Zähne als Stressbarometer
Zahnschmerzen haben nicht immer eine organische Ursache – oftmals spielt die Psyche eine große Rolle dabei. Betroffene Patienten klagen über andauernde Schmerzen, die auf Stress oder Anspannung im privaten oder beruflichen Bereich zurückzuführen sind.
Die scheinbar unerklärlichen Zahnschmerzen gehen häufig von der Schleimhaut oder direkt vom Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
aus. Manchmal strahlt der Schmerz Schmerz
Die Schmerzempfindung wird durch Schmerzreize (Kälte, Hitze, Stress
) ausgelöst, von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über sensible Nervenfasern dem Gehirn zugeleitet. Allen Schmerzreizen gemeinsam ist eine Gewebeirritation, bei der körpereigene Stoffe (Histamin, Wasserstoffionen, Serotonin usw.) freigesetzt werden, die die Erregung der Schmerzrezeptoren - welche auch bei häufigen Reizungen nicht abstumpfen - herbeiführen. Man unterscheidet den gut lokalisierbaren Oberflächenschmerz (z.B. Zahnschmerzen), den ungenau lokalisierbaren, dumpfen Tiefenschmerz (nach Prellungen o. Quetschungen, Kopfschmerz usw.) und den zu Krämpfen neigenden Eingeweideschmerz (Herz, Darm, Gallenblase) sowie akute und chronische Schmerzzustände. Eine Sonderform stellt der Phantomschmerz dar. Starke schmerzhafte Vorgänge sind mit vegetativen Begleiterscheinungen verbunden, die sich in Blässe, Schweißausbrüchen, Erweiterung der Pupillen, Blutdruckschwankungen bis hin zum Kollaps äußern können.
aber auch über die ganze Gesichtshälfte aus. Eine wichtige Rolle bei solch psychosomatischen Zahnschmerzen spielt das Schmerzgedächtnis im Gehirn. Häufig gibt es einen Auslöser – z.B. eine neue Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
. „Durch eine verstärkte Konzentration auf die Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
kommt es zu Schmerzen die bleiben“, erklärt proDente-Experte und Zahnarzt Dr. Rüdiger Butz.
Akuter Schmerz
Oftmals sind aber auch akute Schmerzen der Auslöser. Das Gehirn meldet den Schmerz Schmerz
Die Schmerzempfindung wird durch Schmerzreize (Kälte, Hitze, Stress
) ausgelöst, von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über sensible Nervenfasern dem Gehirn zugeleitet. Allen Schmerzreizen gemeinsam ist eine Gewebeirritation, bei der körpereigene Stoffe (Histamin, Wasserstoffionen, Serotonin usw.) freigesetzt werden, die die Erregung der Schmerzrezeptoren - welche auch bei häufigen Reizungen nicht abstumpfen - herbeiführen. Man unterscheidet den gut lokalisierbaren Oberflächenschmerz (z.B. Zahnschmerzen), den ungenau lokalisierbaren, dumpfen Tiefenschmerz (nach Prellungen o. Quetschungen, Kopfschmerz usw.) und den zu Krämpfen neigenden Eingeweideschmerz (Herz, Darm, Gallenblase) sowie akute und chronische Schmerzzustände. Eine Sonderform stellt der Phantomschmerz dar. Starke schmerzhafte Vorgänge sind mit vegetativen Begleiterscheinungen verbunden, die sich in Blässe, Schweißausbrüchen, Erweiterung der Pupillen, Blutdruckschwankungen bis hin zum Kollaps äußern können.
auch dann noch, wenn die Ursache beseitigt ist. Wenn nach einer Wurzelbehandlung der gleiche Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
oder der nächste Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
schmerzt, dann ist dies ein Indiz, das der Schmerz Schmerz
Die Schmerzempfindung wird durch Schmerzreize (Kälte, Hitze, Stress
) ausgelöst, von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über sensible Nervenfasern dem Gehirn zugeleitet. Allen Schmerzreizen gemeinsam ist eine Gewebeirritation, bei der körpereigene Stoffe (Histamin, Wasserstoffionen, Serotonin usw.) freigesetzt werden, die die Erregung der Schmerzrezeptoren - welche auch bei häufigen Reizungen nicht abstumpfen - herbeiführen. Man unterscheidet den gut lokalisierbaren Oberflächenschmerz (z.B. Zahnschmerzen), den ungenau lokalisierbaren, dumpfen Tiefenschmerz (nach Prellungen o. Quetschungen, Kopfschmerz usw.) und den zu Krämpfen neigenden Eingeweideschmerz (Herz, Darm, Gallenblase) sowie akute und chronische Schmerzzustände. Eine Sonderform stellt der Phantomschmerz dar. Starke schmerzhafte Vorgänge sind mit vegetativen Begleiterscheinungen verbunden, die sich in Blässe, Schweißausbrüchen, Erweiterung der Pupillen, Blutdruckschwankungen bis hin zum Kollaps äußern können.
nicht nur organische Ursachen hat.
Wenn Stress Gebiss und Muskeln krank macht
Zahlreiche Schmerzpatienten weisen eine erhöhte Anspannung der Kaumuskulatur Kaumuskulatur
Bezeichnet die Muskeln, die zur Unterkieferbewegung benötigt werden: Teile der Hals-, Nacken, Schulter-, Mundboden- und Gesichtsmuskulatur.
auf. Durch nächtliches Pressen oder Knirschen Knirschen
Unbewusstes Reiben der Kauflächen der Oberkieferzähne gegen die Kauflächen der Unterkieferzähnen teilweise mit starkem Druck; in der Regel nachts beim Schlafen, stressbedingt. Folgen können Abnutzungserscheinungen an der Zahnhartsubstanz, Schäden am Zahnhalteapparat sowie Muskel- und Kiefergelenkschmerzen sein. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit einer Knirscherschiene.
der Zähne entstehen dann diffuse Kopf- und Nackenschmerzen. „Um die Zähne zu schützen, trägt der Patient nachts eine Kunststoffschiene“, so Dr. Butz. Damit werden aber nur mögliche Folgeschäden vermieden, die Anspannung bleibt.
Klagt ein Patient über andauernde Zahnschmerzen, wird der Zahnarzt in einer umfangreichen Untersuchung zunächst alle körperlichen Ursachen ausschließen, bevor er nach psychischen Hintergründen sucht. So können diffuse Schmerzen im Mund- und Kieferbereich auch orthopädische Ursachen haben. Werden jedoch Stress und Anspannung vermutet, helfen Entspannungstechniken wie die Muskelentspannung nach Jacobsen oder die Biofeedback-Methode. „Je nach Ausmaß kann sogar eine psychotherapeutische Behandlung nötig sein“, weiß Dr. Butz.
