Gegen unschöne Zähne kann man etwas tun
56% der Deutschen sind laut einer von proDente durchgeführten Studie unzufrieden mit den eigenen Zähnen. Die meisten hadern mit ihren Frontzähnen. Diesen kommt schließlich eine besondere Bedeutung bei der Kommunikation mit anderen Menschen zu. Doch unschöne Zähne sind kein Schicksal – die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik bietet zahlreiche Möglichkeiten an, die jedermann zu einem strahlenden Lächeln verhelfen können.
Zahnärzte und Zahntechniker gemeinsam sind heute in der Lage, fast alle Zahnprobleme zu lösen und in enger Abstimmung vor Ort die Patientenwünsche zu erfüllen. Hier einige Methoden auf einen Blick:
Veneers - Hauchdünne Keramikschalen
Veneers Veneers
Hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht werden.
sind nahezu transparente, hauchdünne Verblendschalen aus Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
, die auf die Oberfläche verfärbter oder abgebrochener Zähne geklebt werden und für eine harmonische Zahnreihe sorgen. „Das Material erlaubt eine exakte Anpassung an die eigenen Zähne: Farbe und Oberflächenstruktur können mit modernen keramischen Werkstoffen am besten nachgeahmt werden“, erläutert Dr. M. Oliver Ahlers, proDente-Experte und Oberarzt am Zentrum für Zahn- Zahn-
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. So entstehen im Meisterlabor- des Zahntechnikers filigrane und lichtdurchlässige Verblendschalen, die – einmal aufgeklebt – nicht mehr von den eigenen Zähnen zu unterscheiden sind. So dünn die Veneers Veneers
Hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht werden.
auch sind – nämlich gerade 0,5 Millimeter stark –, sie halten viele Jahre lang und bleiben dabei so schön wie am ersten Tag. Die Oberfläche der Verblendschalen ist hochglasiert und dadurch so glatt, dass sich nur schwer Beläge und Zahnstein Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.
anlagern können – damit wird gleichzeitig einer Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
des Zahnfleischs in diesem Bereich vorgebeugt. Auch nach Jahren sind die Veneers Veneers
Hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschalen, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht werden.
stabil, farbbeständig und abriebfest – eine gute Pflege natürlich vorausgesetzt.
Spangen für Erwachsene gegen Fehlstellungen
Nicht nur Kinder leiden unter Fehlstellungen der Zähne – auch Erwachsene sind davon betroffen. Gründe gibt es viele. So kann z.B. der Durchbruch der Weisheitszähne Weisheitszähne
Die letzten Zähne des bleibenden Gebisses, die erst ab dem 16. Lebensjahr durchbrechen.
zu eng oder schief stehenden Zähnen im Frontzahnbereich führen. In jedem Fall ist es ratsam, diese Fehlstellungen zu korrigieren. Denn, abgesehen vom ästhetischen Aspekt können unbehandelte Zahnfehlstellungen zu gesundheitlichen Problemen führen. Häufig kommt es zu Lockerungen der Zähne, Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
, einer Schädigung des Kiefergelenkes mit Knacken oder Schmerzen, Tinnitus (Ohrgeräusche) oder Sprachstörungen (z.B. Lispeln). Deshalb: Wer nicht länger hinter vorgehaltener Hand lachen lachen
Lachen ist gesund! und sich vor gesundheitlichen Folgeschäden schützen möchte, sollte den Gang zum Kieferorthopäden nicht scheuen. Die Kieferorthopädie Kieferorthopädie
Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der Behandlungen von Zahn- und Kieferfehlstellungen befaßt. Solche Fehlstellungen werden mit herausnehmbaren oder festsitzenden -> Zahnspangen behandelt.
bietet für Probleme jeder Art individuelle Lösungen.
Bleichen statt schrubben
So individuell wie wir Menschen sind auch unsere Zähne und damit verbunden deren Farbe. Ob weiß, grau oder eher gelblich wir haben auf die ursprüngliche Nuance leider keinen Einfluss. Wohl aber auf die Spuren, die beispielsweise Kaffee, Tee, Nikotin oder auch Medikamente im Laufe der Zeit hinterlassen und die zu einem Verlust der natürlichen Zahnfarbe führen können. Wenn die Zähne nach und nach ihren Schimmer verloren haben, ist das kein Grund, das Lachen Lachen
Lachen ist gesund! zu verlernen. Denn durch das so genannte Bleaching Bleaching
Bleichverfahren, das Verfärbungen beseitigt und die Zähne optisch aufhellt.
können verfärbte oder nachgedunkelte Zähne ästhetisch aufgehellt werden.
Wie geht man am besten vor?
Das hängt natürlich in erster Linie von der Ursache der Verfärbungen ab. Werden die Zähne in einer Praxis behandelt – das sogenannte Office-Bleach – wirken konzentrierte Aufhellungsmittel, die vom Zahnarzt direkt auf den Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
gebracht werden. Die Inhaltsstoffe werden mit Hilfe von Licht kurzzeitig aktiviert. Das Peroxid zerfällt und der dabei entstehende aktive Sauerstoff entfaltet unter Reaktionshitze seine Bleichwirkung. Das Zahnfleisch Zahnfleisch
Siehe unter Gingiva.
wird dabei durch entsprechende Abdeckungen geschützt. Man nennt dieses, von außen angewandten Verfahren, auch externes Bleichen. Wichtig: das Bleichen entzieht dem Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
Wasser. Dadurch kann es zu einer Überempfindlichkeit der behandelten Zähne kommen. Daher sollte unbedingt eine Härtung des aufgehellten Zahnschmelzes mittels Fluoriden erfolgen.
