Einzelansicht

In wenigen Minuten Gewissheit: CMD-Test im Internet

„Regelmäßiges Zähneputzen und zweimal im Jahr zum Zahnarzt.“ Dieser an sich löbliche Vorsatz wird der Bedeutung der Zahngesundheit nicht immer gerecht. Mittlerweile stoßen Wissenschaftler auf deutliche Zusammenhänge von Zahngesundheit und allgemeinem Wohlbefinden. Beispiel für solche Wechselbeziehungen könnte etwa der Patient sein, dessen chronische Rückenschmerzen von keinem Orthopäden kuriert werden können. Er leidet eventuell nicht an einem Bandscheibenvorfall oder anderen Erkrankungen des Rückgrats, sondern an einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), also einer Fehlstellung und Fehlfunktion der Kiefergelenke.

Derartige Funktionsstörungen sind häufiger als bislang vermutet. Eine in den USA durchgeführte Studie ergab, dass pro Jahr 17,8 Millionen Arbeitstage bezogen auf 100 Millionen Arbeitnehmer aufgrund eines CMD verloren gehen – eine nicht zu unterstätzende volkswirtschaftliche Komponente.

Dieser Zusammenhang ist weder Patienten noch vielen Fachärzten hinreichend bekannt. So müsste der Orthopäde darüber informiert sein, dass über die Stellung der Kiefer der gesamte Halteapparat des Körpers beeinflusst werden kann. Deshalb sollten über solche Zusammenhänge nicht nur die Patienten, sondern vor allem auch die Ärzteschaft informiert werden. Doch jetzt hat der Patient, der eventuell schon lange auf eine richtige Diagnose wartet, eine Möglichkeit, sich auf CMD zu testen.

Test im Internet

ProDente stellt Betroffenen einen einfachen Test zur Verfügung, der nicht den Gang zu einem Fach- oder Zahnarzt ersetzt, aber einen ersten Anhaltspunkt bietet. Anhand von sieben einfachen Fragen bzw. selbstständigen Tests kann man sich der Frage nähern, ob man von CMD betroffen ist.

Unterstützt wird die Anleitung zum Test von kleinen Filmen, sodass eine fehlerhafte Anwendung weitgehend ausgeschlossen ist. Sofern das Ergebnis des Tests auf eine mögliche CMD hinweist, sollte vorsorglich ein Zahnarzt aufgesucht werden.