Zusammenhang zwischen Parodontitis und Stress
Ist Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
die am weitesten verbreitete Zahnkrankheit in der Kindheit und in der Jugend, leiden Erwachsene in erster Linie unter Zahnbetterkrankungen. Etwa 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland hat Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
in einem Ausmaß, dass die Erhaltung einzelner Zähne gefährdet scheint. Bei etwa 40 Prozent sind immerhin leichte parodontale Schädigungen nachzuweisen. Aktuelle Untersuchungen einer Arbeitsgruppe des Institut für Medizinische Psychologie und der Poliklinik für Parodontologie Parodontologie
Lehre vom Parodontium, dessen Erkrankungen und deren Behandlung.
, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf - Leitung Dr. Renate Deinzer, belegen einen Zusammenhang zwischen Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
und Stress.
Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
entwickelt sich als Folge einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis Gingivitis
Entzündung des Zahnfleischsaumes. Das Zahnfleisch ist dabei geschwollen, gerötet und neigt zur Blutung. Oft mit Mundgeruch verbunden. Ohne Knochenabbau oder Lockerung des Zahnes. Sie kann mechanisch (Zahnstein), infektiös (bakteriell, Plaquebakterien), toxisch (Schwermetallvergiftung) oder hormonell (Schwangerschaftsgingivitis) bedingt sein. Auch als Begleiterkrankung einer Allgemeinerkrankung wie Diabetes mellitus, AIDS.
). Ursache ist eine übermäßige Anhäufung von Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
vor allem in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischsaum. Am häufigsten ist die chronische Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
, die langsam über einen langen Zeitraum fortschreitet.
Am zweithäufigsten kommt die aggressive Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
vor, die gehäuft zwischen der Pubertät und dem 35. Lebensjahr auftritt. Sie verläuft schubweise und rasch fortschreitend. Wird eine Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
nicht behandelt, kann sie das Zahnbett zerstören, zum Abbau des Kieferknochens und schließlich zum Zahnverlust führen.
Mundhygiene nicht vernachlässigen
Als Hauptursache der Erkrankung gilt die mangelhafte Mundpflege. Und die wiederum hat oft mit Stress zu tun, wie die Studie der Universität Düsseldorf belegt. Ergebnissen zufolge, putzen sich gestresste Menschen seltener und weniger gründlich die Zähne. Durch das Vernachlässigen der Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
kommt es zu einer vermehrten Plaquebildung und dadurch zu einem erhöhten Risiko für Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
und Zahnfleischentzündungen. In Stresssituationen wie Prüfungs-zeiten kommt es deshalb auch bei jungen Menschen zu regelrechten Parodontitisschüben.
„Patienten“, so Dr. Deinzer, „sollten über diese Zusammenhänge aufgeklärt werden, zumal die stressbedingte Vernachlässigung der Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
offensichtlich nicht bewusst abläuft.“ Eine Verschlechterung der Mundhygienesituation kann aufgefangen werden durch häufigere Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigung professionelle Zahnreinigung
Hiermit werden alle Maßnahmen zusammen gefasst, die der Reinigung der Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B. Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats.
. Ziel dabei ist es, die Mundflora Mundflora
Sie bezeichnet die Gesamtheit aller Kleinlebewesen auf den Zähnen, der Mundschleimhaut und im Speichel. Diese Mikroorganismen sind an der Entstehung von Zahnbelag beteiligt. Sie können den Speiseresten Substanzen für ihren
auf einem möglichst ausgeglichenen Niveau zu halten, bis die Stresssituation vorüber ist.
Stress schwächt Immunsystem
Die Studie zeigt zudem, dass privater oder beruflicher Stress verstärkt Entzündungsreaktionen hervorruft. In Stress-Situationen ist die Immunabwehr des Körpers geschwächt, wodurch sich Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
, die in der Mundflora Mundflora
Sie bezeichnet die Gesamtheit aller Kleinlebewesen auf den Zähnen, der Mundschleimhaut und im Speichel. Diese Mikroorganismen sind an der Entstehung von Zahnbelag beteiligt. Sie können den Speiseresten Substanzen für ihren
immer vorhanden sind, leichter und ungebremster vermehren können. Eine Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
hat so schlechtere Heilungschancen.
Um den Heilungsprozess zu unterstützten, ist eine regelmäßige und gründliche Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
dann enorm wichtig. Außerdem ist eine zahngesunde Ernährung und die Durchführung einer oder mehrerer professionellen Zahnreinigungen unerlässlich. Tiefe Taschen (> 5 mm) können mit einer professionellen Zahnreinigung nicht mehr gesäubert werden. Dies geschieht dann in einer so genannten Parodontosebehandlung, die in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird.
In der Nachsorgephase schließen sich je nach individuellem Risiko Kontrolluntersuchungen und weitere professionelle Zahnreinigungen an. Diese Phase dauert in der Regel ein Leben lang.
