfolgt die endgültige Wurzelfüllung?
Prinzipiell kann die Wurzelkanalfüllung Wurzelkanalfüllung
Ausfüllen des aufbereiteten (instrumentell erweiterten) Wurzelkanals mit körperfremden Substanzen. Ziel ist eine höchstmögliche Dichte und Wandständigkeit zum Schutz vor dem Eindringen von Bakterien und Flüssigkeiten.
unter bestimmten Umständen gleich beim ersten Termin erfolgen. Falls die Behandlung aus irgendwelchen Gründen nicht in einer Sitzung abgeschlossen werden kann, erfolgt die endgültige Füllung in einer weiteren Sitzungen. Damit der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
gefüllt werden kann, sollte er sauber, trocken, geruchs- und schmerzfrei sein. Die endgültige Wurzelkanalfüllung Wurzelkanalfüllung
Ausfüllen des aufbereiteten (instrumentell erweiterten) Wurzelkanals mit körperfremden Substanzen. Ziel ist eine höchstmögliche Dichte und Wandständigkeit zum Schutz vor dem Eindringen von Bakterien und Flüssigkeiten.
erfolgt heute ganz überwiegend und international standardisiert mit Guttapercha, einer Art Gummi, als Hauptmasse in Kombination mit einem Versiegelungszement. Dieser hilft, die Unregelmäßigkeiten der Wurzelkanalwand auszugleichen.
Ist eine so komplizierte und zeitaufwendige Behandlungsmethode wirklich empfehlenswert?
Meines Erachtens eindeutig ja. Der Erhalt des eigenen Zahnes ist kautechnisch, psychologisch, ästhetisch und anderweitig sehr bedeutsam und durch keine noch so gute künstliche Imitation zu ersetzen. Die Alternative zur Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
ist entweder der Zahnverlust durch Extraktion Extraktion
Herausziehen eines Zahnes. Entfernen eines Zahnes mit speziellen Zangen.
, der Ersatz durch eine Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
, eine andere prothetische Rekonstruktion Rekonstruktion
Wiederherstellung
oder ein Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
. Implantate sind heute sicherlich bereits gut ausgereift und haben hohe Erfolgsraten von etwa 90 Prozent, doch auch Implantate haben Nachteile: Die Steifigkeit ist zehn Mal höher als bei natürlichen Zähnen, die Kauwahrnehmung ist verändert, die Kosten sind deutlich höher als bei einer Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
und der chirurgische Eingriff kann manchmal recht umfangreich und beeinträchtigend sein.
Können bei der beschriebenen Behandlung Komplikationen auftreten?
Bei jeder Behandlung können theoretisch Komplikationen auftreten. Das reicht von Verlegungen und Verlagerungen des ursprünglichen Kanallumens über Frakturen von Instrumenten und Perforationen des Zahnes bis hin zu Komplikationen durch die Anästhesie Anästhesie
Unter Anästhesie wird eine gezielte Betäubung verstanden, die Schmerzen stillt, lindert oder ihnen vorbeugt. Wird nur ein Nerv oder ein Bereich des Körpers ruhig gestellt, spricht man von lokaler Betäubung; wird der ganze Körper betroffen, von Vollnarkose. Das Anästhesiemittel wird bei der Vollnarkose über die Atemwege oder/und in die Venen gegeben. In der Zahnmedizin wird es am betroffenen Zahn oder Nerv in die Mundhöhle mit einer Spritze injiziert. Die Einstichstelle wird mitunter mit schmerzstillenden Mitteln vorbehandelt, um selbst den leichten Schmerz beim Einstich der Injektionsnadel zu verringern.
oder die Spüllösungen. Alles in allem liegt die Komplikationsrate aber deutlich unter fünf Prozent.
Wie wahrscheinlich ist denn eine erfolgreiche Behandlung, und welche Möglichkeiten bieten sich bei einem Misserfolg?
Bei einer so genannten Vitalexstirpation Vitalexstirpation
Vollständige Entfernung des Zahnmarks mit speziellen Wurzelkanalnadeln (Exstirpationsnadeln) bei einer Zahnmarkentzündung (Pulpitis), als Eingangsbehandlung einer Wurzelkanalbehandlung.
, d.h. der Entfernung des zwar entzündeten, aber noch bakterienfreien Pulpa-gewebes Pulpa-gewebes
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
, liegen die Erfolgsraten heute bei über 90 Prozent. Bei vorangehender Nekrose Nekrose
Abgestorbenes Gewebe; lokaler Gewebsuntergang im lebenden Organismus, bedingt durch Sauerstoffmangel, Bakteriengifte, Trauma, usw.
, also Absterben, und Infektion Infektion
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
des Pulpagewebes mit Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
des Knochens werden immer noch Erfolgsraten von etwa 80 Prozent erreicht. Bei Revisionen, also der erneuten Behandlung zuvor fehlgeschlagener Wurzelkanalbehandlungen, können in 60 bis 90 Prozent der Fälle Erfolge erzielt werden. Insgesamt gilt, dass ein erfahrener und speziell ausgebildeter Behandler deutlich höhere Erfolgsraten erzielen wird als ein Unerfahrener. Bei einem Misserfolg sollte zunächst eine Perfektionierung und Revision der Erstbehandlung in Erwägung gezogen werden. Dies führt in vielen Fällen doch noch zum Erfolg und Zahnerhalt. Als weitere Alternativen sind die Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
, eine Hemisektion Hemisektion
Chirurgische Entfernung eines Zahnanteiles mit Wurzel bei mehrwurzligen Zähnen. Wird durchgeführt, um den Verlust des gesamten Zahnes zu verhindern, wenn nur ein Teil (z.B. eine Wurzel) infolge von Karies oder Parodontitis nicht mehr zu erhalten ist.
