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Kopfschmerz und Tinnitus: Zahnmedizinische Behandlungen erfolgreich

Groß angelegte internationale Studien belegen eine gestiegene Verantwortung der Zahnärzte hinsichtlich der Behandlung häufig auftretender Kopfschmerzen und bei Tinnituspatienten. So belegt eine Studie auf Basis von 4.255 Patienten den Zusammenhang von Kaumuskulatur Kaumuskulatur
Bezeichnet die Muskeln, die zur Unterkieferbewegung benötigt werden: Teile der Hals-, Nacken, Schulter-, Mundboden- und Gesichtsmuskulatur.
und häufig auftretendem Kopfschmerz. Die Wissenschaftler empfehlen den betroffenen Patienten eine Untersuchung durch den Zahnarzt.

Ähnlich lautet die Schlussfolgerung einer Studie, die Patienten mit dem Befund „Trigeminusneuralgie“ (vereinfacht: einseitige Nervenschmerzen im Bereich der Kaumuskulatur Kaumuskulatur
Bezeichnet die Muskeln, die zur Unterkieferbewegung benötigt werden: Teile der Hals-, Nacken, Schulter-, Mundboden- und Gesichtsmuskulatur.
, der Lippen, Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
oder Wangen ) untersuchte. Über 50 % der Patienten litten eigentlich unter Kaufunktionsstörungen und konnten durch zahnmedizinische Therapien von ihren Leiden befreit werden.

Kiefer beeinflusst Kopf und Körper

Die Wissenschaftler konnten darüber hinaus nachweisen, dass sowohl die Kopf- als auch die gesamte Körperhaltung durch eine Veränderung der Stellung der Kiefer zueinander beeinflusst werden kann. Stress kann durch eine zu große Aktivität der Kaumuskeln und die daraus resultierenden Verspannungen den Zustand verstärken.

Schienentherapie wirksam

Eine schwedische und eine amerikanische Forschergruppe belegten schließlich unabhängig voneinander die Wirksamkeit der zahnärztlichen Schienentherapie. Die Therapie führt zu einer spürbaren Entspannung der Kaumuskulatur Kaumuskulatur
Bezeichnet die Muskeln, die zur Unterkieferbewegung benötigt werden: Teile der Hals-, Nacken, Schulter-, Mundboden- und Gesichtsmuskulatur.
und lindert demnach die Symptome wie starke Abnutzung der Zähne und regelmäßiger Kopfschmerz.