Wenn der Zahn zur Reparatur muss
Wenn der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
durch Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
geschädigt ist, hilft nur noch ein Abtragen der kranken Zahnsubstanz und das Entfernen der Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
um den Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
zu retten. Das „Loch“ im Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
wird durch eine Füllung geschlossen und so der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
möglichst naturgetreu „rekonstruiert“. Welche Methoden der Füllungstherapie heute möglich sind und wann man von einem Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
, Onlay Onlay
Wie das Inlay eine Gussfüllung, die aber die gesamte Kaufläche des wieder herzustellenden Zahns einschließlich der Höckerspitzen ersetzt. Auch das Onlay wird im Dentallabor gefertigt.
oder Overlay spricht, erläutert Dr. Dietmar Oesterreich in einem Interview mit der Initiative proDente e.V..
Welche Methoden werden heute zum Erhalt eines durch Kariesbakterien zerstörten Zahns eingesetzt?
Grundsätzlich ist es das Ziel beim Aufbau eines durch Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
zerstörten Zahnes die Form, Funktion und ästhetischen Belange wiederherzustellen. Für die Auswahl der verschiedenen Methoden sind der Umfang der Zerstörung, die individuelle Mundgesundheitssituation, aber auch die Erwartungshaltung des Patienten von zentraler Bedeutung. Die eingesetzte Methodik bestimmt daher auch sehr den Umfang und die Auswahl der notwendigen Maßnahmen. Die präventionsorientierte Zahn- Zahn-
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, Mund- und Kieferheilkunde fordert ein minimalinvasives und substanzschonendes Vorgehen, das heißt, dass so viel wie möglich eigene Zahnhartsubstanz bei der Restauration Restauration
Die Wiederherstellung der Kaufunktion durch Füllungen, Kronen und Brücken.
des zerstörten Zahnes erhalten werden soll. Vor diesem Hintergrund haben minimalinvasive Methoden auf Grundlage der Kunststofffüllungstechnik in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Unabhängig davon besitzen aber auch Füllungen aus Amalgam Amalgam
Füllungsmaterial, das neben Silber und Quecksilber andere Metalle, wie Zinn und Kupfer enthält. Amalgam wird seit etwa 150 Jahren weltweit in der Zahnmedizin verwendet.
, Inlays aus Gold Gold
Es ist das dehnbarste aller Metalle und ist sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit wird es oft für Zahneinlagefüllungen (-> Inlay) und Kronen verwendet.
und Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
, Onlays, Teilkronen und Kronen weiterhin ihre Bedeutung im Versorgungsalltag.
Was versteht man in der Zahnmedizin unter einem Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
?
Streng übersetzt bedeutet Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
Einlagefüllung Einlagefüllung
Auch bekannt als Inlay oder Goldgussfüllungen. Füllung, die mit Hilfe einer Abformung außerhalb des Mundes im zahntechnischen Labor angefertigt wird. Sie nimmt nur einen Teil der Flächen eines Zahnes ein. Sie kann aus Metall, Keramik oder Kunststoff bestehen und wird später in den Zahn einzementiert oder eingeklebt.
. In der Vergangenheit wurde diese vornehmlich aus hochgoldhaltigem Edelmetall hergestellt. Aus ästhetischen Gründen können Inlays heutzutage ebenso aus Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
, seltener aus Kunststoffen hergestellt werden. Inlays aus hochgoldhaltigen Edelmetallen werden vorwiegend im Seitenzahnbereich als sehr langlebige Alternativen zu Amalgamfüllungen eingesetzt. Sie erfordern allerdings eine sehr genaue Präparation Präparation
Fachausdruck für den Substanzabtrag am Zahn mit rotierenden Instrumenten, Schleifkörpern oder Fräsen zur Aufnahme einer Füllung oder prothetischen Restauration (z.B. Krone). Das Präparieren erfolgt unter Wasserkühlung, um Überhitzungsschäden am Zahn zu vermeiden.
, wobei diese unter Umständen ein stärkeres Opfern von Zahnhartsubstanz im Gegensatz zu anderen Füllungstechniken erfordert. Inlays werden allerdings vorwiegend dann eingesetzt, wenn auf Grund der stärkeren Zerstörung der Zahnhartsubstanz andere Füllungsverfahren keine zuverlässigen Langzeitergebnisse versprechen. Nach der Präparation Präparation
Fachausdruck für den Substanzabtrag am Zahn mit rotierenden Instrumenten, Schleifkörpern oder Fräsen zur Aufnahme einer Füllung oder prothetischen Restauration (z.B. Krone). Das Präparieren erfolgt unter Wasserkühlung, um Überhitzungsschäden am Zahn zu vermeiden.
des durch Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
geschädigten Zahns, werden anhand eines Abdrucks, Modelle für die Herstellung des Inlays im zahntechnischen Labor hergestellt. Der Zahntechniker modelliert und stellt das Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
auf diesen Modellen passgenau und entsprechend der Gegenkiefersituation her. In der Zahnarztpraxis werden die gefertigten Inlays nach Kontrolle der Passgenauigkeit und Nachbearbeitung der Kauebene einzementiert bzw. keramische Inlays mit Kunststoffen eingeklebt.
Moderne Verfahren der CAD-CAM-Technologie erlauben mit Hilfe von Mundkameras optische Abdrücke der Inlaypräparation im Munde des Patienten. Unter Umständen kann daraufhin in derselben Sitzung aus keramischen Werkstoffen sofort das Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
hergestellt werden.
Was versteht man in der Zahnmedizin unter einem Onlay Onlay
Wie das Inlay eine Gussfüllung, die aber die gesamte Kaufläche des wieder herzustellenden Zahns einschließlich der Höckerspitzen ersetzt. Auch das Onlay wird im Dentallabor gefertigt.
