Mehr als Kino für Patienten
Die eigenen Zähne und die Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
im Detail und aus der Nähe betrachten – was bislang dem Zahnarzt vorbehalten war, ist nun auch dem Patienten möglich. Mit der intraoralen Kamera können digitale Fotos von der Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
oder einzelnen Zähnen direkt auf einen Videobildschirm übertragen werden, wo sie vergrößert zu sehen sind. „Die präzisen Bilder helfen dem Patienten, die vom Zahnarzt vorgeschlagene Therapie zu verstehen und schaffen Transparenz“, erklärt Dr. Dietmar Oesterreich von der Initiative proDente. „So kann der Patient genau sehen, wo eine Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
, Veränderung oder eine versteckte Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
sitzt.“
Der Einsatz der intraoralen Kamera am Behandlungsstuhl bringt neben der erleichterten Patientenkommunikation zahlreiche weitere Vorteile. Der Zahnarzt kann das kugelschreibergroße High-Tech Instrument sowohl bei der Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
als auch bei der Behandlung einsetzen. Durch die starke Vergrößerung der Mundkamera können schwierige Diagnosen wie kleinste Defekte leichter gestellt werden. Während der Behandlung kann die intraorale Kamera eingesetzt werden, um dem Patienten die einzelnen Behandlungsschritte zu zeigen.
Schnelle Übertragung – optimales Ergebnis
„Für die Zusammenarbeit des Zahnarztes mit anderen Spezialisten sind die Aufnahmen der Mundkamera ebenso von großem Wert“, so Dr. Oesterreich. Die Bilder können über das Internet oder via IDSN direkt ins Dentallabor Dentallabor
Labor, in dem der Zahntechniker mit höchster Präzision individuelle Versorgungsformen wie z.B. -> Veneers, -> Kronen, -> Brücken oder Einlagefüllungen herstellt.
gesendet werden. Der Zahntechniker kann an den Bildern die Schichtung, Oberflächenstruktur und Form der Zähne ablesen und so ästhetisch anspruchsvollen Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
gestalten. Der Patient wiederum kann mit Hilfe der intraoralen Kamera nach Eingliederung den neu eingesetzten Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
aus allen Winkeln betrachten und begutachten.
Eine hohe Bedeutung hat der Einsatz von Kameras, die hochauflösende Bilder liefern, auch bei Veränderungen der Mundschleimhaut. Der Zahnarzt kann die Bilder seines Befundes der Deutschen Gesellschaft für Zahn- Zahn-
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK DGZMK
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde. Bedeutendste wissenschaftliche Vereinigung aller deutschen Zahnärzte.
) zusenden. Die Experten helfen dem Behandler vor Ort mit einer weiterführenden Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
. Dieser Service ist über die Homepage
www.dgzmk.de erreichbar.
„Neben all diesen Aspekten schafft der Einsatz der Mundkamera Transparenz und stärkt das Vertrauen in den Zahnarzt“, weiß Dr. Oesterreich. Dennoch gilt: wer lieber nicht wissen will, was in seinem Mund vor sich geht, kann auch von einer Live-Übertragung der Behandlung absehen.
