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Machen Sie den Mund auf

Kindern die Zahnpflege schmackhaft zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Das tägliche Zähneputzen kann schnell zur Qual werden und in einen Machtkampf zwischen unwilligem Kind und genervten Eltern ausarten. Ein frühes und vor allem zwangloses Heranführen an das tägliche Zähneputzen hilft, eine solche Situation zu vermeiden, und kann dem Kind sogar Spaß an der Zahnpflege vermitteln. Denn je früher sie zur Routine wird, desto kleiner ist die Gefahr von schmerzhaftem Kariesbefall und umso angstfreier wird der regelmäßige Vorsorgetermin beim Zahnarzt wahrgenommen.

Der Patient wird mündig: Studien zufolge erwartet er mehr Mitsprache und fordert einen partnerschaftlichen Umgang in der Arzt-Patienten-Beziehung ein. Er möchte sich aktiv an Behandlungsentscheidungen beteiligen, zumal es sich in der Zahnmedizin häufig um die Erwartungshaltung des Patienten an die zahnärztliche Behandlung dreht, z.B. bei Fragen zur Ästhetik.  Das in der Zahnmedizin bei Zahnersatz angewandte System der befundbezogenen Festzuschüsse lässt dem Patienten eine breite Wahl bei der Therapie, ohne auf seinen Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse verzichten zu müssen. Gleichzeitig steigt die Verfügbarkeit medizinischer Behandlungsmöglichkeiten und von Fachinformationen, vorrangig durch das Internet.

Sprechstunde

Bei aktuellen Befragungen haben Patienten Zahnärzte im Arzt-Vergleich mit Bestnoten versehen. Zufrieden waren sie vor allem mit der Zeit, die Zahnärzte ihren Patienten widmen. Die Dauer ist abhängig von Aufwand und Therapiealternativen. Patienten investieren viel Zeit für die Informationseinholung und fordern gleichzeitig eine intensive Beratungsleistung von ihrem Zahnarzt. 90 Prozent der Deutschen halten ihren Zahnarzt dabei für eine glaubwürdige Informationsquelle, 87 Prozent empfinden den Informationsgehalt als gut.

Positives Bild in der Öffentlichkeit

Das Bild des Zahnarztes ist laut Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ)  überwiegend positiv: Patienten beschreiben ihre Zahnärzte mehrheitlich als gründlich, sorgfältig, und vertrauenerweckend. Sie erklären die Behandlungen ausführlich und gehen auf die Patienten ein. Knapp 87 Prozent der Patienten spricht ihren Zahnärzten großes oder „eher großes“ Vertrauen aus. Gut ein Drittel findet die Zweitmeinung bei einer umfangreichen anstehenden Behandlung wichtig, jedoch holen lediglich 14,4 Prozent der Patienten tatsächlich eine zweite Meinung ein.