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Mundgeruch - Fakten von A-Z

Mundgeruch Mundgeruch
siehe unter >>Halitosis.
– viele haben ihn, wenige reden darüber. Wenn der Gesprächspartner auf Distanz geht, liegt es oft daran, dass er einen „nicht riechen kann“. Mundgeruch Mundgeruch
siehe unter >>Halitosis.
(Fachausdruck: Halitose) betrifft in Europa mittlerweile jeden Vierten und ist heute noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft, obwohl viele Menschen darunter auch psychisch leiden.

Schlechter Atem ist nicht nur eine Beleidigung für empfindliche Nasen – er ist auch ein Alarmsignal. Er warnt zum Beispiel vor chronischen Krankheiten, vor Angriffen von Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
oder ist ein Zeichen für mangelnde Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
.

Fisch und Knoblauch sorgen für schlechten Atem

Man unterscheidet zwischen vorübergehendem und chronischem Mundgeruch Mundgeruch
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. In beiden Fällen sind Mikroorganismen die Verursacher. Etwa 300 verschiedene Bakterienarten leben in der Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
und sind unter anderem an der Entstehung von übel riechenden Schwefelverbindungen und Fettsäuren beteiligt. Vorübergehender Mundgeruch Mundgeruch
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wird durch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel, wie Knoblauch, Zwiebel, Fisch, Rauchen und alkoholische Getränke hervorgerufen.

Knoblauch und andere Lauchgewächse, wie Zwiebeln und Schnittlauch, enthalten ätherische Öle, die etwa 24 Stunden an den Schleimhäuten haften können und nach der Passage durch den Verdauungskanal und Aufnahme in das Blut noch am nächsten Tag über die Drüsen der Haut ausgeschieden werden. Das trifft auch für die Schleimhaut des Mundes zu.  Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, die Knoblauchfahne durch ein wenig frische Petersilie nach dem Essen abzumildern. Das gleiche gilt für Fisch. Im Besonderen Sardellen und Thunfisch im Zusammenhang mit stark eiweißhaltigen Nahrungsmitteln verursachen einen unangenehmen Geruch.

Chronischer Mundgeruch: Bakterien sind schuld

Während vorübergehender Mundgeruch Mundgeruch
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meist nach kurzer Zeit und sorgfältiger Mundpflege wieder verschwindet, ist übel  riechender Atem bei vielen Betroffenen zu einem Dauerzustand geworden.  Aus diesem Grund wurde kürzlich die Europäische Forschungsgemeinschaft Halitose gegründet, in welcher Zahnärzte, Ärzte und Wissenschaftler an der Entwicklung und Optimierung von Therapie- und Präventionskonzepten arbeiten.
Sie haben festgestellt, dass zahlreiche Patienten bereits eine Magenspiegelung hinter sich haben, ehe Sie eine Mundgeruch-Sprechstunde Mundgeruch-Sprechstunde
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aufsuchen. Im Volksmund ist der Irrglaube weit verbreitet, dass Magenprobleme der Hauptgrund für Mundgeruch Mundgeruch
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seien. Laut einer Umfrage aus dem Jahre 1999 glauben neun Prozent der Befragten, das „meistens“, 32 Prozent, dass „häufig“ und 56 Prozent, das „manchmal“ eine Magenerkrankung der Grund für dauerhaften Mundgeruch Mundgeruch
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sei. Veränderungen im Magen sind jedoch selten die Ursache für Mundgeruch Mundgeruch
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. Die Speiseröhre ist normal verschlossen und Luft tritt nur beim Aufstoßen vom Magen in den Mund über.

80 Bakterien sorgen für Mundgeruch

Neueste wissenschaftliche Studien haben vielmehr nachgewiesen, dass die Ursachen von Mundgeruch Mundgeruch
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in über 80% der Fälle im Mund- Rachenbereich liegen. Der üble Atmen entsteht als Folge bakterieller Zersetzung organischen Materials, welches durch mangelnde Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
nicht dauerhaft aus der Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
entfernt wird. Im Rachenbereich leben 300 verschiedene Bakterienarten, 80 davon sind für den unangenehmen Geruch verantwortlich.

Die drei Hauptverursacher sind flüchtige Schwefelverbindungen und Fettsäuren:

  1. Schweffelwasserstoff: Geruch nach faulen Eiern
  2. Dimethylsulfid, Propionsäure: Geruch von Erbrochenem
  3. Buttersäure: Geruch nach ranziger Butter, Schweißgeruch

Diese Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
zersetzen Eiweiße und deren Stoffwechselprodukte bilden einen typischen „Geruchscocktail“. Diese Keime nisten sich vorwiegend im Zungengrund, also dem hinteren Teil der Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
, ein und können sich von dort aus in „Schlupfwinkeln“ der Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
, wie z.B. Zahnzwischenräume, Zahnfleischtaschen und überstehende Füllungs- und Kronenränder ansiedeln. Sie leben dort wie im Schlaraffenland. Nahrung gibt es im Überfluss. Außerdem ist es schön warm und feucht. Auch das gründlichste Zähneputzen bringt in diesem Fall nur kurzfristige Besserung, beseitigt aber nicht die eigentliche Ursache für die Geruchsbildung. Je länger die Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
in der Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
verweilen, umso stärker wird der Geruch.

Bei hartnäckigemn Mundgeruch sofort zum Zahnarzt

Deshalb ist es ratsam, bei Mundgeruch Mundgeruch
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bei fehlender Allgemeinerkrankung als ersten Ansprechpartner den Zahnarzt aufzusuchen. Es ist hilfreich, vor dem Zahnarztbesuch herauszufinden, wann der Mundgeruch Mundgeruch
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besonders intensiv ist. Wenn der unangenehme Geruch von dem  Zungenbelag herrührt und damit aus dem Mund kommt, lässt er sich in erster Linie durch die Beseitigung des Zungenbelages zu eliminieren. Dazu muss die Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
in die tägliche Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
einbezogen werden.