, Overlay oder einer Teilkrone Teilkrone
Eine Krone, die nur einen Teil der natürlichen Zahnkrone bedeckt. Der Vorteil der Teilkrone besteht darin, dass mehr gesunde Zahnsubstanz erhalten werden kann.
?
Für die Herstellung dieser drei Restaurationsarten kommen die gleichen Methoden zur Anwendung wie bei einem Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
. Der wesentliche Unterscheid zu einem Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
besteht darin, dass bei allen drei genannten Formen größere Teile der Kaufläche Kaufläche
Die Oberseite eines Backenzahnes, welche zur Verbesserung der Nahrungszerkleinerung mit Fissuren (Grübchen) und Höckern versehen ist. Der Kaufläche steht ein Zahn im Gegenkiefer gegenüber. In einem ideal verzahnten Gebiss passen die Höcker der einen Kaufläche beim Zusammenbiss in die Grübchen der Kaufläche des gegenüberliegenden Zahnes.
, einschließlich der kautragenden Höcker Höcker
Die Erhebung der Kaufläche (Spitze) bei Backenzähnen. Greifen beim Kauakt in die Vertiefungen (Grübchen) der gegenüberliegenden Backenzähne und zermahlen so die Nahrung. Die zwei kleinen Backenzähne hinter dem Eckzahn haben 2 Höcker, die zwei großen Backenzähne dahinter haben 4-5 Höcker.
, teilweise oder vollständig einbezogen werden. Die Übergänge zwischen diesen Restaurationsformen sind fließend und nicht exakt abgrenzbar. Grundsätzlich werden diese Restaurationsformen angewendet, wenn Zähne stark zerstört sind, allerdings noch ausreichend Zahnhartsubstanz vorhanden ist, die nicht eine vollständige Überkronung des Zahnes erfordert. Sie erfüllen somit ebenso die Kriterien einer zahnhartsubstanzschonenden und minimalinvasiven Therapie.
Amalgam Amalgam
Füllungsmaterial, das neben Silber und Quecksilber andere Metalle, wie Zinn und Kupfer enthält. Amalgam wird seit etwa 150 Jahren weltweit in der Zahnmedizin verwendet.
ist nicht mehr so stark in der Diskussion, wie noch vor einigen Jahren. Trotz allem besteht nach wie vor eine große Verunsicherung über seine Auswirkungen und der Wunsch vieler Patienten bestehende Amalgamfüllungen zu ersetzen.
Wie sinnvoll ist eine solche Maßnahme im Hinblick auf den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand?
Der weltweit existierende wissenschaftliche Kenntnisstand zum Amalgam Amalgam
Füllungsmaterial, das neben Silber und Quecksilber andere Metalle, wie Zinn und Kupfer enthält. Amalgam wird seit etwa 150 Jahren weltweit in der Zahnmedizin verwendet.
zeigt auf, dass es keinerlei Grund gibt, intakte Amalgamfüllungen im Hinblick auf einen gesundheits-gefährdenden Aspekt durch andere Füllungen zu ersetzen. Amalgamfüllungen sollten jedoch nicht angewendet werden bei einer nachgewiesener Allergie Allergie
Der Organismus reagiert auf Reizstoffe (Allergene) anders als die Norm. Der Körper reagiert auf die Allergene durch die Bildung von Antikörpern (Sensibilisierung) und leitet eine komplexe Abwehrreaktion ein. In schweren Fällen kann es zu einem Schock kommen. Ursachen können Umwelteinflüsse und vererbte Komponenten sein. Es wird zwischen folgenden Typen unterschieden:
Typ 1: Reaktion tritt unmittelbar auf (Heuschnupfen, Hausstaub, Nahrungsmittel)
(ANAPHYLAKTISCHER li Schock)
Typ 2: Reaktion tritt nach wenigen Minuten auf
Typ 3: Frühreaktion tritt nach Stunden auf (z.B. rheumatoide Arthritis, Glomerulonephritis)
Typ 4: Reaktion nach 1-2 Tagen; als Ursache von Implantatabstoßung, Ekzem und einigen Autoimmunerkrankungen
Bei Arzneimittelallergien kommen alle allergischen Reaktionsformen vor.
, bei einer schweren Niereninsuffizienz und aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes während der Schwangerschaft. Grundsätzlich ist allerdings festzustellen, dass Allergien auch gegenüber anderen Füllungsmaterialen, wie Kunststoffen, Gold Gold
Es ist das dehnbarste aller Metalle und ist sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit wird es oft für Zahneinlagefüllungen (-> Inlay) und Kronen verwendet.
oder Nichtedelmetallen, auftreten können. Amalgamfüllungen sind somit in der Zahnmedizin nach wie vor eine langlebige und preiswerte Alternative in der Füllungstherapie. Bedingt jedoch durch die frühzeitige Diagnostik einer Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
und der adhäsiven Kunststofffüllungstechnik ist ihre Anwendung in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
kann im Sinne eines minimalinvasiven und zahnhartsubstanzschonenden Vorgehens bei frühzeitiger Diagnostik ohne umfangreiche Füllungstechnik versorgt werden. Amalgamfüllungen werden grundsätzlich bei mittlerer Zerstörung der Zahnhartsubstanz angewendet. Im Bereich der Füllungstechnik im Milchgebiss werden heutzutage verstärkt Kunststofffüllungen und Glasionomerzemente angewendet. Nicht zuletzt besteht seitens des Patienten ein stärkerer Wunsch nach ästhetisch ansprechenden Versorgungen, wie Kunststofffüllungen und keramischen Versorgungen.

