Lichtdurchlässig wie der echte Zahnschmelz
Mit modernen Dentalwerkstoffen sind Zahnarzt und Zahntechnik gemeinsam der Natur auf der Spur. Damit den Patienten selbst dann nicht das Lachen Lachen
Lachen ist gesund! vergeht, wenn die eigenen Zähne repariert oder ersetzt werden müssen, werden so naturgetreue Abbilder geschaffen, dass manchmal selbst der Zahnarzt zweimal hinsehen muss, um den Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
als solchen zu erkennen. Welche Materialien diese Perfektion erlauben, erläutert Dr. Rüdiger Butz im Interview mit der Initiative proDente.
Warum ist die ideale Optik künstlicher Zähe überhaupt so wichtig?
Gerade im sichtbaren Bereich des Gebisses spielt die Ästhetik eine wichtige Rolle, damit sich der Patient mit seiner Füllung oder seiner Krone Krone
Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne ,,überkront". Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch "Beschleifen" reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik oder aus einer Kombination von beiden (-> Metallkeramik) angefertigt.
wohl fühlt, sicher und selbstbewusst auftreten kann. Die moderne Zahnmedizin erlaubt heute exzellente Lösungen – und viele Patienten wollen diese Möglichkeiten dann auch nutzen und sich nicht mit weniger zufrieden geben.
Welche Materialien stehen dem Zahnarzt zur Verfügung, wenn er einen möglichst natürlichen Ersatz schaffen möchte?
Grundsätzlich lässt sich der Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
mit Kunststoffen und Dentalkeramiken nachahmen. Beide Werkstoffe sind zahnfarben und können der individuellen Farbnuance des jeweiligen Gebisses angepasst werden. Die verschiedenen Kunststoffe (Komposite) eignen sich vor allem zur Versorgung kleiner bis mittlerer Defekte, sowohl an den Front-, als auch an den Seitenzähnen. Das Material wird in mehreren Schichten mit einer speziellen Klebetechnik aufgetragen und ausgehärtet. Kunststoff kopiert die natürliche Zahnfarbe schon recht gut und ist im Vergleich zur Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
die preiswertere Lösung. Allerdings erfüllen die keramischen Werkstoffe höchste ästhetische Ansprüche noch erheblich besser.
Worin liegt der Vorteil der Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
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Es werden je nach Anwendungsbereich verschiedene Keramikarten verwendet. Für Inlays und Teilkronen sowie zum Verblenden von Kronen und Brücken kommen die so genannten Silikatkeramiken zum Einsatz. Sie sind ebenso lichtdurchlässig wie der echte Zahnschmelz Zahnschmelz
Durchscheinender Überzug des Dentins im Bereich der Zahnkrone; bestimmt die äußere Zahnform; härtestes Körpergewebe, ist kaum elastisch und zugfest. Besteht zu 98% aus anorganische Bestandteilen (unter anderem Hydroxylapatit).
– und genau diese Transparenz sorgt für einen absolut natürlichen Eindruck. Aus Silikatkeramik sind beispielsweise auch Veneers Veneers
Hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht werden.
, die hauchdünnen Keramikschalen, die wie künstliche Fingernägel auf die eigenen Zähne geklebt werden. Mit dieser Keramikart verblendete Kronen und Brücken haben allerdings einen Nachteil: ihren metallenen Kern. Durch ihn kann das Licht nicht hindurch scheinen, deshalb wirkt der Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
nicht ganz natürlich.
Gibt es denn eine Alternative zum Metallgerüst bei Kronen und Brücken?
Die gibt es: Das Optimum in Sachen Ästhetik sind vollkeramische Kronen und Brücken. Bei ihnen besteht das Gerüst aus einer besonders dichten und hochfesten Oxidkeramik. Da diese etwas weniger lichtdurchlässig ist, wird sie wiederum mit einer Silikatkeramik verblendet. So entsteht tatsächlich das perfekt natürliche Abbild. Die optischen Effekte der Lichtbrechung, die bei unterschiedlichem Lichteinfall auf der Zahnoberfläche entstehen, lassen sich mit der Kombination aus den beiden Keramikarten ganz lebendig imitieren. Wie beim echten Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
dringt das Licht sogar bis ins das umgebende Zahnfleisch Zahnfleisch
Siehe unter Gingiva.
und lässt es gesund rosig schimmern. Solche vollkeramischen Lösungen sind sehr aufwändig in der Herstellung und entsprechend teuer – doch wer großen Wert auf höchste Ästhetik legt, wird sich für sie entscheiden.
