Perfekte Optik für das Gebiss - Ein Inlay aus Keramik ist nahezu unsichtbar

„Rechts unten müssen wir ran“, lautet der Befund des Zahn­arztes bei Renate Benders Gebiss. Die alten Füllun­gen in den Backenzähnen sind porös geworden, Karies­bak­terien können eindringen und den Zahn zerstören. Die Patientin möchte nun statt der bisherigen dunklen Amal­gamfül­lungen eine besonders langlebige und attrak­tive Lösung für ihre Zähne. Im Gespräch mit dem Arzt fällt die Entscheidung: Renate Bender erhält zwei Keramik­inlays.

 

Weil man Inlays aus Metall nun einmal beim Lachen im Mund aufblitzen sieht, hat die Patientin die besonders unauffällige und ästhetisch schöne Art der Einlagefüllungen gewählt. Die Inlays aus Keramik sind zahn­farben und werden heute so perfekt gestaltet, dass selbst der Zahnarzt sie manchmal auf den ersten Blick nicht erkennt. Sie sind aller­dings wegen der aufwänd­igen Herstellung und Behand­lung nicht billig. Diese hoch­­wertige Versorgung übernehmen die gesetz­lichen Kran­ken­­kassen nicht. Sie steuern nur den Betrag bei, der für eine herkömmliche Füllung entstanden wäre. Deshalb erstellt der Zahnarzt vor der Behandlung einen Kostenvor­anschlag. Anhand der Angaben zu Material-, Labor- und Behandlungs­kosten kann sich Renate Bender ein Bild machen, welche Investition auf sie zukommt. Dabei richtet sich die Höhe der Kosten nach der Größe des Zahndefektes und des entspre­chenden Inlays. Der Kostenvoranschlag ist eine rein private Vereinbarung zwischen Patient und Zahnarzt – im Gegensatz zum Heil- und Kostenplan, wie er bei Zahnersatz erstellt und von der Krankenkasse genehmigt wird, die dabei einen Teil der Kosten übernimmt.

 

Behandlung in zwei Schritten

 

Die Patientin ist bereit, sich die dauerhaft schöne Füllung ihrer Zähne etwas kosten zu lassen, und vereinbart zwei Behand­lungs­termine. Beim ersten bereitet der Zahnarzt ihre Zähne vor: Er entfernt die Karies und beschleift den Zahn so, dass das Inlay später perfekt sitzt. Dann fertigt er einen Abdruck an und setzt ein Provisorium in die Löcher ein. Anhand des Ab­drucks werden die beiden Inlays für Renate Bender im zahntechnischen Labor exakt gefertigt und beim zweiten Termin eingesetzt. Dazu benutzt der Zahnarzt spezielle Kleber und sorgt während des Einklebens mit Spanngummis dafür, dass der betroffene Bereich trocken bleibt. Nur so ist später ein sicherer Halt des Inlays gewähr­leistet.

 

Lohnende Investition

 

Renate Bender fühlt sich wohl mit ihren Keramikinlays und ist überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat. In der Regel muss der Patient mit 400 bis 600 € pro Keramikinlay rechnen. Dafür hat sie nun sehr hochwertige und haltbare Füllungen erhalten, die ihren hohen ästhetischen Ansprü­chen genügen. Selbstbewusst und frei kann die Patientin lachen und die Zähne zeigen – in der Gewissheit, ein makel­loses Gebiss zu haben. Zur Lebensdauer der Inlays kann sie auch selbst viel beitragen: durch gute Mundhygiene und min­des­tens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Dabei wer­den auch die Bereiche gesäubert, die die Patientin selbst mit Zahnbürste und Zahnseide kaum erreicht und die deshalb Angriffs­fläche für Bakterien bieten. Denn für die noch gesunden Zähne gilt natürlich: Die beste Füllung im Zahn ist gar keine – und da hilft nur eine optimale Vorsorge, zu Hause und vom Zahnarzt.