Behandeln nach Zahlen
Wenn der Zahnarzt während der Untersuchung zweistellige Nummern mit Bemerkungen wie kariös, reterniert, verlagert von sich gibt, klingt das für den Patienten zumeist mysteriös. Was genau verbirgt sich hinter dieser geheimnisvollen Sprache, bei der es offensichtlich um den eigenen Mund geht?
Das intakte Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
eines Erwachsenen umfasst zusammen mit den 4 Weisheitszähnen im Normalfall 32 Zähne. Je nach Funktion haben die Zähne unterschiedliche Bezeichnungen:
- Schneidezähne Schneidezähne
Vier schaufelförmige Zähne, die beidseits der Kiefermittellinie stehen. Dabei sind die unteren Schneidezähne kleiner als die des Oberkiefers.
, - Eckzähne Eckzähne
Eckzähne sind die größten Zähne im Frontzahnbereich. Im bleibenden Gebiss treten sie als letzte der Frontzähne zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr durch.
, - Backenzähne,
- Mahlzähne Mahlzähne
Das sind die zwölf großen Backenzähne, auch Molaren genannt. Sie besitzen mehrere Höcker und haben vorwiegend die Aufgabe, Nahrung zu zerkleinern.
Da von jeder Sorte Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
jedoch mehrere Exemplare im Mund vorhanden sind, fällt die Identifizierung durch die Namen allein schwer. Hier kommt das so genannte Zahnschema Zahnschema
Gebiss-Schema; System zur dokumentarischen Darstellung der menschlichen Zähne (<<Milchzähne und bleibende Zähne). Von der Vielzahl der Schemata hat sich international das FDI-Schema (Internationales Zahnschema der Federation Dentaire Internationale) durchgesetzt. Es ist ein Vier-Quadranten-System, bei dem Ober- und Unterkiefer in 4 Abschnitte (Quadranten) eingeteilt werden. Die Darstellung erfolgt aus Sicht des Betrachters, der auf die Zähne des Patienten schaut. Der Quadrant im rechten Oberkiefer erhält die "Leitzahl" 1 (eins), der des linken Oberkiefers die 2, der des linken Unterkiefers die Zahl 3 und der des rechten Unterkiefers die 4. An die "Leitzahl" wird die "Zahnzahl" angehängt - dies ergibt die Zahnnummer; es wird von der Mitte der <<Schneidezähne aus gezählt: Danach hat der rechte obere Schneidezahn des Patienten die Zahl 11 (sprich: eins-eins) oder der linke untere <<Weisheitszahn die Zahl 38 (sprich: drei-acht).
ins Spiel, das jedem Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
eine entsprechende zweistellige Nummer zuweist.
Der Kiefer besteht aus vier Quadranten
Diese "Gebissformel" teilt unseren Kiefer mit der ersten Ziffer in 4 Quadranten (latein. quadrans „Viertel“) ein. Dabei geht man vom Blickwinkel des Patienten aus:
- der rechte Oberkieferquadrant erhält die Ziffer 1,
- der linke Oberkieferquadrant die Ziffer 2,
- der linke Unterkiefer die Ziffer 3 und
- der rechte Unterkiefer die Ziffer 4.
Die zweite Zahl identifiziert den Zahn
Die zweite Ziffer benennt den einzelnen Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
innerhalb des Quadranten.
Dabei wird immer vom mittleren Scheidezahn aus nach hinten gezählt. Der mittlere Schneidezahn bekommt die Ziffer 1, der seitliche Schneidezahn die Nummer 2, der Eckzahn die Nummer 3 usw. bis hin zum Weisheitszahn mit der Nummer 8. Die Kombination der beiden Nummern, die bei der Aufzählung stets als einzelne Ziffern genannt werden, ergibt dann die genaue Position eines Zahnes.
Der 1. Backenzahn im Oberkiefer links – immer aus der Perspektive des Patienten gesehen – hätte demnach die Bezeichnung zwei vier.
Dieses Schema der„Fédération Dentaire Internationale“ (FDI) wird in Deutschland einheitlich verwendet. Damit lassen sich Schäden, Veränderung und Reparaturen am Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
eindeutig dokumentieren und verfolgen.

