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Vorher – nachher

Martin Keppler* störten die Zacken an den Schneidezähnen schon immer. Da die Zähne kariesfrei waren, scheute er sich bislang die gesunden Zähne überkronen zu lassen. Erst als ein Zahnarzt ihm Veneers empfahl, war er überzeugt.

Die Behandlung der betroffenen Zähne war weniger aufwendig als bei der Vorbereitung für eine Krone und schonte zusätzlich die Zahnsubstanz. Um Keramik-Veneers aufzukleben, wird lediglich eine dünne Schicht von etwa 0,5 mm vom Zahnschmelz abgetragen, und das auch nur im sichtbaren Bereich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die hauchdünnen Veneers können kaum von natürlichen Zähnen unterschieden werden.
Schwarze Dreiecke beseitigen

Margot Hoffmann* litt unter sogenannten „schwarzen Dreiecken“. Sie entstehen nach Rückgang des Zahnfleisches zwischen den Zähnen. Dieser altersbedingte Rückgang kann durch Zahnfleischerkrankungen massiv beschleunigt werden. Auch wenn die Zähne hier direkt nebeneinanderstehen, gibt es einen Dunkelraum.
Denn: Die Bereiche, die früher mit Zahnfleisch ausgefüllt waren, ermöglichen jetzt den freien Blick in die dunkle Mundhöhle. Die Größe dieser sogenannten schwarzen Dreiecke wird von der Zahnform bestimmt. Nach der Beratung mit ihrem Zahnarzt entschied sich Frau Hoffmann für Galvano-Kronen. Bei diesem Verfahren wird eine dünne Schicht aus hochreinem Gold elektrolytisch direkt auf ein Präzisionsmodell des Zahnstumpfes aufgebracht. Die individuelle Schichtung von keramischen Massen gibt diesem dünnen Käppchen die hohe Festigkeit als Voraussetzung für einen natürlichen und hochwertigen Zahnersatz.

Alternative Komposit

In vielen Fällen lassen sich die schwarzen Dreiecke aber auch sehr gut mit Komposit verkleinern oder gar verschließen. Wichtig: Komposite in ihrer heutigen Form unterscheiden sich hinsichtlich Zusammensetzung und Eigenschaften ganz wesentlich von Kunststoffen. Komposite bestehen zu etwa 80 Prozent aus fein gemahlenen Gläsern und nur noch zu etwa 20 Prozent aus einer Kunststoffmatrix. Der Vorteil: Für die Patienten ist die Behandlung nicht mit großen Unannehmlichkeiten verbunden. Sie kann in der Regel in einer Sitzung abgeschlossen werden.

*Namen von der Redaktion geändert