, die Halbierung des Zahnes unter Bewahrung der erhaltenswürdigen Hälfte, eine Wurzelamputation Wurzelamputation
Vollständige Entfernung einer Wurzel eines mehrwurzeligen Zahnes zum Erhalt des Zahnes. Häufig aus parodontalen Gründen, wenn nur noch Teile des Zahnes erhaltungswürdig sind. Vergleiche auch Hemisektion.
, die Entfernung einer erkrankten Wurzel, oder schließlich doch die Extraktion Extraktion
Herausziehen eines Zahnes. Entfernen eines Zahnes mit speziellen Zangen.
zu sehen..
Was genau ist eine Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
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Die Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
ist ein ambulanter chirurgischer Eingriff, bei dem der betroffene Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
und die umgebenden Weichgewebe betäubt werden. Danach wird die Schleimhaut durchtrennt und der Knochen über der betroffenen Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
entfernt, um an das entzündlich veränderte Gewebe im Knochen zu kommen. Dann wird ein kleiner Teil der Wurzelspitze abgetrennt, zumeist noch der Wurzelkanal Wurzelkanal
Hohlraum in der Wurzel, wird am vitalen Zahn vom Zahnmark (Pulpa) ausgefüllt. Der Wurzelkanal ist im Bereich der Wurzelspitze oft stark verästelt und aufgezweigt.
von der Wurzelspitze her aufbereitet, mit einem Zement Zement
Zahnhartsubstanz, die die Oberfläche der Zahnwurzel überzieht.
gefüllt und die Schleimhaut schließlich wieder vernäht. Früher musste man dazu viel Knochen wegnehmen. Heute gibt es die Möglichkeit, dies unter Vergrößerungshilfen oder einem Operationsmikroskop feiner und exakter durchzuführen. Aller-dings ist das sehr zeitaufwendig, erfordert eine besondere Fortbildung und spezielle Erfahrung und ist deutlich teurer. Die Indikation für eine WSR wird heute viel seltener als früher gestellt, da man aus histologischen Studien gelernt hat, dass 90 Prozent aller Entzündungen der Wurzelspitze durch eine gute Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
ausheilen. Die restlichen zehn Prozent haben zu einer zystischen Ummantelung der entzündeten Wurzelspitze geführt, die tatsächlich ausschließlich chirurgisch ausgeheilt werden kann.
Sollte ein Patient nach einer misslungenen Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
direkt zur Wurzelspitzenresektion Wurzelspitzenresektion
Begriff aus der zahnärztlichen Chirurgie zur Beseitigung von Entzündungs- oder Zystengewebe im Bereich der Wurzelspitze. Wird durchgeführt, wenn z.B. nach einer Wurzelkanalfüllung weiterhin oder erneut Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze auftreten oder wenn ein optimales Abfüllen des Wurzelkanals bis zur Wurzelspitze nicht möglich war. Die Wurzelspitzenresektion erfolgt nach oder während einer Wurzelkanalfüllung; dabei wird die Wurzelspitze operativ freigelegt und neben dem Zysten/Entzündungsgewebe auch noch der unterste Teil der infizierten Wurzel ("Wurzelspitze") entfernt. Wenn erforderlich wird zusätzlich der Wurzelkanal an der abgetrennten Wurzelspitze mit einer Füllung verschlossen retrograde Wurzelkanalfüllung.
greifen oder gibt es noch andere Behandlungsmöglichkeiten?
Erfolg und Misserfolg einer Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
unterliegen genauen wissenschaftlichen Beschreibungen. Für den Patienten ist der Erfolg meist damit verbunden, dass keine Schmerzen mehr auftreten. Dies ist fachlich aber nur ein Gesichtspunkt. Ist die Wurzelkanalbehandlung Wurzelkanalbehandlung
Endodontie; Oberbegriff für zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen bei einem erkrankten oder abgestorbenen Zahn mit dem Ziel der Zahnerhaltung. Die Behandlung umfasst die vollständige Entfernung des erkrankten Zahnmarks (Pulpa), die Wurzelkanalaufbereitung (instrumentelle Erweiterung des Wurzelkanals), evt. eine kurzzeitige Behandlung mit medikamentösen Einlagen und das Füllen des Wurzelkanals.
also gescheitert, so ist die erneute Behandlung, die Revision oder die Wiederbehandlung, heute die Methode der ersten Wahl und in den richtigen Händen sehr erfolgreich.
Wird die Wiederbehandlung von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt?
Eine Revision, also eine nochmalige Wurzelbehandlung, wird nicht immer von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt. Sie ist nach den Richtlinien zum 1. Januar 2004 der gesetzlichen Krankenkasse nur dann Vertragsleistung, wenn damit eine geschlossene Zahnreihe erhalten werden kann, eine einseitige Freiendsituation vermieden oder der Erhalt von funktionstüchtigem Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
möglich wird. Außerdem muss das vorhergehende Röntgenbild zeigen, dass die primär vorhandene Wurzelkanalfüllung Wurzelkanalfüllung
Ausfüllen des aufbereiteten (instrumentell erweiterten) Wurzelkanals mit körperfremden Substanzen. Ziel ist eine höchstmögliche Dichte und Wandständigkeit zum Schutz vor dem Eindringen von Bakterien und Flüssigkeiten.
nicht randständig oder undicht ist.
Können die Behandlungen in der Praxis erfolgen oder ist ein Klinikaufenthalt notwendig?
Die Behandlung kann bei allen beschriebenen Maßnahmen ambulant erfolgen.
