"Die Angst bleibt bestehen"
Vielen Patienten gilt die Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
als letzter Ausweg. Doch Zahnärzte, die eine entsprechende Zusatzausbildung besitzen, sind rar. Ein weiterer Nachteil: Trotz einer Behandlung mit Hilfe der Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
bleibt die Angst bestehen. Andre Wannemüller, Diplom-Psychologe von der Bergischen Universität Wuppertal, im Interview mit proDente über Therapieformen zur Behandlung der Zahnbehandlungsangst/ Zahnarztphobie.
Was genau passiert bei einer Hypnosebehandlung?
Das Ziel einer zahnärztlichen Hypnosebehandlung ist es, sich während der Behandlung zu entspannen und Reize – z.B. Schmerz Schmerz
Die Schmerzempfindung wird durch Schmerzreize (Kälte, Hitze, Stress
) ausgelöst, von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über sensible Nervenfasern dem Gehirn zugeleitet. Allen Schmerzreizen gemeinsam ist eine Gewebeirritation, bei der körpereigene Stoffe (Histamin, Wasserstoffionen, Serotonin usw.) freigesetzt werden, die die Erregung der Schmerzrezeptoren - welche auch bei häufigen Reizungen nicht abstumpfen - herbeiführen. Man unterscheidet den gut lokalisierbaren Oberflächenschmerz (z.B. Zahnschmerzen), den ungenau lokalisierbaren, dumpfen Tiefenschmerz (nach Prellungen o. Quetschungen, Kopfschmerz usw.) und den zu Krämpfen neigenden Eingeweideschmerz (Herz, Darm, Gallenblase) sowie akute und chronische Schmerzzustände. Eine Sonderform stellt der Phantomschmerz dar. Starke schmerzhafte Vorgänge sind mit vegetativen Begleiterscheinungen verbunden, die sich in Blässe, Schweißausbrüchen, Erweiterung der Pupillen, Blutdruckschwankungen bis hin zum Kollaps äußern können.
auszublenden. Dies geschieht zumeist, indem der Patient sich intensiv konzentriert. Die Persönlichkeit des Patienten, die Qualität der Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
und die allgemeine Situation bestimmen dann, ob ein hypnotischer Zustand erreicht wird und wie tief die Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
ist. Während ein leichtes Stadium einem wohltuenden Entspannungszustand gleichkommt, können tiefe Trancezustände soweit gehen, dass extrem schmerzhafte Behandlungen, die einer Narkose Narkose
Allgemeine Betäubung des gesamten Körpers mit Ausschaltung von Bewusstsein und Schmerzempfinden: durch Inhalation (Einatmung mittels spezieller Vorrichtungen) oder venöser (Einspritzen in die Vene) Zufuhr; Narkosemitteln sind auf der Grundlage von Barbituraten, Halothan, Lachgas usw. Zahnärztliche Behandlungen unter Vollnarkose werden vor allem bei Zahnbehandlungsphobikern (Angstpatienten)und Behinderten durchgeführt.
bedürfen, vom Patienten unter Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
komplett schmerzfrei erlebt werden.
Patienten sind aber nicht unbedingt auf eine zweite Person angewiesen?
Genau. Bei der Selbsthypnose gibt sich der Patient selbstständig Instruktionen und gleitet darüber in eine für ihn entspannende Szene ab. Bei der Fremdhypnose übernimmt ein darin ausgebildeter Zahnarzt die sogenannte Hypnoseinduktion. Dazu stehen verschiedenste Techniken, zur Verfügung. Man kann beispielsweise den Blick auf ein bestimmtes Ziel fixieren. Hypnotherapeutische Techniken schalten Schmerzen und Reflexe – z.B. hinsichtlich des würgens – erfolgreich aus und machen in vielen Fällen Patienten behandlungsfähig, die sich sonst der zahnärztlichen Behandlung verweigern. Es gibt aber bislang keinen Beweis, dass sie langfristig Angst abbauen.
Wer darf eine Hypnosebehandlung durchführen?
Die zahnärztliche Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
ist eine wissenschaftlich fundierte Anwendung und keine Showhypnose wie auf Jahrmärkten. Sie dient der Diagnose Diagnose
Bezeichnet das Erkennen und Feststellen einer Krankheit.
, Heilung oder Linderung von Krankheiten. Eine Heilerlaubnis oder staatliche Approbation, wie sie Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und Psychologische Psychotherapeuten besitzen sind die einzigen zulässigen Qualifikationen, die zur Anwendung der Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
berechtigen. Besitzt ein Zahnarzt ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
(DGZH) kann der Patient sicher sein kann, dass der Zahnarzt eine Zusatzqualifikation in diesem Bereich erworben hat.
Zum Erwerb von Grundkenntnissen im Bereich der Psychologie und Psychosomatik bietet der Arbeitskreis Psychologie und Psychosomatik in der Deutschen Gesellschaft für Zahn- Zahn-
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
Mund- und Kieferheilkunde, ein auf zahnärztliche Bedürfnisse zugeschnittenes Curriculum „Psychosomatische Grundkompetenz“ mit Fortbildungsveranstaltungen an. Der Erwerb beider Zusatzqualifikationen ist kostenpflichtig.
Wann ist eine zusätzliche psychologische Betreuung sinnvoll?
Man unterscheidet zwischen der Zahnbehandlungsangst, die ca. 80 Prozent der Bevölkerung in Industrieländern betrifft, und der Zahnbehandlungsphobie, von der ca. 10 Prozent dieser Personen betroffen sind. Im ersten Fall haben Patienten ängstliche Gedanken und Skepsis gegenüber anstehenden Behandlungen. Letztlich besuchen die Betroffenen aber einen Zahnarzt. Therapiebedürftig werden Patienten, die es jahrelang vermeiden eine Zahnarztpraxis aufzusuchen. In einigen Fällen vermeiden Patienten auch dann die Behandlung, obwohl akuter Schmerzen auftreten. Unbehandelte Schmerzen und langfristige Zahnschäden ergeben dann oft Sichtbare kosmetische Defizite. Sie beeinträchtigen das Selbstbild und die sozialen Interaktion – also das Privat- und Berufsleben. Außerdem steigt das Risiko einer Störung des Herz- und Gefäßsystem und des Verdauungstraktes, also von Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm. Bei einer psychotherapeutisch relevanten Zahnbehandlungsphobie handelt es sich also um weit mehr als furchtsame Gedanken im Behandlungszimmer. Anhaltendes Vermeidungsverhalten und Einschränkungen im Alltag, die sich aufgrund der Furcht vor der Zahnbehandlung ergeben und für die Betroffenen oftmals mit großem Leidensdruck einhergehen, sind sichere Indikatoren dafür, dass eine psychotherapeutische Behandlung ratsam ist.
Muss das Angebot für Phobiker ausgebaut werden?
Die Behandlung ängstlicher und phobischer Patienten erwies sich in einer Befragung von Zahnärzten als Hauptbelastungsfaktor in der Praxisroutine. Es steht deshalb zu hoffen, dass Angebote zur Erweiterung des Wissens über psychopathologische Störungen, die mit Angst und Panik in der Zahnbehandlungssituation einhergehen und Möglichkeiten zu deren Behandlung noch deutlich stärker in die zahnärztliche Aus- und Weiterbildung integriert werden. Damit wäre sicherlich nicht nur den Patienten geholfen.
