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Diabetes und Zahngesundheit

Diabetes, eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper den Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig regulieren kann, beeinflusst die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch Zahnfleisch
Siehe unter Gingiva.
und diese auch umgekehrt die erfolgreiche Behandlung des Diabetes. „Zuckerkranke“ sind vor allem anfälliger für bakterielle Infektionen.

Diabetiker, deren Blutzucker schlecht eingestellt ist, haben ein 4,8fach erhöhtes Risiko an einer Zahnbettentzündung (Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
) zu erkranken. Die Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
verläuft bei ihnen schneller und heftiger als bei einem gut eingestellten Diabetiker oder einem Gesunden. Zudem kann es zu schnelleren  Knochenverlusten am Kiefer kommen. Diabetiker leiden außerdem häufig auch unter Zahnfleischabszessen, Zahnfleischentzündungen mit Geschwürbildung, Wundheilungsstörungen nach Zahnextraktion und Rissen in den Mundwinkel.

Umgekehrt beeinflusst eine nicht erkannte oder nicht behandelte Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
den Schweregrad und die Einstellbarkeit des Diabetes. Eine erfolgreich behandelte Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
kann somit auch positive Effekte für die Kontrolle des Diabetes und die oftmals in Folge des Diabetes auftretenden Erkrankungen des Auges, der Nieren und der Blutgefäße auslösen. Das Erkennen und die rechtzeitige Behandlung einer Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
ist vor diesem Hintergrund von großer Wichtigkeit für die Allgemeingesundheit.

Gestörte Wundheilung beachten

Eine weitere Folge des Diabetes ist häufig eine gestörte Wundheilung. Informieren Sie deshalb Ihren Zahnarzt rechtzeitig über Ihre Diabeteserkrankung, besonders wenn ein zahn-chirurgischer zahn-chirurgischer
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
Eingriff bevorsteht. Gleichzeitig sollten auch bei der regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolle Zahnbettentzündungen abgeklärt werden. Zahnfleischbluten ist für den Zahnarzt ein wichtiges Symptom und muss ernst genommen werden.