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Zähneknirschend durch die Nacht

Zähneknirschend nimmt man etwas hin – diese alte Redensart beschreibt treffend ein Phänomen, an dem viele Menschen leiden: nächtliches Zähneknirschen, oder auch Bruxismus Bruxismus
Fachbegriff für Zähneknirschen und Aufeinanderpressen der Zahnreihen.
, so der Fachbegriff. Nachts werden Probleme buchstäblich immer und immer wieder durchgekaut. Häufig bemerkt man die Aktivitäten im Schlaf erst dann, wenn die Zähne darunter leiden und starke Abnutzungserscheinungen zeigen oder wenn die vom Knirschen Knirschen
Unbewusstes Reiben der Kauflächen der Oberkieferzähne gegen die Kauflächen der Unterkieferzähnen teilweise mit starkem Druck; in der Regel nachts beim Schlafen, stressbedingt. Folgen können Abnutzungserscheinungen an der Zahnhartsubstanz, Schäden am Zahnhalteapparat sowie Muskel- und Kiefergelenkschmerzen sein. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit einer Knirscherschiene.
ausgelösten Spannungsschmerzen der Kopf- und Nackenmuskulatur unerträglich werden.

Die Ursache sind oft psychische Belastungen wie Stress. Bekämpfen kann man die Symptome mit Hilfe einer Kauschiene und verschiedenen Entspannungstechniken. Eigentlich sind unsere Zähne zum Beißen und Kauen von Nahrung da. Einige Menschen aber knirschen knirschen
Unbewusstes Reiben der Kauflächen der Oberkieferzähne gegen die Kauflächen der Unterkieferzähnen teilweise mit starkem Druck; in der Regel nachts beim Schlafen, stressbedingt. Folgen können Abnutzungserscheinungen an der Zahnhartsubstanz, Schäden am Zahnhalteapparat sowie Muskel- und Kiefergelenkschmerzen sein. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit einer Knirscherschiene.
und mahlen nachts unbewusst mit den Zähnen, weil sie an einer Sache „schwer zu knabbern“ haben – und schädigen sich damit ihr Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
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Jeder 20. betroffen

„Nach Schätzungen ist etwa jeder 20. betroffen“, so Dr. Rüdiger Butz von der Initiative proDente. „Die Gründe müssen allerdings nicht zwangsläufig psychischer Natur sein, sondern können auch in einer Fehlstellung des Gebisses liegen. Auch schlecht sitzender Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
ist manchmal schuld.“ Woher das Knirschen Knirschen
Unbewusstes Reiben der Kauflächen der Oberkieferzähne gegen die Kauflächen der Unterkieferzähnen teilweise mit starkem Druck; in der Regel nachts beim Schlafen, stressbedingt. Folgen können Abnutzungserscheinungen an der Zahnhartsubstanz, Schäden am Zahnhalteapparat sowie Muskel- und Kiefergelenkschmerzen sein. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit einer Knirscherschiene.
auch kommt:  „Bruxismus“ stört nicht nur den Schlaf, sondern kann auf Dauer auch zu schweren körperlichen Schäden führen.

Knirschen macht Gebiss und Muskeln krank

Starke „Knirscher“ setzen ihre Zähne und ihr Kausystem einem enormen Druck aus: Bis zu 300 Kilo bei Frauen und sogar bis zu 400 Kilo bei Männern müssen die Zahnreihen nachts dann aushalten. Am Tag, bei wachem Bewusstsein, würde wohl kaum jemand einen solchen Kraftakt absichtlich fertig bringen. Kein Wunder also, dass Zähne und Kiefergelenk Kiefergelenk
Vielseitigstes Körpergelenk, da es sowohl Dreh- als auch Gleitbewegungen ausführen kann. Es befindet sich vor dem Ohr und besteht aus einem Kiefergelenkköpfchen (Gelenkfortsatz des Unterkiefers) und einer Kiefergelenkpfanne an der Schädelbasis. Dazwischen befindet sich eine Faserknorpelscheibe.
enorm darunter leiden. Starker Abrieb an Schneidekanten und Kauflächen, Risse im Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
, Zahnfleischbluten und lockere Zähne sind die Folgen des Knirschens. Im schlimmsten Fall werden über Monate und Jahre die Zähne bis auf den Stumpf abgerieben. Durch das Pressen und Beißen entstehen aber nicht nur Schäden am Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
: Die starke Anspannung der Muskeln kann auch Schmerzen im  Nacken- und Schulterbereich sowie in der Schläfen- und Ohrengegend auslösen. „Viele Menschen reagieren mit starken Kopfschmerzen, die auch zu Seh- und Konzentrationsstörungen führen können“, berichtet Dr. Butz.

Eine Gebissschiene verschafft Linderung

Erste Hilfe bei nächtlichem Zähneknirschen bietet eine Aufbiss-Schiene, die die Zähne und das Kiefergelenk Kiefergelenk
Vielseitigstes Körpergelenk, da es sowohl Dreh- als auch Gleitbewegungen ausführen kann. Es befindet sich vor dem Ohr und besteht aus einem Kiefergelenkköpfchen (Gelenkfortsatz des Unterkiefers) und einer Kiefergelenkpfanne an der Schädelbasis. Dazwischen befindet sich eine Faserknorpelscheibe.
entlastet und so das unerwünschte Knirschen Knirschen
Unbewusstes Reiben der Kauflächen der Oberkieferzähne gegen die Kauflächen der Unterkieferzähnen teilweise mit starkem Druck; in der Regel nachts beim Schlafen, stressbedingt. Folgen können Abnutzungserscheinungen an der Zahnhartsubstanz, Schäden am Zahnhalteapparat sowie Muskel- und Kiefergelenkschmerzen sein. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit einer Knirscherschiene.
und Mahlen verhindert – der „Knirscher“ wird vor sich selbst geschützt. Wichtig ist dabei die genaue Analyse der Ursachen durch den Zahnarzt und die individuelle Justierung von Ober- zu Unterkiefer bei der Anfertigung der Aufbiss-Schiene. Beides ist im Regelfall nur durch den Einsatz spezieller instrumenteller Analysemethoden zu erreichen. Ergänzt werden kann diese Behandlung durch eine spezielle Physiotherapie zur Lockerung der Kiefermuskeln.
Zusätzlich werden gegen Bruxismus Bruxismus
Fachbegriff für Zähneknirschen und Aufeinanderpressen der Zahnreihen.
auch autogenes Training und Entspannungsübungen empfohlen. In schweren Fällen kann psychotherapeutische Unterstützung erforderlich sein.