Navigation

Zähne lebenslang

In der Regel kommen alle Zähne gesund zur Welt. Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
oder „schlechte Zähne“ werden also nicht vererbt. Wenn die Milchzähne Milchzähne
Sie bilden das erste Gebiss und brechen etwa ab dem 6. bis 7. Lebensmonat durch. Das Milchgebiss hat 20 Zähne, die zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr ausfallen und durch die bleibenden Zähne ersetzt werden.
durch die bleibende Zahnreihen ersetzt werden, bekommt der Mensch wahre Wunderwerke mit auf den Weg. Und Zähne verrichten ihre Aufgaben – bei guter Pflege – bis ins hohe Alter. Erst mangelnde Pflege und falsche Ernährungsgewohnheiten lösen Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
aus. 

Die eigentlichen Ursachen für Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
sind jedoch längst bekannt: unzureichende Zahnpflege und der häufige Konsum von zucker- und säurehaltigen Getränken und Speisen. Schon Kleinkinder bekommen zuviel stark gezuckerte Nahrung. , Später ist der starke Konsum von sauren oder Getränken wie Cola (pH-Wert 2,3) oder zuckerhaltigen Limonaden oder Fruchtsäften Gift für die Zähne.

Karies im Anfangsstadium ist meist heilbar

Es gibt verschieden Stadien von Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
, sowie unterschiedliche Arten. Meist heilbar ist die sogenannte Initialkaries Initialkaries
Karies im Frühstadium (White spot), die sich in Form einer kreidigen Schmelzoberfläche zeigt. Durch Fluoridanwendung können die Weiterentwicklung der Karies noch verhindert und eine Remineralisierung erreicht werden.
, auch White Spot White Spot
Karies im Frühstadium (Initialkaries).
genannt. Sie macht sich als weißer Kreidefleck auf dem Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
bemerkbar. Hier ist  eine intensive Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
und Fluoridierung angezeigt. Der Zahnarzt beobachtet diesen Zustand und muss noch keine Füllungstherapie einleiten. 

Schreitet die Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
fort, verfärbt sich der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
gelb-bräunlich. Ist die Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
einmal ins Zahnbein vorgedrungen, breitet sie sich rasch in Richtung Zahnmark Zahnmark
Pulpa
aus. Die Löcher bei Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
sehen von außen oft recht klein aus, während sie im Inneren des Zahns stark ausgedehnt sein können.

Sofern das Zahnmark Zahnmark
Pulpa
(Pulpa Pulpa
Das Zahnmark, Weichgewebe, im Inneren des Zahns. Im Volksmund auch als Zahnnerv bezeichnet. Die Pulpa hat einen Kronen- (Kronenpulpa) und einen Wurzelanteil (Wurzelpulpa in den Wurzelkanälen) und stellt somit das verkleinerte Abbild der äußeren Zahnform dar.
) von den Kariesbakterien erreicht wird, kommt es nicht nur zu Schmerzen, vielmehr ist es möglich, dass durch die Infektion Infektion
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen – das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten – bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
des die Wurzelspitze umgebenden Zahnknochens massive Entzündungen ausgelöst werden. Gleichzeitig dringen somit Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
über den Blutkreislauf in den Körper ein und können entzündliche Wirkungen auch an anderen Organen auslösen.  Wissenschaftliche Untersuchungen belegen zunehmend Zusammenhänge zwischen solchen Zahnerkrankungen und Herz-Kreislaufproblemen.