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Fest macht sicher

Eine Zahnlücke ist kein schöner Anblick. Die meisten Menschen legen daher Wert darauf, Lücken schnellstmöglich zu schließen. Viele wissen nicht, dass eine dauerhafte Lücke außerdem gravierende Folgeschäden hervorrufen kann: benachbarte Zähne kippen in die Lücke, es entstehen Fehlbelastungen im Kiefer und damit möglicherweise Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Moderner Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
verhindert körperliche Folgebeschwerden und garantiert dem Träger zugleich ein strahlendes Lachen Lachen
Lachen ist gesund!
. Diesem steht eine breite Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, seine Zahnlücken zu schließen.

Entscheidend bei der Auswahl des passenden Zahnersatzes ist die Ausgangsituation im Kiefer. Fehlt nur ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, gilt das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
als die optimale Lösung in der modernen Zahnmedizin. „Besonders empfiehlt sich diese künstliche Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
, wenn die Nachbarzähne noch völlig gesund sind und man so deren Abschleifen vermeiden kann" erklärt Dr. Silke Liebrecht, Zahnärztin und Expertin der Initiative proDente e.V. Die künstliche Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
aus Titan Titan
Leichtes, schmiedbares Metall, sehr bioverträglich, das vor allem bei der Herstellung von  Implantaten verwendet wird.
wird in den Kieferknochen eingesetzt, mit dem sie fest verwächst. Auf dem Wurzelaufbau wird die Krone Krone
Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne ,,überkront". Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch "Beschleifen" reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik oder aus einer Kombination von beiden (-> Metallkeramik) angefertigt.
befestigt.

Implantate sind auch sehr hilfreich bei großen Lücken, die nur schwer mit einer Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
geschlossen werden können. „Und wer gar keine Zähne hat, dem können Implantate als eine feste Verankerung der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
oder einer umfangreichen Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
dienen", so Liebrecht. Für die implantatgestützte Teil- oder Vollprothese Vollprothese
Totalprothese, „dritte Zähne“ genannt; herausnehmbarer Zahnersatz bei kompletter Zahnlosigkeit im Ober- oder Unterkiefers. Die Prothesenbasis besteht in der Regel aus rosafarbenem Kunststoff, in den fabrikgefertigte Kunststoffzähne eingearbeitet werden; nur selten werden Keramikzähne verwendet (zu schwer und bruchanfällig). Die Totalprothese liegt der Schleimhaut des Kieferknochens auf, so dass die Kaukräfte auf diese weitergeleitet werden. Der Prothesenhalt kommt durch den Unterdruck und die Kapillarkräfte zwischen Prothesenbasis und Schleimhaut zustande sowie durch die Stabilisierung der Muskulatur, der Zunge, den Lippen, der Wange und den Zusammenbiss. Um eine gut sitzende Vollprothese zu erhalten, ist eine aufwändige - Abformung und Bissnahme nötig.
werden zwei bis vier künstliche Zahnwurzeln in den Kiefer eingepflanzt. Zur Befestigung der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
an den Implantaten gibt es unterschiedliche Systeme die der Zahntechniker anwendet: Stegkonstruktionen, Druckknopf-, und Magnetsysteme. Eine besonders elegante und aufwändige Form ist die Teleskopprothese: Dabei werden zunächst Innenkronen auf der künstlichen Wurzel fest verankert. Darüber wird die äußere Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
gestülpt, die herausnehmbar ist. Implantatgestützte Prothesen erfüllen somit den Wunsch nach absolut festem Halt der ‚Dritten‘. „Je fester der Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
desto sicherer fühlt sich der Träger", weiß Zahnarzt Joachim Hoffmann aus seinem Praxisalltag. Bei guter Pflege halten Implantate sehr lang. Als Faustregel sagt man, dass nach zehn bis 15 Jahren noch bis zu 90 Prozent der Implantate fest im Kiefer sitzen.

Vorerkrankungen beachten

„Bei bestimmten Vorerkrankungen raten wir von Implantaten ab", so Hoffmann. Dazu gehören Krankheiten wie Blutgerinnungs-, Stoffwechsel- und Knochenerkrankungen. Auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, welche die Immunabwehr unterdrücken, sprechen gegen Implantate. Raucher gehören ebenso zur Risikogruppe, da Rauchen die Gefahr des frühzeitigen Implantatverlustes erhöht. Die betroffenen Patienten können sich alternativ für festsitzende Brücken oder bei Fehlen mehrerer Zähne für teil-, oder vollprothetische Lösungen entscheiden.

Haftmittel geben Sicherheit

Vollprothesen liegen lose auf der Schleimhaut auf. Der Halt einer Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
hängt von dem Zustand des Kieferknochens sowie den speziell vom Zahnarzt ausgeformten Prothesenrändern ab. Im Oberkiefer gelingt es in aller Regel leicht, den für den Halt notwendigen Saugeffekt zu erzielen. „Im Unterkiefer ist dies viel schwieriger, da hier keine breitflächige Auflagerung möglich ist", erklärt Hoffmann. Der Halt der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
hängt daneben auch noch von einer Reihe weiterer Faktoren ab, z.B. von der Art und Menge des Speichels, welcher eine „abdichtende" Funktion hat.

Den Halt einer Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
unterstützen zahlreiche Haftmittel Haftmittel
Hilfsmittel zur Verbesserung des Prothesenhaltes bei Vollprothesenträgern. Haftmittel gibt es als Pulver, Cremes, Flüssigkeiten oder Pasten. Sie bewirken eine Zunahme der Zähigkeit von Flüssigkeiten zwischen Prothese und Schleimhaut. Bevor Haftmittel benutzt werden, sollte der Prothesenhalt und –sitz erst vom Zahnarzt kontrolliert werden. Haftmittel kommen unter anderem zum Einsatz, wenn der Patient unter Mundtrockenheit leidet.
, die es in jeder gut sortierten Drogerie bzw. im Supermarkt zu kaufen gibt. Am wenigsten auftragend ist Haftpulver, welches dünn auf die Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
aufgestreut wird. Außerdem können gelartige Substanzen, die in der Regel aus Zink, Calcium, flüssigem Paraffinen, Kunst-, und Aromastoffen bestehen, verwendet werden. Da man während des Tragens einen Teil der Haftmittel Haftmittel
Hilfsmittel zur Verbesserung des Prothesenhaltes bei Vollprothesenträgern. Haftmittel gibt es als Pulver, Cremes, Flüssigkeiten oder Pasten. Sie bewirken eine Zunahme der Zähigkeit von Flüssigkeiten zwischen Prothese und Schleimhaut. Bevor Haftmittel benutzt werden, sollte der Prothesenhalt und –sitz erst vom Zahnarzt kontrolliert werden. Haftmittel kommen unter anderem zum Einsatz, wenn der Patient unter Mundtrockenheit leidet.
aufnimmt, sind die Stoffe sind in der Regel gut verträglich. Wenn es zu allergischen Reaktionen kommt, kann es hilfreich sein, das Mittel zu wechseln.

Für Träger aller Arten von Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
– egal ob festsitzend oder herausnehmbar – gilt: ein regelmäßige und gründliche Pflege ist ein Muss! Sie sichert die Haltbarkeit des Zahnersatzes und verleiht dem Träger ein gutes Gefühl.