Zahnpflege heißt nicht nur Zahnpasta

Die wirksamsten Waffen sind hierbei der regelmäßige und gründliche Einsatz der Zahnbürste, fluoridhaltiger Zahnpasta, Zahnseide Zahnseide
Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume, besonders bei eng stehenden Zähnen. Zahnseide sollte einmal pro Tag zusätzlich zur Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste verwendet werden.
, Zahnzwischenraumbürste und der sogenannte Zungenschaber oder die Zungenbürste, mit welchen die Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
täglich gereinigt werden sollte. Außerdem sollte man sich ein bis zwei Mal im Jahr die Zähne professionell in einer Zahnarztpraxis reinigen lassen. Mundwasser Mundwasser
Dient der Erfrischung des Atems. Unterstützendes Mittel bei der Mundhygiene teilweise mit Fluoridzusätzen. Ersetzt aber keinesfalls eine normale Mundhygiene.
ohne antibakterielle Wirkstoffe machen meist keinen Sinn, da sie nur kurzfristige Wirkung haben.

Zahnbetterkrankungen machen Mundgeruch

Nicht immer ist Mundgeruch Mundgeruch
siehe unter >>Halitosis.
ein Zeichen mangelnder Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
. Oftmals dient er als Alarmsignal und weißt auf eine ernste Erkrankung hin. So kommt es bei der Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
, einer Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
des Zahnbettes, im fortgeschrittenen Stadium oftmals zu üblem Atem. Nimmt man ihn ernst und geht der Ursache auf den Grund, kann ein Ausbreiten der Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
mit schweren Folgen wie Zahnlockerung bzw. –ausfall und Abbau des Kieferknochens verhindert werden. Ist die Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
bekämpft verschwindet in der Regel auch der schlechte Atem.

Wer küsst schon gerne Nikotin?

Einen ganz speziellen Mundgeruch Mundgeruch
siehe unter >>Halitosis.
verursacht Tabakrauch, den sogenannten Smokers-Breath. Er entsteht durch das Ausatmen von Tabakrauchbestandteilen die sich auf den Schleimhäuten abgesetzt haben und durch das Ausatmen von Rauchanteilen, die über den Blutstrom zurück in die Lunge gelangen. Dabei neigen Zigarren- und Pfeifenraucher zu einem stärkeren Smokers-Breath als Zigarettenraucher, weil Zigarren- und Pfeifentabak mehr Schwefelverbindungen enthält.
 

Trockener Mund als Ursache

In einigen Fällen ist ein trockener Mund die Ursache für Mundgeruch Mundgeruch
siehe unter >>Halitosis.
. Hier sind besonders ältere Menschen betroffen. In der Regel sorgt der ständige Speichelfluss in unserem Mund dafür, dass die unangenehmen Stoffe abtransportiert werden. Ist das nicht der Fall, kommt der schlechte Atem. Jeder kennt dieses Phänomen beim morgendlichen Aufstehen. Dauerhafter verminderter Speichelfluss kann seine Ursache auch in Stress, Alkoholkonsum oder durch bestimmte Medikamente haben. Hierzu zählen besonders Antidepressiva und Betablocker. Auch Schnarcher leiden unter geringem Speichelfluss, da bei Ihnen ausgedörrte Schleimhäute gern übel riechende Amine wie Putreszin und Kadaverin freisetzen.

Selten aber wahr: Auch aus der Nase kann übler Geruch strömen

Riecht Atem aus der Nase schlechter als der Atem aus dem Mund, sind vermutlich eine chronische Nasennebenhölen - Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
der Grund. Ein permanenter Sekretfluss kann dann Ursache für Zungen- und Mundgeruch Mundgeruch
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sein. Hier helfen regelmäßige Inhalationen und Spülungen. Fremdkörper wie Nasenpolypen sind seltener die Ursache. Wenn doch, hilft es schon, sie direkt mit einem Endoskop oder auf operativem Wege zu entfernen. Ist das biologische Gleichgewicht der Mikroflora (Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
, Pilze) der Nase durch Medikamente, Verletzungen oder Operationen gestört, so besteht die Therapie in einer Wiederherstellung des biologischen Gleichgewichts. Dazu gehört die Regeneration Regeneration
Wiederbildung bzw. Ergänzung verloren gegangener Zellen, Körpergewebe oder Körperteile.
geschädigter Schleimhäute, die medikamentöse Ausheilung von Verletzungen und Geschwüren und z.B. die Therapie mit mikrobiologischen Präparaten.

Systemische Erkrankungen

Weisen die Untersuchungen und die Symptomatik auf ernste  innere Erkrankungen hin, sollten zur weiteren Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
andere Fachärzte aufgesucht werden (Internisten, Gastroenterologen, Urologen, Pneumologen). Vereiterte Mandeln oder eine chronische Lungenentzündung können einen fauligen, Diabetes einen fruchtig-süßlichen Atem auslösen. Ein fischartiger Geruch verrät eine defekte Niere, nach Azeton riechender Atem eine Zuckererkrankung. Gelegentlich entwickeln sich auf Grund einer schweren Allgemeinerkrankung wie Syphilis, Diphterie oder AIDS sekundäre  Erkrankungen mit entsprechendem charakteristischem Geruch.

Kostenfreie Broschüre

proDente hat zu dem Thema „Mundgeruch“ ein kostenfreies Informationsblatt entwickelt, welches unter www.prodente.de oder bei der Hotline 01805/55 22 55 bestellt werden kann.