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Was ist das?

„Elisa Schneider bitte“, tönt es aus dem Lautsprecher. Sofort blickt das vierjährige Mädchen auf und läuft los. Die Zahnarzthelferin hält die Tür zum Behandlungszimmer auf. Elisas Mutter kommt kaum hinterher. Aber das ist sie gewohnt. Ihre Tochter ist quirlig und überaus neugierig. So verwundert es nicht, dass Elisa bereits auf den Zahnarztstuhl geklettert ist. „Du bist aber ein schnelles Mädchen“, schmunzelt Zahnarzt Dr. Schmidt, als er ins Behandlungszimmer tritt. Elisa blickt kurz auf, während Dr. Schmidt die Mama begrüßt, aber schon Sekunden später, ist der Becher auf der Spülablage neben dem Zahnarztstuhl viel interessanter als der Zahnarzt.

„Was ist das?“, fragt Elisa. Wer schon so angstfrei auf Zahnarztstühle klettert, der muss erst einmal alles erklärt bekommen, denkt Schmidt und fängt an:
„Wenn du hier drückst, kommt Wasser aus dem kleinen Wasserhahn. Das Wasser kannst du mit dem Becher auffangen. Viele Menschen möchten, nachdem ich ihre Zähne behandelt habe, ihren Mund ausspülen. Das Wasser spuckt man dann in dieses Waschbecken“. Elisa bekommt einen gefüllten Becher und schüttet ihn aus. „Zu alle“, strahlt sie.

Weich

„Hast du denn Lust mal vorsichtig die Instrumente in die Hand zu nehmen?“, fragt Schmidt und zieht gleichzeitig die OP-Leuchte nach unten. „Hier ist eine große Lampe, mit der ich viel besser die Zähne sehen kann. Denn im Mund ist es ja recht dunkel. Jetzt können wir mit der Lampe die Instrumente besser beleuchten.“ Elisa greift sofort nach einer Watterolle von der Ablage. „Weich“, sagt sie und knüllt die Watte zusammen.

„Schau mal, dieser kleine Spiegel“, lenkt Dr. Schmidt die Aufmerksamkeit der Kleinen, „den kannst Du anpusten oder anhauchen und er beschlägt nicht.“ Die flachen Spiegel zeigen alles wie in echt, aber dieser hohle hier, macht die Zähne größer. Komm wir vergrößern mal deinen Finger.“ Elisa staunt, als sie das große Spiegelbild ihres kleinen Zeigefingers entdeckt. „Und mit der Pinzette verlängere ich meine Finger und greife damit die Watterollen.“

Gibt´s den auch in rosa?

Und das hier ist ein richtiges Zauberding“, beschreibt der Zahnarzt. „Das ist einmal mein kleiner Bagger mit dem ich Schmutz aus den Löchern im Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
baggere. Er macht aber auch Geräusche, leuchtet und spritzt ein wenig Wasser. Und jetzt zeig ich dir „Schlürfi“. „Schlürfi, schlürfi, schlürfi“, plappert Elisa nach. „Ob du schon ganz alleine schon Wasser saugen kannst? Dann versuch doch mal, ob du das Wasser aus dem Becher herausbekommst“. Sofort greift Lisa zu und saugt eine kleine Pfütze auf.„Uii“, freut sich Elisa, „gibt´s den Schlürfi auch in rosa?“. „Leider nicht“, antwortet Dr. Schmidt. „Sollen wir die Instrumente mal ausprobieren und nachschauen, wie toll deine Zähne wachsen?“, fragt Dr. Schmidt. Jetzt ist Elisa aufmerksam. „Leg dich mal auf den Rücken und dann zeige ich dir, dass sich auch der Stuhl von alleine bewegen kann. Elisa ist beeindruckt. „Und nun mach bitte mal den Mund ganz weit auf und sag Aaah“.